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Donnerstag, 24. Sept. 20
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Ber­lin - Bei einer Kün­digung wegen falscher Arbeits­zeit­anga­ben muss ein Arbeit­geber nach­wei­sen, dass der Mit­arbei­ter vor­sätz­lich gehan­delt hat. Das geht aus einem Urteil des Lan­des­arbeits­gerichts Hessen her­vor­...

-Er­furt - Klagen gegen Mobbing unter­lie­gen nicht auto­matisch den Fristen für Scha­den­ersatz- und Ent­schä­digungs­ansprüche. Das hat das Bun­des­arbeits­gerichts (BAG) in Erfurt ent­schie­den.

Frank­fur­t/Main - Ver­wei­gert ein Arbeit­neh­mer trotz vor­heri­ger Zusage die Unter­schrift unter einen Auf­hebungs­ver­trag, muss er keine frist­lose Kün­digung hin­neh­men.

Er­fur­t/Bonn - Während der Eltern­zeit haben Arbeit­neh­mer keinen Anspruch auf Urlaubs­geld. Nach einem Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts weist ein ruhen­des Arbeits­ver­hält­nis wesent­liche Unter­schiede zu einem voll­zoge­nen...

Ber­lin - Auch neben­beruf­liche Übungs­lei­ter können den Status eines Arbeit­neh­mers haben und damit Kün­digungs­schutz erhal­ten. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil des Lan­des­arbeits­gerichts Hamburg weist der Deut­sche...

Mainz/Bonn - Ein Arbeit­neh­mer hat im Krank­heits­fall nur sechs Wochen lang Anspruch auf Lohn­fort­zah­lung. Das gilt auch dann, wenn im Laufe dieser Zeit zu der ersten Krank­heit eine weitere hin­zukommt.

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Falsche Arbeitszeitangaben können Kündigungsgrund sein

Berlin - Bei einer Kündigung wegen falscher Arbeitszeitangaben muss ein Arbeitgeber nachweisen, dass der Mitarbeiter vorsätzlich gehandelt hat.

Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Hessen hervor, auf das der Deutsche Anwaltverein (DAV) in Berlin hinweist.

Demnach reicht es für eine Kündigung nicht aus, wenn Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten lediglich aus Versehen falsch angeben. In dem Fall wurde einer Mitarbeiterin wegen vermeintlichen Arbeitszeitbetrugs fristlos gekündigt, weil sie an einem Tag früher die Arbeit verlassen hatte, als sie angegeben hatte (Az: 6 Sa 1191/05). So meldete die Betroffene ihrem Arbeitgeber, bis 15.00 Uhr gearbeitet zu haben, obwohl sie das Gebäude laut Zeugenaussagen bereits um 13.00 Uhr verlassen hatte. Dem Gericht zufolge hatte die Mitarbeiterin die Zeiten aber nicht vorsätzlich falsch angegeben, sondern nur versehentlich die Tage und damit die Arbeitszeiten verwechselt. Daher fehle der Grund für eine außerordentliche Kündigung.

Als weiteren Kündigungsgrund schlossen die Richter auch ein grob fahrlässiges und gleichgültiges Verhalten der Mitarbeiterin aus. Da der Arbeitgeber diese Begründung für eine Kündigung dem Betriebsrat nicht vorab mitgeteilt hatte, konnte er dem Gericht zufolge auch nicht mehr nachträglich im Prozess geltend gemacht werden.

Informationen: Deutsche Anwaltauskunft: Tel.: 01805/18 18 05 (14 Cent pro Minute).

Rechtshilfe online: www.anwaltauskunft.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/berufbildung/recht/t/rzo336636.html
Montag, 21. Mai 2007, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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