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Samstag, 8. Aug. 20
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Ber­lin - Bei einer Kün­digung wegen falscher Arbeits­zeit­anga­ben muss ein Arbeit­geber nach­wei­sen, dass der Mit­arbei­ter vor­sätz­lich gehan­delt hat. Das geht aus einem Urteil des Lan­des­arbeits­gerichts Hessen her­vor­...

-Er­furt - Klagen gegen Mobbing unter­lie­gen nicht auto­matisch den Fristen für Scha­den­ersatz- und Ent­schä­digungs­ansprüche. Das hat das Bun­des­arbeits­gerichts (BAG) in Erfurt ent­schie­den.

Frank­fur­t/Main - Ver­wei­gert ein Arbeit­neh­mer trotz vor­heri­ger Zusage die Unter­schrift unter einen Auf­hebungs­ver­trag, muss er keine frist­lose Kün­digung hin­neh­men.

Er­fur­t/Bonn - Während der Eltern­zeit haben Arbeit­neh­mer keinen Anspruch auf Urlaubs­geld. Nach einem Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts weist ein ruhen­des Arbeits­ver­hält­nis wesent­liche Unter­schiede zu einem voll­zoge­nen...

Ber­lin - Auch neben­beruf­liche Übungs­lei­ter können den Status eines Arbeit­neh­mers haben und damit Kün­digungs­schutz erhal­ten. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil des Lan­des­arbeits­gerichts Hamburg weist der Deut­sche...

Mainz/Bonn - Ein Arbeit­neh­mer hat im Krank­heits­fall nur sechs Wochen lang Anspruch auf Lohn­fort­zah­lung. Das gilt auch dann, wenn im Laufe dieser Zeit zu der ersten Krank­heit eine weitere hin­zukommt.

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Krankenhausaufenthalt rechtfertigt nicht verspätete Klage

Mainz - Ein Krankenhausaufenthalt rechtfertigt nicht ohne weiteres die nachträgliche Zulassung einer Kündigungsschutzklage. Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz.

Nach dem Richterspruch besteht keine Veranlassung, die Klage nachträglich zuzulassen, wenn der Arbeitnehmer mit einer Kündigung rechnen musste oder nicht alle zumutbaren Möglichkeiten genutzt hat, um rechtzeitig auf das Kündigungsschreiben zu reagieren (Beschluss vom 15. 1. 2007 - Az.: 8 Ta 258/06).

Das Gericht wies mit seinem Beschluss die Beschwerde einer Arbeitnehmerin zurück. Die Klägerin hatte sich dagegen gewandt, dass das Arbeitsgericht eine verspätet erhobene Kündigungsschutzklage nicht mehr zugelassen hatte. Nach geltendem Recht besteht die Möglichkeit der nachträglichen Zulassung, wenn der Betroffene schuldlos gehindert war, rechtzeitig Klage zu erheben.

Im vorliegenden Fall hatte sich die Klägerin wegen einer Operation im Krankenhaus befunden. In dieser Zeit war ihr eine Änderungskündigung des Arbeitgebers zugestellt worden. Als sie zurück kam, fand sie den Benachrichtigungsschein für ein Einschreiben vor, das sie innerhalb von sieben Tagen abholen sollte. Das sei ihr nach der Operation noch nicht möglich gewesen, so die Klägerin.

Das LAG ließ diesen Einwand nicht gelten. Die Klägerin hätte einen Bevollmächtigten beauftragen können. Außerdem habe sie auf Grund betrieblicher Veränderungen mit der Änderungskündigung rechnen und daher Vorsorge treffen müssen, dass sie rechtzeitig von dem Kündigungsschreiben erfahre.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/berufbildung/recht/t/rzo333668.html
Dienstag, 08. Mai 2007, 15:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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