IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Samstag, 8. Aug. 20
RZ-Akademie

Ber­lin - Bei einer Kün­digung wegen falscher Arbeits­zeit­anga­ben muss ein Arbeit­geber nach­wei­sen, dass der Mit­arbei­ter vor­sätz­lich gehan­delt hat. Das geht aus einem Urteil des Lan­des­arbeits­gerichts Hessen her­vor­...

-Er­furt - Klagen gegen Mobbing unter­lie­gen nicht auto­matisch den Fristen für Scha­den­ersatz- und Ent­schä­digungs­ansprüche. Das hat das Bun­des­arbeits­gerichts (BAG) in Erfurt ent­schie­den.

Frank­fur­t/Main - Ver­wei­gert ein Arbeit­neh­mer trotz vor­heri­ger Zusage die Unter­schrift unter einen Auf­hebungs­ver­trag, muss er keine frist­lose Kün­digung hin­neh­men.

Er­fur­t/Bonn - Während der Eltern­zeit haben Arbeit­neh­mer keinen Anspruch auf Urlaubs­geld. Nach einem Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts weist ein ruhen­des Arbeits­ver­hält­nis wesent­liche Unter­schiede zu einem voll­zoge­nen...

Ber­lin - Auch neben­beruf­liche Übungs­lei­ter können den Status eines Arbeit­neh­mers haben und damit Kün­digungs­schutz erhal­ten. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil des Lan­des­arbeits­gerichts Hamburg weist der Deut­sche...

Mainz/Bonn - Ein Arbeit­neh­mer hat im Krank­heits­fall nur sechs Wochen lang Anspruch auf Lohn­fort­zah­lung. Das gilt auch dann, wenn im Laufe dieser Zeit zu der ersten Krank­heit eine weitere hin­zukommt.

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Kündigungsschutz für nebenberufliche Übungsleiter

Berlin - Auch nebenberufliche Übungsleiter können den Status eines Arbeitnehmers haben und damit Kündigungsschutz erhalten.

Auf ein entsprechendes Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamburg weist der Deutsche Anwaltverein (DAV) in Berlin hin.

In dem Fall (Az.: 8 Sa 19/06) war eine Frau für einen Anbieter 40 Wochen im Jahr als Übungsleiterin für Kinderturnkurse und ähnliche Veranstaltungen tätig. Der Anbieter hatte das Vertragsverhältnis gekündigt, ohne die für Arbeitsverträge geltenden Kündigungsschutzregeln zu beachten.

Der Anbieter war der Meinung, dass die Übungsleiterin keinen Arbeitnehmerstatus hatte, sondern für ihn als freie Dienstleisterin tätig war. Dies sahen Arbeitsgericht und Landesarbeitsgericht Hamburg anders. Auf die Kündigungsschutzklage der Übungsleiterin hin hoben die Richter die Kündigung auf und stellten fest, dass es sich bei dem Vertragsverhältnis der beiden Parteien um einen Arbeitsvertrag handelte. Wegen des Kündigungsschutzes sei dieses durch die Kündigung des Unternehmens nicht beendet.

Wichtig bei der Bewertung des Status als Arbeitnehmerin sei vor allem, dass die Frau direkt in die Organisation des Unternehmens eingebunden war. Das gilt, obwohl sie selbst entscheiden konnte, welche Kurse sie anbieten wollte.

Informationen: Deutsche Anwaltauskunft, Telefon: 01805/18 18 05 (für 14 Cent pro Minute)

Deutsche Anwaltauskunft: www.anwaltauskunft.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/berufbildung/recht/t/rzo335014.html
Montag, 14. Mai 2007, 12:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion