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Samstag, 8. Aug. 20
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Ber­lin - Bei einer Kün­digung wegen falscher Arbeits­zeit­anga­ben muss ein Arbeit­geber nach­wei­sen, dass der Mit­arbei­ter vor­sätz­lich gehan­delt hat. Das geht aus einem Urteil des Lan­des­arbeits­gerichts Hessen her­vor­...

-Er­furt - Klagen gegen Mobbing unter­lie­gen nicht auto­matisch den Fristen für Scha­den­ersatz- und Ent­schä­digungs­ansprüche. Das hat das Bun­des­arbeits­gerichts (BAG) in Erfurt ent­schie­den.

Frank­fur­t/Main - Ver­wei­gert ein Arbeit­neh­mer trotz vor­heri­ger Zusage die Unter­schrift unter einen Auf­hebungs­ver­trag, muss er keine frist­lose Kün­digung hin­neh­men.

Er­fur­t/Bonn - Während der Eltern­zeit haben Arbeit­neh­mer keinen Anspruch auf Urlaubs­geld. Nach einem Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts weist ein ruhen­des Arbeits­ver­hält­nis wesent­liche Unter­schiede zu einem voll­zoge­nen...

Ber­lin - Auch neben­beruf­liche Übungs­lei­ter können den Status eines Arbeit­neh­mers haben und damit Kün­digungs­schutz erhal­ten. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil des Lan­des­arbeits­gerichts Hamburg weist der Deut­sche...

Mainz/Bonn - Ein Arbeit­neh­mer hat im Krank­heits­fall nur sechs Wochen lang Anspruch auf Lohn­fort­zah­lung. Das gilt auch dann, wenn im Laufe dieser Zeit zu der ersten Krank­heit eine weitere hin­zukommt.

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BAG-Urteil: Mobbing-Klagen unterliegen keinen Fristen

Erfurt - Klagen gegen Mobbing unterliegen nicht automatisch den Fristen für Schadenersatz- und Entschädigungsansprüche. Das hat das Bundesarbeitsgerichts (BAG) in Erfurt entschieden.

Justitia

Mobbing-Klagen haben andere Fristen als Schadenersatzansprüche. (Bild: dpa)

Entscheidend sei demnach, ob es sich beim Mobbing um eine einzelne Verletzung oder ein „übergreifendes systematisches Vorgehen” handele (8 AZR 709/06). Falls systematisches Mobbing vorliege, müssten auch länger zurückliegende Vorfälle berücksichtigt werden.

Das Gericht gab damit einem Maschinenbauer Recht, der wegen systematischem Mobbings psychisch erkrankt war und Schadenersatz forderte. Die Vorinstanzen hatten seine Klage abgewiesen, weil sie nur die einzelnen Vorfälle berücksichtigten, die innerhalb der Frist von sechs Monaten vor der ersten Mobbing-Meldung lagen. Das Landesarbeitsgericht muss jetzt erneut über den Fall entscheiden. dpa sew yyth n1 pn

161952 Mai 07

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/berufbildung/recht/t/rzo336089.html
Freitag, 18. Mai 2007, 12:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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