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Donnerstag, 9. Juli 20
RZ-Akademie

KarriereschritteLü­neburg - Planung ist nicht alles. Aber im Hin­blick auf die eigene Kar­riere kann sie nicht scha­den: „Einen Entwurf der ange­streb­ten Kar­riere sollte jeder haben, unab­hän­gig von der Bran­che”, rät Sabine Breit­bar­t...

Er­fur­t/Bonn - Auch wenn die Prüfung noch aus­steht, muss ein Arbeit­geber einen Aus­zubil­den­den nicht über die ver­ein­barte Zeit hinaus beschäf­tigen. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts in Erfurt macht...

Frank­fur­t/Main - Arbeit­neh­mer müssen zuneh­mend darauf achten, dass sie geld­werte Vor­teile korrekt ver­steu­ern. Darauf weist die Steu­erbe­rater­kam­mer Hessen in Frank­furt hin.

Mainz/Zem­pow - Gam­mel­fleisch, Rin­der­seu­che BSE, pes­tizid­ver­seuch­tes Gemüse: Ein Skandal nach dem anderen erschüt­tert die kon­ven­tio­nelle Land­wirt­schaft. Davon pro­fitie­ren viele Erzeu­ger von Bio-Pro­duk­ten.

Stutt­gar­t/Ber­lin - Wer sich ehren­amt­lich enga­giert, gilt als sozial und ver­läss­lich. Egal ob als Jugend­betreuer, Mann­schafts­trai­ner oder als Feu­erwehr­mann: Frei­wil­lig unbe­zahlte Arbeits­stun­den für andere Men­schen zu...

Han­nover - Die meisten Stu­die­ren­den an deut­schen Hoch­schu­len streben mitt­ler­weile den Bache­lor als Abschluss an. Das teilt das Hoch­schul-Infor­mati­ons-Sys­tem (HIS) in Han­nover mit. Im Win­ter­semes­ter 2006/2007 haben...

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Arbeitsplätze mit Zukunft: Jobs rund um die Bioenergie

Bonn/Schwerin - Bioenergien gelten angesichts steigender Öl- und Gaspreise als Zukunftsmarkt.

Jobs rund um Bioenergie

Für Biogas-Kraftwerke werden Spezialisten benötigt. (Bild: BMU/Müller/dpa/gms)

Verschiedene Aus- und Weiterbildungsangebote sorgen für die Qualifizierung der nötigen Fachkräfte.

„Die Bioenergie hat eine lange Wertschöpfungskette”, erklärt Bernd Geisen, Geschäftsführer des Bundesverbandes BioEnergie (BBE) in Bonn. Entsprechend vielschichtig seien die beruflichen Anforderungsprofile. „Es beginnt beim Anbau der Energiepflanzen und setzt sich über den Anlagenbau, deren Betrieb sowie die notwendige Logistik fort.” Landwirte etwa benötigen Know-how um Mais, Sonnenblumen oder Getreidesorten als Energiepflanzen züchten, anbauen und ernten zu können. Als „Energiewirt” können sie selbst Biogasanlagen betreiben.

In Bayern, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern ist eine mehrmonatige Weiterbildung zum Fachagrarwirt Erneuerbare Energien/Biomasse möglich. Teilnehmer mit einer Ausbildung in einem Agrarberuf und mindestens dreijähriger Berufserfahrung erhalten dabei Kenntnisse über die Erzeugung von Biomasse und deren Nutzung.

Ein vierjähriger Schulversuch findet derzeit in Niedersachsen statt. Geprüft werden soll, ob sich eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Technischen Assistenten für die Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe als sinnvoll erweist. „In unserer Region gibt es viele Verarbeitungsbetriebe”, erklärt Klaus Krauth, Projektmitarbeiter an den Berufsbildenden Schulen II des Landkreises Gifhorn, wo das Pilotprojekt durchgeführt wird. Die Vollzeitausbildung dauert zwei Jahre und ist mit dem Erwerb der Fachhochschulreife verbunden. Bewerben können sich Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen hat in Kooperation mit dem Fachbereich Bioverfahrenstechnik der Fachhochschule Hannover einen eigenen Master-Studiengang Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien eingerichtet. Die Inhalte reichen von den Grundlagen des Anbaus sowie der Ernte von Energiepflanzen bis zu rechtlichen Aspekten wie Umweltverträglichkeitsprüfungen und Emissonshandel. „Die Studierenden werden für einen Arbeitsplatz im Bereich Bau und Betrieb von Anlagen ausgebildet”, erklärt Prof. Achim Loewen vom Fachbereich Ressourcenmanagement.

Nach Angaben des Fachverbandes Biogas in Freising (Bayern) arbeiten gegenwärtig rund 10 000 Menschen im Bereich des Baus und Betriebs von Biogas-Kraftwerken. Nach Schätzungen des Verbandes könnten es in 15 Jahren 85 000 Menschen sein. „Das Gros dieser Arbeitsplätze wird voraussichtlich im Bereich Herstellung, Betrieb und Betreuung von Anlagen entstehen”, prognostiziert Manuel Maciejczyk vom Fachverband Biogas. Benötigt würden vor allem Ingenieure und Installateure, aber auch Mikrobiologen und vergleichbare Berufe.

Informationen: Bundesverband BioEnergie, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn; Telefon: 0228/810 02 22, Internet: www.bioenergie.de; Fachverband Biogas, Angerbrunnenstraße 12, 85356 Freising; Telefon: 08161/98 46 60; Internet: www.biogas.org.

Bundesverband BioEnergie: www.bioenergie.de

Fachverband Biogas: www.biogas.org Von Sabine Schrader, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/berufbildung/t/rzo325458.html
Montag, 02. April 2007, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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