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Dienstag, 11. Aug. 20
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Keine Karriere im Schlabberlook

Essen/Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Kleidung ist nicht alles. Aber sie macht im Berufsleben viel aus.

Kleider machen Leute

Falsche Bekleidung verringert die Chancen im Bewerbungsgespräch. (Bild: dpa/tmn)

Ob ein Geschäftspartner seriös erscheint oder windig oder ob ein Chef Autorität vermittelt oder etwas schrill rüberkommt - all das ist auch eine Frage der Garderobe.

„Kleidung rettet nicht alles” , sagt Führungskräfte-Coach Hans-Michael Klein aus Essen: Mangelnde Intelligenz, miese Noten im Abschlusszeugnis oder einen unterirdischen Auftritt beim Bewerbungsgespräch macht selbst ein perfektes Outfit nicht wett. „Aber die Wirkung eines Menschen hängt in erster Linie von seinem Äußeren ab, und da spielt Kleidung eine große Rolle”, sagt Klein.

Klein beobachtet insgesamt eine „Rückbesinnung auf tradierte Werte” und damit auch einen Trend zu strengerer Kleiderordnung. „Dieter Bohlen hält sich an keine Konventionen und hat damit Erfolg - Normalos müssen sich an die Spielregeln halten.” Dazu gehört, zumindest im Büro eher gedeckte Farben zu tragen. Regelverstöße sind Motivkrawatten genau wie Krawattennadeln oder weißer Kragen zu blauem Hemd - „völlig out”, so Klein.

Die Kleiderordnung ist aber nicht nur eine Frage individueller Geschmackssicherheit: „Auch für das Unternehmen stellt sich die Frage, was passt zu uns, was nicht, sollte Anzug Pflicht sei?”, erläutert Bettina Angerer, Trainerin aus Norderstedt bei Hamburg. Schließlich wird über den Dresscode auch ein Image kommuniziert.

Die Art sich zu kleiden, hat zudem Auswirkungen auf die Art sich zu bewegen und zu sprechen. „Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass die Kleidung sogar die Haltung von Back-Office-Mitarbeitern beeinflusst.” Manche Experten gehen davon aus, man könne hören, ob das Gegenüber am Telefon eine Krawatte trägt.

Kleiderregeln haben durchaus ihre positiven Seiten. Zum Beispiel geben sie Halt. „Gerade in unsicheren Zeiten sucht man feste Regeln, an denen man sich orientieren kann”, sagt Petra Begemann, Management-Trainerin aus Frankfurt. Wer sich den Anforderungen entsprechend kleidet, hat aber auch einen Vorteil gegenüber Konkurrenten, die das nicht tun: „Personaler können schließlich meistens aus vielen Bewerbern auswählen.”

Allerdings ist der Dresscode - wie fast alles im Leben - Veränderungen unterworfen oder kann von Firma zu Firma deutlich variieren. „Es kann passieren, dass man gewohnt ist, im Anzug zu arbeiten, dann das Unternehmen wechselt und plötzlich overdressed erscheint”, sagt Bettina Angerer. Im Zweifelsfall sei es vernünftig nachzufragen, welche Kleidung gefragt ist. Die Faustregel lautet dabei: Falsch gekleidet ist, wer unangenehm auffällt. Von Andreas Heimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/berufbildung/t/rzo333272.html
Montag, 07. Mai 2007, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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