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Donnerstag, 24. Sept. 20
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Frank­fur­t/Main - Arbeit­neh­mer müssen zuneh­mend darauf achten, dass sie geld­werte Vor­teile korrekt ver­steu­ern. Darauf weist die Steu­erbe­rater­kam­mer Hessen in Frank­furt hin.

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Existenzgründung im Team benötigt Fachleute

Bonn/Hamburg - Manchmal ist eine glänzende Geschäftsidee der Ausgangspunkt, manchmal einfach Frust am Arbeitsplatz.

Existenzgründung im Team

Bei Existenzgründung auf Konfliktpotenzial achten. (Bild: Diagentur/dpa/tmn)

Am Ende steht das Ziel, sich gemeinsam selbstständig zu machen - mit dem Schulfreund oder dem Kollegen.

Letzteres hat besonders gute Erfolgsaussichten, schließlich wissen beide, wie der andere arbeitet. Zwei Grafiker oder zwei Köche sollten sich aber besser nicht zusammenschließen, denn wer im Team gründet, braucht Kenntnisse aus verschiedenen Fachbereichen.

Rund 30 Prozent aller Existenzgründer machen sich im Team selbstständig, erklärt Arndt Werner vom Institut für Mittelstandsforschung in Bonn. „Meist sind es zwei oder drei Personen.” Was zunächst sinnvoll erscheint - mehrere Personen bringen Geld ein und können sich die Arbeit aufteilen - birgt aber auch Probleme. Das Team sollte sich möglichst aus unterschiedlichen Fachleuten zusammensetzen. Hilfreich sei, wenn einer Branchenkenntnisse mitbringt und der andere betriebswirtschaftliches Wissen, sagt Britta Heegardt, Gründungsberaterin bei der Handelskammer Hamburg.

„Das ideale Gründerteam kennt sich nur aus dem beruflichen Kontext”, sagt Svenja Hofert, Karrierecoach aus Hamburg. Wer befreundet ist und ein gemeinsames Unternehmen aufzieht, müsse mit schärferen Konflikten rechnen. Unter Freunden sind Absprachen schwieriger - oft glauben beide, darauf verzichten zu können, weil sie sich schon lange kennen. „Freunde wissen zudem oft nicht, wie der andere arbeitet”, sagt Werner. Auch das birgt Konflikte.

Wichtig ist, sich zunächst über die Ziele klar zu werden. „Die Gründer müssen darüber sprechen, ob sie mit der Firma in erster Linie Geld verdienen möchten oder eine Idee verwirklichen wollen”, sagt Hofert. Hinzu kommen viele praktische Aspekte, die im Vorfeld ausführlich besprochen werden müssen, etwa die Gesellschaftsform und die Frage, wie viel Kapital jeder investiert. „Wenn einer weniger Geld einbringt, muss geklärt werden, wie der Gewinn verteilt wird”, sagt Hofert.

Vorab besprochen werden muss auch , wie das Team Entscheidungen trifft - gerade bei zwei Personen kommt es sonst schnell zu einer Pattsituation. „Häufig ist es so geregelt, dass jeder in seinem Fachgebiet entscheidet”, sagt Heegardt. Doch je nach gewählter Gesellschaftsform haftet der andere Partner für die Entscheidungen mit. Neben den fachlichen Fragen - wer hat die Finanzen im Blick, wer pflegt die Kundendatei und hält Kontakt zum Steuerberater - müssen alltägliche Arbeiten verteilt werden. „Das sind so lächerliche Sachen wie: Wer räumt das Büro auf, und wer putzt die Küche?”, sagt Hofert.

Was passiert, wenn sich die Chefs überwerfen, sollte schon in der Gründungsphase Thema sein. „Wer darf den Namen weiterführen und wer bekommt die Kundenliste? Das sind Fragen, über die Sie nicht erst reden sollten, wenn es Probleme gibt”, rät Heegardt.

Literatur: Svenja Hofert: Existenzgründung im Team, Eichborn, ISBN-13: 978-3-8218-5897-5, 22,90 Euro. Von Carina Frey, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/berufbildung/t/rzo333273.html
Montag, 07. Mai 2007, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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