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Dienstag, 11. Aug. 20
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Han­nover - Die meisten Stu­die­ren­den an deut­schen Hoch­schu­len streben mitt­ler­weile den Bache­lor als Abschluss an. Das teilt das Hoch­schul-Infor­mati­ons-Sys­tem (HIS) in Han­nover mit. Im Win­ter­semes­ter 2006/2007 haben...

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Bei Wahl der Hochschule nicht allein auf Rankings verlassen

Hannover - Bei der Wahl ihrer Hochschule sollten sich Studienberechtigte nicht allein auf Hochschul-Rankings verlassen.

Hörsaal

Studienberechtigte sollten sich gründlich über die Unis informieren (Bild: dpa)

Hochschul-Ranglisten, die regelmäßig unter anderem von Zeitschriften verfasst werden, seien aber eine gute Grundlage für weitere Recherchen.

Das sagte Christian Kerst von der Hochschul Informations GmbH (HIS) in Hannover dem. Ein genaueres Bild von der Qualität der Forschung und Lehre an verschiedenen Hochschulen erhielten Schulabgänger, wenn sie sich auf möglichst breiter Basis über die Bildungseinrichtungen informieren.

Dazu eigneten sich vor allem Gespräche mit Studierenden, die bereits Lehrveranstaltungen an den Hochschulen besuchen. Das zeigten auch Ergebnisse von Studienanfänger-Befragungen, welche die HIS regelmäßig in Deutschland vornimmt. „Denen traut man wahrscheinlich mehr, weil sie näher dran sind”, vermutet der HIS-Mitarbeiter. Rankings seien eher hilfreich für eine Vorauswahl. Je mehr Bereiche sie abdeckten, desto besser taugten sie als Entscheidungshilfe.

Kerst hält es für wichtig, dass sich Studienberechtigte zunächst über ihre Wünsche klar werden - und nicht etwa als erstes die Rankings anguckten, wo es die besten Hochschulen gibt. Ebenso wenig hilfreich sei es, wenn ein vermeintlich schlechtes Abschneiden der Wunsch-Hochschule im jüngsten Ranking Schulabgänger davon abhalten sollte, überhaupt ein Studium zu beginnen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/berufbildung/t/rzo333970.html
Mittwoch, 09. Mai 2007, 16:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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