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Wie werde ich... ? Bauingenieur

Düsseldorf/Aachen (dpa/gms) - Es gibt viele Berufe, die in der Gesellschaft ein hohes Ansehen genießen: Mediziner, Juristen oder Architekten gehören dazu.

Bauingenieur

Ingenieure arbeiten in Baufirmen, Verwaltungen und Ministerien. (Bild: dpa/gms)

Zu den weniger prominenten Berufen, die auch noch einen schlechten Ruf haben, zählt der des Bauingenieurs.

Meist steht der verantwortliche Techniker im Schatten der Kreativen - dabei sind die Einsatzmöglichkeiten breit, und vielen gefällt das Handfeste an der Tätigkeit. „Ist ein Bauwerk geglückt, stehen meist die Architekten im Rampenlicht und holen sich das Lob ab. Wenn irgendetwas schief geht, werden die Bauingenieure zur Rechenschaft gezogen”, sagt Andrea Wilbertz von der Ingenieurkammer-Bau NRW in Düsseldorf. Dabei sei die vergleichsweise schlechte Reputation der Berufsgruppe nicht nachzuvollziehen. Schließlich leisteten Bauingenieure eine mindestens ebenso wichtige Arbeit wie die Architekten. „Bauingenieure sind viel kreativer, als manch einer es vielleicht vermutet.”

Zudem sind die Einsatzmöglichkeiten für die Ingenieure enorm vielfältig: Nach dem Studium können sie Stellen in klassischen Baufirmen annehmen, aber auch in Verwaltungen und Ministerien, auf Bauämtern oder bei Wasserverbänden arbeiten. Und die Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt sind für Bauingenieure nach Angaben der Kammer seit einiger Zeit wieder recht positiv.

„Die schlechte Baukonjunktur und das technik-unfreundliche Gesamtklima haben sicher auch dazu beigetragen, dass sich in der Vergangenheit wenige junge Menschen für diesen Studiengang entschieden haben”, sagt Andrea Wilbertz. Und noch ein Grund sei für den Rückgang der Studentenzahlen verantwortlich: das anspruchsvolle Studium. Hier sei vor allem eine mathematisch-technische Begabung gefragt.

Das bestätigt Prof. Konstantin Meskouris von der Fakultät für Bauingenieurwesen an der RWTH Aachen. „Die Anforderungen an die Studenten sind sehr hoch, dem sind viele nicht gewachsen.” Zudem schrecken seiner Ansicht nach viele junge Menschen vor der großen Verantwortung zurück, die ein Bauingenieur trägt - schließlich kann gerade in jener Branche vieles passieren.

Auch Meskouris bedauert, dass es eher die Architekten sind, die als kreativ-künstlerische Köpfe gelten - und die Bauingenieure meist in deren Schatten stehen. „Schon seit Jahrzehnten gilt der Spruch: Ingenieur ist man nicht, man kauft sich einen - dieser Beruf gilt einfach nicht als schick und sexy.”

Insgesamt 220 Studienanfänger verzeichnet der von ihm betreute Fachbereich im laufenden Semester, der Frauenanteil liegt bei rund 25 Prozent. Dabei seien Frauen häufig besser und motivierter als ihre männlichen Kommilitonen, erzählt Meskouris - und das, obwohl der Beruf eigentlich als typische Männerdomäne gilt. Nicht zuletzt wegen der Praktika „auf dem Bau” sei das so. Sie gelten als unabdingbare Voraussetzung für ein solches Studium.

Möglichst mehrere Wochen sollte ein Ingenieurs-Student auf Baustellen verbracht haben. „Nur dort kann man auch die Menschen kennen lernen, mit denen man seine Visionen später einmal verwirklichen möchte”, betont der Professor.

Seine Visionen zu verwirklichen - das war auch für den 25 Jahre alten Stefan Kammerer das Wichtigste bei der Wahl seines Studienfachs. Er gehört zu den besten Absolventen der Massivbau- und Baustoffinstitute an den Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, seine Diplomarbeit an der Fachhochschule Biberach (Baden-Württemberg) wurde mehrfach ausgezeichnet.

„Das Bauingenieurwesen ist handfester als Architektur, man kann noch kreativer sein, planerischer arbeiten und diese Pläne dann auch umsetzen”, sagt Kammerer. Gleichwohl sei er sich des hohen Risikos bei seiner Berufsausübung täglich bewusst. „Schon im Studium hat man uns eingeschärft, dass wir im Grunde immer mit einem Fuß im Gefängnis stehen”. Immerhin sei man als Bauingenieur zumeist gegen etwaige Planungsfehler versichert.

Doch ohne Einsatz und Risiko gibt es keine Ergebnisse - und die meisten zivilisatorischen Errungenschaften fallen nach Ansicht von Konstantin Meskouris in den Bereich des Bauingenieurwesens. „Ohne Bauingenieure gäbe es keine zivilisatorische Infrastruktur, kein Wasser, keinen Strom, keine Verkehrswege - kurz: Es gäbe keine materielle Grundlage für ein menschenwürdiges Leben und keine Zivilisation.” Von Claudia Bell, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo334963.html
Montag, 14. Mai 2007, 9:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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