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Donnerstag, 9. Juli 20

BekleidungsladenKöln - Wenn beim Eis­hockey-Spiel „NHL 2K7” ein Kufen-Crack gegen die Bande kracht, stehen darauf die Schrift­züge von Sport­schuh- oder Renn­rad­tei­leher­stel­lern.

FreenetLon­don/Ham­burg - Die Ber­liner Betei­ligungs­gesell­schaft VATAS ist neuer Großak­tionär des Tele­kom-Unter­neh­mens free­net. Der Finan­zin­ves­tor TPG ver­kaufte an VATAS seine Betei­ligung von 12,45 Pro­zent...

Bonn - Der Streik bei der Deut­schen Telekom geht in der ent­schei­den­den Woche unver­min­dert weiter. Auch in den kom­men­den Tagen werde der Druck auf die Kon­zern­führung nicht abreißen...

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Mün­chen - Oracle-Chef Larry Ellison sieht im schwe­len­den Rechtss­treit mit SAP keinen Raum für eine außer­gericht­liche Eini­gung. „Wir freuen uns auf den Pro­zess”, sagte Ellison „Euro am Sonn­tag”.

Mün­chen - Yahoo! und Euro­sport haben ein gemein­sames Sport- Angebot im Inter­net gest­artet. In Koope­ration wollen die Partner die neue Website zur „größten vir­tuel­len Spor­tarena Euro­pas” aus­bau­en...

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PC-Notdienste sind häufig sehr teuer

Berlin - Bei vielen technischen Geräten kündigen sich Probleme vorher an.

Notfall-Taste

Eine Notfall-Taste wäre für PC-Laien oft sinnvoll. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Spätestens dann ist es Zeit, sich über eine Reparatur Gedanken zu machen. Anders ist es bei Computern: Sie stürzen von jetzt auf gleich ab oder zeigen den Blue-Screen.

PC-Laien bleibt das Problem oft verborgen, sie sind auf Hilfe angewiesen. Doch viele PC-Notdienste lassen sich ihren Service teuer bezahlen. Wer mit seinem Rechner noch ins Internet kommt, kann in einem der zahlreichen Fachforen sein Problem schildern. „Meist erhält man schon nach kurzer Zeit recht kompetente Antworten”, sagt Thomas Zehetner, vom Portal „pcfreunde.de” aus Bad Schallerbach in Österreich.

Daneben besteht häufig die Möglichkeit, eine Hersteller-Hotline anzurufen. Die Stiftung Warentest in Berlin testete die Service-Nummern großer Notebookhersteller. Der Test zeigte ein düsteres Bild: Keine der 14 Hotlines erhielt ein „Gut”, dafür wurden fünf „Mangelhaft” vergeben. Neben hohen Kosten fielen inkompetente Aussagen negativ auf. Fazit der Tester: „Falls Sie einen Computerfreak kennen, hegen und pflegen Sie ihn.”

Daneben bieten eigenständige Hotlines Hilfe an. „Bei kleineren Problemen ist die telefonische Beratung durchaus sinnvoll”, sagt Zehetner. Der größte Nachteil: Wenn das Problem nicht sofort gefunden werden kann, summieren sich die Telefongebühren zu hohen Beträgen.

Wer eine Ferndiagnose scheut, kann den PC zu einem Händler am Ort bringen. Grundsätzlich gilt beim Kauf eines neuen Computers eine zweijährige Gewährleistungsfrist. Lag beim Kauf des PCs ein Mangel vor, kann der Kunde ihn innerhalb dieser Zeit zum Händler zurückbringen. Dieser muss den Mangel kostenlos beheben. „Gewährleistung bedeutet aber keine Rund-um-Betreuung”, erklärt Bernd Ruschinzik, Jurist bei der Verbraucherzentrale Berlin. „Wird der PC wegen eines Virus' langsam, ist der Hersteller nicht verantwortlich.”

In den ersten sechs Monaten der Frist muss der Händler beweisen, dass der PC beim Kauf in Ordnung war. Anschließend dreht sich diese Beweislast um, so Ruschinzik. Die Händler reparieren in der Regel nicht selbst, sondern schicken defekte Geräte zum Hersteller.

Schnellere Hilfe bekommt der Kunde bei einer Werkstatt um die Ecke oder bei so genannten PC-Notdiensten, die nach Hause kommen. Dieser Service hat jedoch seinen Preis: Nach Angaben der PC-Freunde nehmen Notdienste bis zu 140 Euro pro Stunde.

„Es ist schwierig vorher herauszufinden, ob jemand seriös ist”, nennt Alfred Odenwald-Dal Médico, der bei der Verbraucherzentrale Berlin eine PC-Beratung anbietet, ein Problem. Sinnvoll sei, mehrere Angebote zu vergleichen und vorab eine verbindliche Preisabsprache zu treffen - sowohl für den erfolgreichen, als auch den misslungenen Reparaturversuch. Nicht immer ist das allerdings möglich.

Für eine seriöse Preiskalkulation muss der PC-Notdienst möglichst viele Informationen bekommen. Dazu gehören Marke, Hersteller und Infos zum Betriebssystem. Daneben sollte der Kunde das Problem genau beschreiben: Wann tauchte es zum ersten Mal auf, was wurde vorher gemacht und wie lässt es sich reproduzieren? Fragen, die auch bei der Beratung am Telefon oder bei einem Foreneintrag wichtig sind. Von Carina Frey, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/computer/t/rzo330549.html
Mittwoch, 25. April 2007, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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