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Sonntag, 27. Sept. 20

BekleidungsladenKöln - Wenn beim Eis­hockey-Spiel „NHL 2K7” ein Kufen-Crack gegen die Bande kracht, stehen darauf die Schrift­züge von Sport­schuh- oder Renn­rad­tei­leher­stel­lern.

FreenetLon­don/Ham­burg - Die Ber­liner Betei­ligungs­gesell­schaft VATAS ist neuer Großak­tionär des Tele­kom-Unter­neh­mens free­net. Der Finan­zin­ves­tor TPG ver­kaufte an VATAS seine Betei­ligung von 12,45 Pro­zent...

Bonn - Der Streik bei der Deut­schen Telekom geht in der ent­schei­den­den Woche unver­min­dert weiter. Auch in den kom­men­den Tagen werde der Druck auf die Kon­zern­führung nicht abreißen...

Köln/Bonn - Um Filme Mil­lio­nen Men­schen zugäng­lich zu machen, bedarf es weder eines TV-Sen­ders noch einer Hol­lywood-Kar­rie­re. Frei­zeit­regis­seure können ihre Werke einfach im Inter­net auf spe­ziel­len Video­platt­for­men...

Mün­chen - Oracle-Chef Larry Ellison sieht im schwe­len­den Rechtss­treit mit SAP keinen Raum für eine außer­gericht­liche Eini­gung. „Wir freuen uns auf den Pro­zess”, sagte Ellison „Euro am Sonn­tag”.

Mün­chen - Yahoo! und Euro­sport haben ein gemein­sames Sport- Angebot im Inter­net gest­artet. In Koope­ration wollen die Partner die neue Website zur „größten vir­tuel­len Spor­tarena Euro­pas” aus­bau­en...

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Vorsicht vor digitalen Doppelgängern im Netz

München - Phishing, Pharming und Spoofing - die Palette der Tricks ist lang, mit denen Internet-Betrüger andere ausspähen. Dabei haben sie es nicht nur auf Passwörter und Bankdaten abgesehen.

Internet-Betrügereien

Bei Eingabe privater Daten ist Vorsicht geboten. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

Sie missbrauchen auch die Identität anderer und treten im Netz unter falschem Namen auf. In den USA nimmt der Identitätsklau im Internet drastisch zu - aber auch hier zu Lande sind die Datendiebe unterwegs.

So wurden etwa beim Studentenportal „StudiVZ.net” mit einem Passwort geschützte Mitgliederdaten ausgespäht. Auch bei Online-Auktionshäusern berichten Betroffene, dass in ihrem Namen Dinge ersteigert wurden. „Man kann nur immer wieder raten, mit den eigenen Daten im Internet sparsam umzugehen”, sagt Rechtsanwalt Jochen Schneider aus München. Ein besserer Schutz sei erst mit der geplanten Änderung des Strafrechts zu erwarten. So soll das Abfangen von Daten künftig strafbar sein - bislang greift nur das Datenschutzrecht.

Mit Namen, Adresse und Geburtsdatum können Betrüger etwa ein E-Mail-Postfach einrichten oder ein Konto bei eBay eröffnen. Diese Konten nutzen die Datendiebe dann, um etwa Dinge zu kaufen oder andere gezielt zu diffamieren. So sah sich jüngst in Australien ein Richter mit einem gefälschten Profil auf der Plattform „Myspace.com” konfrontiert, das ihn nicht gerade in ein sympathisches Licht rückte.

Plattformen wie die Kontaktbörse „Xing. com” setzen auf zweierlei Maßnahmen gegen den Datendiebstahl. „Die Nutzer sind interessiert daran, dass die Seite sauber bleibt - darum melden sie unmittelbar jede Auffälligkeit”, sagt Sprecherin Daniela Hinrichs in Hamburg. Zugleich sollen technische Maßnahmen Schutz bieten. So laufe auf der Seite eine „Bot-Falle”, die Angriffe entdecken und blockieren kann.

Zudem setzt die Seite Sicherheitsexperten ein, die Lücken im System aufspüren sollen. Meldeten Nutzer wiederkehrende Post von falschen Konten, würden diese ebenfalls gesperrt. „Wir versuchen dann, diese Leute unter der hinterlegten Telefonnummer zu erreichen”, erklärt Hinrichs. Gelinge ein zweifelsfreier Nachweis der Identität nicht, werde das Konto gesperrt. Jeder Missbrauch einer real existierenden Identität werde außerdem strafrechtlich verfolgt.

Der Online-Marktplatz eBay will dagegen durch eine genaue Prüfung der Anmeldedaten Betrüger ausschließen. „Wir gleichen die Daten eines neu Angemeldeten mit der Schufa ab”, sagt Firmensprecher Alexander Lengen in Dreilinden. Damit solle nicht die Kreditwürdigkeit geprüft werden, sondern einzig, ob die angegebene Identität existiert.

Großen Schaden müssten Betroffene laut Anwalt Schneider in der Regel allerdings nicht fürchten, wenn in ihrem Namen etwa bei eBay eingekauft wird. „Der Verkäufer muss in diesem Fall nachweisen, dass der Käufer tatsächlich etwas bei ihm gekauft hat.” Zudem könnten überrumpelte Käufer von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen, wenn ihnen ein vermeintlicher Online-Kauf in Rechnung gestellt wird.

Weniger Daten preiszugeben bleibt aber der wichtigste Rat der Experten - denn wer seine persönlichen Informationen gar nicht erst öffentlich macht, wird auch nicht so leicht ausspioniert. „Dazu gehört auch die Anonymisierung”, sagt Anwalt Schneider. Eine zweite E-Mail-Adresse etwa, die nicht auf den wirklichen Namen schließen lässt, sei legal und eines der effektivsten Schutzmittel.

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: www.bsi-fuer-buerger.de

Virtuelles Datenschutzbüro: www.datenschutz.de Von Verena Wolff, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/computer/t/rzo333274.html
Montag, 07. Mai 2007, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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