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Dienstag, 14. Juli 20

Wies­baden - Auch in Tief­kühl­kost können Krank­heits­erre­ger ste­cken. Durch­fall-Erre­ger wie das Noro­virus können durch kon­tami­nierte Speisen über­tra­gen werden und sind äußerst tem­pera­tur­resis­tent...

SonnenbadMün­chen (d­pa/t­mn) - Was­ser­fes­te Son­nen­creme ist nicht nur beim Schwim­men wich­tig. Sie ist immer dann sinn­voll, wenn man ins Schwit­zen gerät, berich­tet die Zeit­schrift „Ami­ca”.

Bad Nenn­dorf - Beim Baden im Fluss sollten sich auch erfah­rene Schwim­mer vor Gefah­ren in Acht nehmen. „Jeder Fluss hat seine beson­deren Eigen­hei­ten”, sagte Martin Janssen von der Deut­schen Lebens-Ret­tungs-Gesell­schaft...

Ham­burg - Eine Hypo­sen­sibi­lisie­rung kann auch bei einer All­ergie auf Bienen- oder Wes­pen­gift helfen. Etwa drei bis fünf Prozent der Deut­schen rea­gie­ren nach Angaben der DAK in Hamburg an einer solchen All­ergie.

Ham­burg - Vor allem Insek­ten­gift-All­ergi­ker sollten nur mit Schuhen über Wiesen und Rasen gehen. Denn wer barfuß unter­wegs ist, ris­kiert Stiche: Wespen nisten zum Teil auch im Boden.

Ber­lin - Bei der Bekämp­fung von Kopfläu­sen sollten ent­spre­chende Mittel nicht zu sparsam ver­wen­det werden. Das teilt das Robert-Koch-Insti­tut (RKI) in Berlin mit.

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Therapieprogramm FITOC für dicke Kinder - Eltern mit im Boot

Freiburg - „Am Anfang fand ich Gymnastik total bescheuert, jetzt ist es ganz einfach”, sagt der 14-jährige Max Backfisch. Der zuvor übergewichtige Junge ist im vergangenen Jahr acht Zentimeter in die Höhe geschossen, hat mit dem Freiburger Therapieprogramm FITOC vier Kilo abgenommen und seinen Speck in Muskelmasse verwandelt.

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1,9 Millionen Kinder in Deutschland sind übergewichtig. (Bild: dpa)

„Bei Mädchen kommt das auch besser an”, sagt der Schüler. Inzwischen fährt Max jeden Tag mit dem Fahrrad eine halbe Stunde zur Schule und geht mit einem Freund ab und zu zum Hallen-Klettern.

Bevor er am einjährigen ambulanten Therapieprogramm FITOC für übergewichtige Kinder und deren Eltern teilnahm, fand er nur sehr schwierig passende Kleidung und musste Hosen mit Gummibund anziehen. „Das war blöd, mich hat das gestört”, sagt Max. Seine Hausärztin machte ihn auf FITOC aufmerksam, bei dem Ärzte, Ernährungstherapeuten, Psychologen und Sportlehrer übergewichtige Kinder und ihre Eltern betreuen. Die Kinder im Alter von acht bis elf Jahren lernen dabei Spaß an der Bewegung. Ihre Eltern sollen Kochgewohnheiten umstellen und erkennen, wie sie das Verhalten ihrer Kinder prägen.

„Zuerst war es komisch wegen der kindischen Spiele und Schwimmen war total langweilig”, sagt Max. Aber weil er einer der Älteren in der Gruppe war, habe er sich sehr angestrengt um nicht hinten an zu stehen. Ärztliche Untersuchungen, Beratungsgespräche, sieben Schulungsnachmittage für die Kinder, insgesamt neun Nachmittage für die Eltern und drei Mal in der Woche Sport stehen auf dem Programm. „Nachher hat es Spaß gemacht, weil ich mehr gekonnt habe und jetzt fühle ich mich richtig gut”, sagt er.

So wie es Max vor seiner Therapie ging , geht es vielen Kindern in Deutschland: 1,9 Millionen sind übergewichtig und 800 000 sogar krankhaft fettleibig. „Zuhause kamen wir einfach nicht mehr weiter, überall fand ich Schokoladen- und Bonbonpapier”, erklärt Max' Mutter Charlotte Backfisch ihre Entscheidung, zu FITOC zu gehen. Fettreduzierte und gesunde Ernährung gab es zwar, doch die allein erziehende Krankenschwester musste Max häufig alleine lassen. „Seine Langeweile hat er dann mit Essen vertrieben”, erklärt die 44-Jährige.

Für Max war es fast schon zu spät, denn im Alter von 12 bis 16 Jahren ist das Gewebe schon sehr in Mitleidenschaft gezogen. „Viele erkennen zu spät, dass der niedliche Babyspeck schon auf dem Weg zur Krankheit ist”, sagt die Fitoc-Projektleiterin an der Freiburger Uniklinik, Ulrike Korsten-Reck. Nicht jede Krankenkasse übernimmt die Kosten für das Programm. Pro Monat zahlen die Eltern 35 Euro innerhalb des ersten Jahres dazu. Die Folgeangebote im zweiten und dritten Jahr sind kostenfrei. Neue FITOC-Kurse für Acht-bis Elfjährige beginnen jetzt. Darüber hinaus bieten die Therapeuten auch FITOC Mini für Kinder zwischen 4 und 7 und FITOC Maxi für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren an.

Ambulantes Therapieprogramm: www.fitoc.de Von Katharina Hien, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/gesundheit/t/rzo325733.html
Dienstag, 03. April 2007, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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