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Montag, 13. Juli 20

Wies­baden - Auch in Tief­kühl­kost können Krank­heits­erre­ger ste­cken. Durch­fall-Erre­ger wie das Noro­virus können durch kon­tami­nierte Speisen über­tra­gen werden und sind äußerst tem­pera­tur­resis­tent...

SonnenbadMün­chen (d­pa/t­mn) - Was­ser­fes­te Son­nen­creme ist nicht nur beim Schwim­men wich­tig. Sie ist immer dann sinn­voll, wenn man ins Schwit­zen gerät, berich­tet die Zeit­schrift „Ami­ca”.

Bad Nenn­dorf - Beim Baden im Fluss sollten sich auch erfah­rene Schwim­mer vor Gefah­ren in Acht nehmen. „Jeder Fluss hat seine beson­deren Eigen­hei­ten”, sagte Martin Janssen von der Deut­schen Lebens-Ret­tungs-Gesell­schaft...

Ham­burg - Eine Hypo­sen­sibi­lisie­rung kann auch bei einer All­ergie auf Bienen- oder Wes­pen­gift helfen. Etwa drei bis fünf Prozent der Deut­schen rea­gie­ren nach Angaben der DAK in Hamburg an einer solchen All­ergie.

Ham­burg - Vor allem Insek­ten­gift-All­ergi­ker sollten nur mit Schuhen über Wiesen und Rasen gehen. Denn wer barfuß unter­wegs ist, ris­kiert Stiche: Wespen nisten zum Teil auch im Boden.

Ber­lin - Bei der Bekämp­fung von Kopfläu­sen sollten ent­spre­chende Mittel nicht zu sparsam ver­wen­det werden. Das teilt das Robert-Koch-Insti­tut (RKI) in Berlin mit.

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Pillen für die Pumpe: Herzmittel sind beliebte Medikamente

Hamburg/Berlin - Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland die mit Abstand häufigste Todesursache.

Pillen für die Pumpe

Viele Patienten nehmen jahrelang Herzmittel ein. (Bild: ABDA/dpa/gms).

Kein Wunder also, dass Herz-Kreislauf-Medikamente zu den Bestsellern im deutschen Pharmamarkt gehören.

„Das sind die mit Abstand wichtigsten Arzneimittel”, sagt der Pharmakologe Prof. Thomas Eschenhagen vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Viel falsch machen könnten Betroffene bei der Einnahme dieser Medikamente aber nicht: Herz-Kreislaufmedikamente seien - im Gegensatz zu vielen anderen Pharmaka - für die Dauertherapie vorgesehen und getestet.

Ausnahme sind die Lipidregulatoren (Statine): Sie können das Fortschreiten von Arterienverkalkung (Arteriosklerose) verhindern. „Das tun sie indem sie die Cholesterinsynthese in der Leber senken. Die Leber holt sich dann das Cholesterin aus dem Blut”, erklärt Prof. Eschenhagen. Häufige Nebenwirkungen - bei 1 bis 10 Prozent der Betroffenen - sind Muskelschmerzen und -krämpfe, grippeähnliche Beschwerden, Magen-Darm-Störungen sowie Infektionen und Ekzeme.

Unter den Top 20 der meistverkauften Herzmedikamente sind neben den Statinen nach Angaben des Branchendienstleisters IMS Health allein 6 Präparate, deren Wirkstoff ein Betablocker ist. Hinzu kommen so genannte ACE-Hemmer. Ebenfalls auf den vorderen Plätzen der Verkaufsrangliste: pflanzliche Ginkgo-Präparate. Letztere sind im Gegensatz zu den anderen genannten Medikamentengruppen nicht verschreibungspflichtig. Ihre Wirkung sei in pharmazeutischen Studien auch nicht nachgewiesen, sagt Pharmakologe Thomas Eschenhagen.

Den Spitzenplatz der Verkaufcharts nehmen Betablocker ein: „Das sind relativ preiswerte Arzneimittel”, weiß Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin. Vereinfacht gesagt schützen sie das Herz, indem sie es bremsen. Betablocker verbinden sich mit den Beta-Rezeptoren der Herzmuskelzellen und blockieren die Wirkung der dort eigentlich andockenden Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin.

Allerdings haben Betablocker Nebenwirkungen, die Patienten die Lust auf die Pillen verleiden können: Mangeldurchblutungen an den Enden des Körpers führen zu kalten Händen und Füßen sowie Erektionsstörungen. Als häufige Nebenwirkungen - bei ein bis zehn Prozent der Betroffenen - gelten Depressionen, Kopfschmerzen und Schwindel. Verboten sind Betablocker für Asthmatiker und Menschen mit einer gestörten Reizweiterleitung am Herzen (AV-Block), Auch Diabetiker sollten auf die Einnahme verzichten.

ACE-Hemmer werden eingesetzt, um Patienten mit einem leistungsschwachen Herzen (Insuffizienz) und mit Bluthochdruck zu behandeln. Die von einem Schlangengift abstammenden Medikamente blockieren das Enzym ACE und bewirken über eine Folge verschiedener Zwischenmoleküle eine Weitstellung der Gefäße: Der Blutdruck sinkt, das entlastet den Herzmuskel.

Bei mehr als zehn Prozent der Betroffenen kommt es zu Verschiebungen im Salzhaushalt des Körpers: Die Kaliumkonzentration des Blutes kann steigen, die des Natrium sinken. Als Folge können Wadenkrämpfe auftreten. Gelegentlich auch Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Bauchraum. Nicht verschrieben werden dürfen ACE-Hemmer bei Nierenfunktionsstörungen. Treten diese aber nicht akut nach der Einnahme auf, profitiere die Niere sogar langfristig von ACE-Hemmern, so Thomas Eschenhagen. Von Arnd Petry, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/gesundheit/t/rzo328900.html
Mittwoch, 18. April 2007, 9:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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