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Donnerstag, 9. Juli 20

Wies­baden - Auch in Tief­kühl­kost können Krank­heits­erre­ger ste­cken. Durch­fall-Erre­ger wie das Noro­virus können durch kon­tami­nierte Speisen über­tra­gen werden und sind äußerst tem­pera­tur­resis­tent...

SonnenbadMün­chen (d­pa/t­mn) - Was­ser­fes­te Son­nen­creme ist nicht nur beim Schwim­men wich­tig. Sie ist immer dann sinn­voll, wenn man ins Schwit­zen gerät, berich­tet die Zeit­schrift „Ami­ca”.

Bad Nenn­dorf - Beim Baden im Fluss sollten sich auch erfah­rene Schwim­mer vor Gefah­ren in Acht nehmen. „Jeder Fluss hat seine beson­deren Eigen­hei­ten”, sagte Martin Janssen von der Deut­schen Lebens-Ret­tungs-Gesell­schaft...

Ham­burg - Eine Hypo­sen­sibi­lisie­rung kann auch bei einer All­ergie auf Bienen- oder Wes­pen­gift helfen. Etwa drei bis fünf Prozent der Deut­schen rea­gie­ren nach Angaben der DAK in Hamburg an einer solchen All­ergie.

Ham­burg - Vor allem Insek­ten­gift-All­ergi­ker sollten nur mit Schuhen über Wiesen und Rasen gehen. Denn wer barfuß unter­wegs ist, ris­kiert Stiche: Wespen nisten zum Teil auch im Boden.

Ber­lin - Bei der Bekämp­fung von Kopfläu­sen sollten ent­spre­chende Mittel nicht zu sparsam ver­wen­det werden. Das teilt das Robert-Koch-Insti­tut (RKI) in Berlin mit.

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Ein Bypass bedeutet für viele eine neue Chance

Freiburg/Magdeburg (dpa/tmn) - Der Eingriff ist einer der aufwendigsten, die es in der heutigen Medizin gibt: Mit einem Bypass am Herzen werden verstopfte und verkalkte Blutgefäße umgangen.

Bypass

Ein Bypass reduziert das Risiko eines Herzinfarktes. (Bild: DAK/Scholz/dpa/tmn)

Damit werden die Risiken eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls stark reduziert. Zehntausende Menschen bekommen pro Jahr eine solche „Umleitung” am Herzen, in den Armen, Beinen oder an den Hüftgefäßen.

Für die meisten Betroffenen ist das mit viel Angst und Unsicherheit verbunden: Wie verkraftet mein Körper einen so großen Eingriff? „Eine Bypass-OP ist vor allem eine neue Chance”, erklärt Friedhelm Beyersdorf, ärztlicher Direktor der Universitätsklinik Freiburg. „Solange nicht ein Infarkt Gewebe dauerhaft zerstört hat, entlastet ein Bypass das Herz so, dass es wieder alles wie im gesunden Zustand machen kann.”

Das bestätigt der Internist und Kardiologe Henner Montanus von der Elbe-Saale-Klinik in Barby bei Magdeburg, die jedes Jahr rund 1200 Männer und Frauen nach einer Bypass-Operation betreut: „Viele der Patienten glauben, dass sie mit einem Bypass weniger leistungsfähig und belastbar sind.” Tatsächlich aber seien sie danach aus organischer Sicht meist wieder völlig gesund.

Ein Bypass funktioniert ähnlich wie eine Umleitung bei einem Stau auf der Autobahn: Stellen, an denen es wegen einer Verengung oder Verstopfung nicht mehr weiter geht, werden durch neue Wege umgangen. So kann das Blut wieder ungehindert durch die Gefäße fließen.

Ein Bypass wird in erster Linie erforderlich, wenn wichtige Arterien oder Venen im Körper verschlossen sind. Ursachen sind etwa zu fettreiches Essen, Rauchen oder mangelnde Bewegung. Wer also nach der Operation sein Leben wie bisher weiterführt, läuft Gefahr, dass auch der Bypass in einigen Jahren verstopft. „Eigentlich reicht ein Bypass ein Leben lang”, sagt Reiner Körfer, ärztlicher Direktor des Herzzentrums Nordrhein-Westfalen in Bad Oeynhausen. Dennoch müsse rund ein Drittel der Patienten nach einiger Zeit nachoperiert werden, weil sich die Transplantate verengt oder ganz geschlossen haben.

Kurz nach der Operation sind einige Bypass-Patienten außerdem in ihrer Belastbarkeit eingeschränkt. Immerhin dauert der Eingriff bis zu vier Stunden und wird stets unter Vollnarkose vorgenommen. In dieser Zeit arbeiten die Ärzte meist an mehreren Stellen des Körpers. Für einen Bypass am Herzen beispielsweise schneiden sie den Brustkorb auf. Da bei dem Großteil der Patienten so viele Gefäße verstopft sind, dass gleich mehrere Bypässe erforderlich werden, entnehmen die Mediziner in diesen Fällen auch noch mehrere Arterien und Venen aus dem Bein und dem Brustkorb, um sie an das gefährdete Organ zu nähen.

Der umfangreiche Eingriff belastet zahlreiche Patienten auch später noch. Vor allem das Brustbein, das für die Operation aufgesägt werden muss, kann beim Atmen und Husten schmerzen. „Außerdem kommt es bei einigen Männern und Frauen zu Abflussstörungen in den Beinen, wo Gefäße entfernt wurden”, sagt Reha-Experte Montanus. Die Beschwerden halten allerdings oft nur etwa acht Wochen an. Große Schmerzen direkt nach der Operation haben nur die wenigsten Betroffenen. Oft können sie die Klinik schon fünf Tage nach dem Eingriff wieder verlassen.

Später müssen viele Patienten nur wenig Medikamente einnehmen. Stattdessen wird ihnen pro Tag häufig nur eine kleine Aspirintablette verschrieben. „Studien haben gezeigt, dass diese kleine Dosis ausreicht, um das Blut angemessen zu verdünnen und den Bypass unter gesunden Lebensumständen offen zu halten”, erklärt Beyersdorf.

Deutsche Herzstiftung: www.herzstiftung.de Von Aliki Nassoufis, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/gesundheit/t/rzo333781.html
Mittwoch, 09. Mai 2007, 9:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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