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Dienstag, 14. Juli 20

Wies­baden - Auch in Tief­kühl­kost können Krank­heits­erre­ger ste­cken. Durch­fall-Erre­ger wie das Noro­virus können durch kon­tami­nierte Speisen über­tra­gen werden und sind äußerst tem­pera­tur­resis­tent...

SonnenbadMün­chen (d­pa/t­mn) - Was­ser­fes­te Son­nen­creme ist nicht nur beim Schwim­men wich­tig. Sie ist immer dann sinn­voll, wenn man ins Schwit­zen gerät, berich­tet die Zeit­schrift „Ami­ca”.

Bad Nenn­dorf - Beim Baden im Fluss sollten sich auch erfah­rene Schwim­mer vor Gefah­ren in Acht nehmen. „Jeder Fluss hat seine beson­deren Eigen­hei­ten”, sagte Martin Janssen von der Deut­schen Lebens-Ret­tungs-Gesell­schaft...

Ham­burg - Eine Hypo­sen­sibi­lisie­rung kann auch bei einer All­ergie auf Bienen- oder Wes­pen­gift helfen. Etwa drei bis fünf Prozent der Deut­schen rea­gie­ren nach Angaben der DAK in Hamburg an einer solchen All­ergie.

Ham­burg - Vor allem Insek­ten­gift-All­ergi­ker sollten nur mit Schuhen über Wiesen und Rasen gehen. Denn wer barfuß unter­wegs ist, ris­kiert Stiche: Wespen nisten zum Teil auch im Boden.

Ber­lin - Bei der Bekämp­fung von Kopfläu­sen sollten ent­spre­chende Mittel nicht zu sparsam ver­wen­det werden. Das teilt das Robert-Koch-Insti­tut (RKI) in Berlin mit.

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Viren-Impfung schützt vor Krebsvorstufen an Genitalien

London - Mit einer Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs bleiben Frauen oft auch von Krebsvorstufen an den Genitalien verschont. Das berichten Mediziner im britischen Fachjournal „Lancet”.

Die Zahl solcher von Papillomaviren verursachten Hautveränderungen reduziere sich um fast die Hälfte, heißt es in dem Bericht. Infektionen der Geschlechtsorgane mit humanen Papillomaviren (HPV) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen.

Die Forscher um Jorma Paavonen von der Universität Helsinki hatten in ihre Untersuchung mehr als 18 000 Frauen von 16 bis 26 Jahren aus 24 Ländern in Europa, Asien und Amerika einbezogen. Diese erhielten entweder eine Impfung gegen die vier Papillomaviren 6, 11, 16 und 18 oder aber ein wirkungsloses Scheinpräparat (Placebo). Die Frauen wurden in der Folge durchschnittlich drei Jahre lang regelmäßig untersucht.

Geimpfte Frauen hätten 49 Prozent weniger Hautveränderungen an Scham und Scheide gehabt als die Placebo-Patientinnen, schreiben die Forscher. Hatten die Frauen vor der Impfung schon einmal an einer HPV-Infektion gelitten, schützte der Impfstoff bei 70 Prozent vor einer erneuten Erkrankung. Bei nicht vorbelasteten Frauen wirkte die Impfung bei allen (100 Prozent).

Aus Krebsvorstufen an den Genitalien kann sich binnen einiger Jahre ein Gebärmutterhalskrebs entwickeln. Dies ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 6500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Nach der Bundesstatistik des Jahres 2004 sind 1160 Patientinnen an dieser Krebsform gestorben.

Es gibt etwa 100 verschiedene Papillomaviren, die Hautzellen oder Schleimhäute befallen und unter anderem auch Genitalwarzen hervorrufen können. Voraussetzung für die Entstehung eines Tumors ist eine anhaltende Infektion mit bestimmten HPV-Typen und der Einbau des Virusgenoms in das Erbgut der Betroffenen. Eine Schwächung des Immunsystems oder eine hohe Zahl von Sexualpartnern begünstigen die Ausbildung. Im Laufe ihres Lebens infizieren sich rund 70 Prozent der sexuell aktiven Frauen mit Papilloma-Viren. Bei der großen Mehrheit (70 bis 90 Prozent) kommt es aber zu keiner Erkrankung.

Die Ständige Impfkommission in Berlin hatte Ende März für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren die Impfung gegen die Viren empfohlen. Der Impfstoff, der seit September in Deutschland zugelassen ist, schützt vor zwei Virentypen (16 und 18), die Tumore am Gebärmutterhals auslösen können. Infektionen mit anderen Papilloma-Virentypen sind trotz Impfung weiterhin möglich.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/service/gesundheit/t/rzo336144.html
Freitag, 18. Mai 2007, 15:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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