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Mittwoch, 21. Aug. 19

Gerhard Cromme und Peter LöscherMün­chen - Siemens plant lang­fris­tig mit dem neuen Kon­zern­chef Peter Löscher. Der Vor­stands­vor­sit­zende habe einen Fünf- Jah­res-Ver­trag erhal­ten, sagte ein Sie­mens-Spre­cher der dpa in Mün­chen.

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Siemens plant langfristig mit Löscher

München - Siemens plant langfristig mit dem neuen Konzernchef Peter Löscher. Der Vorstandsvorsitzende habe einen Fünf- Jahres-Vertrag erhalten, sagte ein Siemens-Sprecher der dpa in München. Zur Höhe der Vergütung äußerte sich der Konzern nicht.

Gerhard Cromme und Peter Löscher

Der desi­gnierte Sie­mens-Chef Peter Löscher (r) mit dem Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den des Elek­tro­kon­zerns, Gerhard Cromme.

Nach Informationen des "Handelsblattes" (Dienstag) soll unter dem neuen Vorstandschef die Führungsstruktur auf den Prüfstand gestellt werden. Das bisherige Prinzip, den Zentralvorstand über den operativ zuständigen Bereichen nur betreuend arbeiten zu lassen, gehöre der Vergangenheit an, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die bisher weitgehend frei agierenden Bereiche sollten enger mit der Konzernführung verzahnt werden. Das Unternehmen wollte den Bericht am Montagabend nicht kommentieren.

Die Börse reagierte nach dem wochenlangen Führungschaos bei Siemens zunächst erleichtert auf die Berufung des Pharma-Managers zum neuen Siemens-Chef. Die Siemens-Aktie legte zur Eröffnung um mehr als zwei Prozent auf 94,60 Euro zu, musste im Lauf des Tages aber ihre Gewinne wieder abgeben und schloss am Abend um 0,37 Prozent im Minus bei 92,20 Euro.

Der Aufsichtsrat hatte den vom US-Pharmakonzern Merck & Co. kommenden Löscher am Vortag zum Nachfolger von Klaus Kleinfeld ernannt, der im Zuge der Schmiergeldaffäre bei Deutschlands größtem Elektrokonzern seinen Rücktritt angekündigt hatte. "Wir glauben, dass der Aufsichtsrat am Ende eine sehr gute Wahl getroffen hat", sagte Michael Hagmann von der Investmentbank UBS. Andere Analysten äußerten sich ebenfalls positiv. Auch Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) begrüßte die Ernennung Löschers, den Vorstandsvorsitz am 1. Juli übernehmen wird und in der Öffentlichkeit bisher weitgehend unbekannt war.

Experten äußerten sich vor allem erleichtert, dass Siemens eine Lösung gefunden hat. "Die Unsicherheit ist weg", sagte Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. Der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger, Klaus Schneider, sagte: "Ich glaube, das ist ein sehr guter Kandidat." Löscher bringe gute Voraussetzungen mit.

Auch im Umfeld des Unternehmens wurde auf die internationale Erfahrung Löschers verwiesen. Zuletzt zeichnete dieser beim US-Pharmakonzern Merck als President Global Human Health für das Geschäft mit Impfmitteln und Medikamenten in den USA, Asien, Europa, dem Nahen Osten und Afrika verantwortlich. Zuvor war er unter anderem für General Electric und Aventis zuständig. Löscher gilt als Integrationsfigur und als strategischer Planer.

Die Arbeitnehmervertreter hatten die Berufung Löschers ebenfalls begrüßt. Man habe "den Eindruck gewonnen, dass Herr Löscher mit seiner Persönlichkeit in der Lage ist, die Führungskrise bei Siemens zu lösen und den Konzern in ruhigere Wasser zu führen", erklärte der Gesamtbetriebsrat. Löscher habe zugesagt, dass es keine Kahlschlagpolitik in Deutschland oder anderswo geben werde.

Glos sagte zu Löschers Berufung, "ich habe den Eindruck, dass hier der Wille vorgeherrscht hat, einen Neuanfang zu machen und jemanden zu suchen, dem man keine Vorwürfe zu Vorgängen in der Vergangenheit machen kann". Dies sei eine "sorgfältige, ausgewogene Entscheidung", bei der auch die Arbeitnehmer-Vertreter mit eingebunden gewesen seien. "Damit kann er Siemens unbelastet von der Vergangenheit in die Zukunft führen."

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/wirtschaft/t/rzo336157.html
Montag, 21. Mai 2007, 19:27 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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