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Samstag, 15. Juni 13

München - For­mel-1-Pilot Adrian Sutil vom Spy­ker-Team schlägt vor dem Großen Preis von Monaco am kom­men­den Sonntag (14.00 Uhr/­live bei RTL und Pre­mie­re) selbst­bewusste Töne an.

-Bar­celo­na - Kritik in Spa­nien, Hul­digung in Eng­land: Während Fer­nando Alonsos geschei­terte Attacke kurz nach dem Start des Großen Preises von Spanien in seiner Heimat relativ gelas­sen kom­men­tiert wur­de...

Bar­celo­na - Glücks­brin­ger Michael Schu­macher strahlte in der Fer­rari-Garage wie nach einem eigenen Sieg, sein sport­licher Zieh­sohn Felipe Massa war nach dem Triumph völlig aus dem Häu­schen.

Bar­celo­na - For­mel-1-Herr­scher Bernie Eccle­stone erobert die Innenstädte, doch das Renn­volk rea­giert mit gebrems­tem Opti­mis­mus auf den Kurs­wech­sel. „Da schla­gen zwei Herzen in der Brust.

Stadtkurs-Rennen lösen Sicherheitsdiskussion aus

Barcelona - Formel-1-Herrscher Bernie Ecclestone erobert die Innenstädte, doch das Rennvolk reagiert mit gebremstem Optimismus auf den Kurswechsel.

Singapur

Die nächtliche Skyline von Singapur soll zur Formel-1-Kulisse werden.

„Da schlagen zwei Herzen in der Brust. Die Atmosphäre ist unschlagbar, aber Stadtkurse können nie so sicher sein wie eine richtige Rennstrecke. Es ist nur eine Frage der Zeit bis etwas passiert und je mehr Stadtrennen es gibt, umso größer ist das Risiko”, sagte Toyota-Pilot Ralf Schumacher (Kerpen), der Sprecher der Fahrervereinigung GPDA, am Rand des Großen Preises von Spanien. „Ich bin ein bisschen beunruhigt wegen der Sicherheit”, pflichtete Williams-Fahrer Nico Rosberg (Wiesbaden) bei.

Die Zeit für weitere Retorten-Strecken, wie sie in den vergangenen Jahren in Malaysia, Schanghai, Bahrain oder Istanbul entstanden sind, scheint schon wieder vorbei. Stattdessen soll es bereits im nächsten Jahr ein Hafen-Stadtrennen in Valencia geben und eine wilde Hatz in den Straßenschluchten von Singapur - möglicherweise sogar bei Nacht. 2009 rasen die Renner dann noch durch Abu Dhabi. Delhi gilt als weiterer Anwärter für einen Stadt-Grand-Prix. Die Liste der weiteren Bewerber reicht von Mexiko bis Südafrika, von Griechenland bis Südkorea.

Bislang gibt es mit dem Klassiker in Monaco, der in zwei Wochen ansteht und immer wieder zu Diskussionen um die Sicherheit führt, nur ein echtes Stadtspektakel. Für Weltmeister Fernando Alonso ist die aktuelle Entwicklung nicht ganz nachvollziehbar. „Die Formel 1 hat in den vergangenen Jahren versucht, die Sicherheit zu verbessern und die Autos langsamer zu machen. Nun sollen wir ein Straßenrennen haben, obwohl es einen Rennkurs in der Nähe gibt. Da ist es ein bisschen schwierig zu verstehen, was die Formel-1-Bosse wollen”, sagte der Spanier. Denn mit dem Circuit Ricardo Tormo existiert ein Kurs vor den Toren Valencias.

Ecclestone, der am Tag vor dem Spanien-Grand-Prix den Vertrag mit den Streckenbetreibern des Circuit de Catalunya nahe Barcelona vorzeitig bis 2016 verlängert hat, versuchte bereits, die Gemüter zu beruhigen. Um die Sicherheit brauche sich niemand zu sorgen, versicherte der geschäftstüchtige 76 Jahre alte Engländer. Bereits zwei Tage zuvor hatte er das geplante Rennen in Valencia angekündigt. Ohne ihn gab Singapur 24 Stunden später sein neues Formel-1-Engagement bekannt.

Gedanken über Gefahren machte sich unterdessen auch Nick Heidfeld, insbesondere mit Blick auf eine mögliche Premiere eines Nachtrennens. „Ich kann es mir spannend vorstellen. Aber wenn bei einem Fußballspiel mal das Licht ausfällt, ist es nicht so schlimm. Bei einem Formel-1-Rennen wäre das 'was anderes”, sagte der BMW-Sauber-Pilot aus Mönchengladbach. Bei Regen würde sich das Risiko potenzieren.

„Der Schuss kann ganz schnell nach hinten losgehen, wenn man seine Hausaufgaben nicht macht”, urteilte der australische Red-Bull-Fahrer Mark Webber. Er sei sich aber sicher, dass der Internationale Automobilverband FIA diese erledigen würde. „Wir wissen, wie groß der Druck ist, dass etwas schief gehen könnte.”

Doch hat die weitere Expansion des lukrativen Formel-1-Marktes aller Voraussicht nach auch mehr Rennen zur Folge. Ecclestone betont stets, dass er sich 20 Grand Prix in einer Saison vorstellen kann. „Wir müssen aufpassen, dass wir den Konsumenten nicht überstrapazieren”, betonte McLaren-Teamchef Ron Dennis. Sein Fahrer Alonso hält auch nicht viel davon. „Ich ziehe weniger Rennen vor, 17 oder 18 wären gut”, sagte er. Bereits mit den 19 Grand Prix 2005 sei es stressig gewesen. So viele Rennen von Mitte März bis Oktober seien ein Wahnsinn. Von Jens Marx, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/sport/formel1/t/rzo334803.html
Sonntag, 13. Mai 2007, 12:29 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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