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Samstag, 15. Juni 13

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Aus für Augenthaler in Wolfsburg - Bremen Dritter

Wolfsburg - Für Klaus Augenthaler war der 51. Bundesliga- Auftritt als Trainer des VfL Wolfsburg der letzte.

VfL Wolfsburg - Werder Bremen

Wolfsburgs Jacek Krzynowek (Mitte) und der Bremer Diego (r) kämpfen um den Ball.

Unmittelbar nach der 0:2 (0:0)-Niederlage gegen Werder Bremen erklärte Aufsichtsratschef Lothar Sander das „einvernehmliche Ende” der seit Januar 2006 andauernden Zusammenarbeit mit dem 49 Jahre alten Fußball-Lehrer. „In der Aufarbeitung der sportlichen Entwicklung und insbesondere der perspektivischen Möglichkeiten einer Weiterentwicklung sind die Verantwortlichen übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Neuorientierung innerhalb der sportlichen Leitung erforderlich ist”, sagte Sander.

Augenthaler vor von der Entscheidung am Freitagabend unterrichtet worden und zeigte sich enttäuscht von der dritten Entlassung in seiner Trainer-Karriere nach dem 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen. „In den 18 Monaten haben wir das Fundament gelegt, dass der VfL in Zukunft mit einem neuen Cheftrainer und einigen Verstärkungen nicht mehr gegen den Abstieg spielen muss”, meinte der Weltmeister von 1990, dem mit dem VfL lediglich zehn Siege in der Bundesliga gelangen.

Der VfL schaffte unter seiner Führung in der Saison 2005/2006 erst am letzten Spieltag die Rettung vor dem Abstieg. In diesem Jahr musste man bis zur vorletzten Partie um den Ligaverbleib bangen. Wer Augenthalers Nachfolge antritt, ist völlig offen. In den vergangenen Tagen kursierten bereits einige bekannte Namen, die aber ausnahmslos dementiert wurden. Der VfL sucht zudem noch einen neuen Sportchef, dessen Amt momentan von Geschäftsführer Klaus Fuchs in Personalunion ausgeübt wird.

Die Niederlage im Nordderby war nur noch der Schlusspunkt unter Augenthalers glückloses Wirken in der Autostadt. Markus Rosenberg (54./87.) erzielte vor 30 000 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Arena die Tore für den viermaligen deutschen Meister, der im Schlussklassement der Fußball-Bundesliga wie 2005 den dritten Platz belegt und damit in die Qualifikation für die Königsklasse muss.

Bei sehr guten äußeren Bedingungen lieferten sich beide Vertretungen vor der prächtigen Kulisse einen offenen Schlagabtausch, bei dem die Bremer mehr Akzente setzten. Nach nur zwölf Minuten ging ein Kopfball von Naldo, der erstmals wieder mit dem genesenen Per Mertesacker die Innenverteidigung bildete, nur knapp über das Tor. Hugo Almeida hätte 13 Minuten später die Führung besorgen müssen, aber der Portugiese scheiterte kläglich.

Auch Regisseur Diego hatte bei seinen Versuchen kein Glück. Zunächst hielt der rechte Pfosten einen sehenswerten Kunststoß des filigranen Brasilianers auf (27.). Dann lenkte VfL-Keeper Simon Jentzsch einen Schuss von der Strafraumgrenze mit einem tollen Reflex noch um den rechten Pfosten.

Für den erneut fahrlässigen Umgang mit den eigenen Chancen wären die Gäste vor der Pause beinahe noch bestraft worden. Aber VfL- Angreifer Isaac Boakye traf in der 45. Minute mit einem platzieren Schuss nur den rechten Pfosten, nachdem zuvor ein Treffer von ihm wegen Abseitsstellung nicht anerkannt worden war (26.). Auch Sturmpartner Diego Klimowicz (21./23.), dessen Wechsel zu Borussia Dortmund fast perfekt ist, versuchte sich zwei Mal vergeblich.

Aus der Kabine kam Werder mit Rosenberg anstelle des enttäuschenden Miroslav Klose, und der Schwede führte sich mit einem gefährlichen Schuss aus Linksaußenposition auch gleich vielversprechend ein (47.). Sieben Minuten später zielte er per Kopf dann besser zu seinem bereits siebten Saisontor. Als Rosenberg drei Minuten vor dem Abpfiff dann mit etwas Glück auch noch das achte folgen ließ, war die Partie endgültig entschieden. Von Gert Glaner, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/sport/fussball/t/rzo336352.html
Samstag, 19. Mai 2007, 18:35 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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