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Samstag, 15. Juni 13

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Essen - Rot-Weiss Essen plant den Neu­auf­bau in der Fuß­ball-Regio­nal­liga ohne Lorenz-Gün­ther Köst­ner. Nur einen Tag nach dem besie­gel­ten Abstieg aus der 2. Bun­des­liga gab der Tra­diti­ons­club wie erwar­tet das Ende der...

Ro­stock - „Hansa fore­ver”: Erst sang der wort­karge Frank Pagels­dorf mit den Fans die Ver­eins­hymne, dann been­dete er die Spe­kula­tio­nen um seine Zukunft beim Bun­des­liga-Auf­stei­ger.

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HSV erreicht UI-Cup - Aachens Frontzeck gibt auf

Hamburg - Nach einer verkorksten Bundesliga-Saison hat der Hamburger SV mit dem 4:0 (2:0)-Sieg gegen Alemannia Aachen in letzter Minute noch den Einzug in den UI-Cup geschafft.

Hamburger SV - Alemannia Aachen

Aachens Torwart Marcus Hesse (l) hält den Ball von Ivica Olic vom HSV.

Vor 57 000 Zuschauern in der ausverkauften AOL-Arena, die die Teilnahme am Strohhalm-Cup mit der La-Ola-Welle feierten, gewann der Tabellen-Siebte gegen den Auf- und zugleich Absteiger erst sein viertes Heimspiel in dieser Spielzeit. Mit seinem ersten Doppelpack für den HSV brachte Ivica Olic (15./27. Minute) die heimschwachen Hanseaten auf die Siegerstraße, Juan Pablo Sorin (54./88.) legte zwei Tore zum Endstand nach. Nach der zehnten Auswärtsniederlage stand der Gang für Aachen in die Zweitklassigkeit endgültig fest, und Trainer Michael Frontzeck trat zurück.

„Ich ziehe den Schlussstrich. Ich mache den Weg frei für einen neuen Coach in der neuen Saison”, sagte der ehemalige Gladbacher, der Anfang September als Nachfolger von Dieter Hecking das Ruder übernommen hatte. Frontzeck wollte mit dem schnellen Schritt seiner Entlassung zuvorkommen und kritisierte den Aufsichtsrat des Vereins.

Am Ende einer lange enttäuschend verlaufenen Saison mit Happy End feierten dagegen die Hamburger. „Das hätte keiner gedacht, jetzt freuen wir uns über die kleine Chance auf den europäischen Wettbewerb”, sagte HSV-Coach Huub Stevens. „Ich bin stolz auf die Mannschaft.”

Einen wehmütigen Abschied beim mit hohen Erwartungen gestarteten Champions-League-Teilnehmer erlebte der iranische Nationalspieler Mehdi Mahdavikia, den Stevens zu dessen 211. Bundesliga-Spiel nur einwechselte. Nach acht Jahren an der Elbe feierten die Zuschauer noch einmal mit „Mehdi”-Rufen den Publikumsliebling. Auch Torhüter Stefan Wächter, Abwehrspieler René Klingbeil und die Leihgaben Danijel Ljuboja (VfB Stuttgart) und Mathias Abel (FC Schalke 04) wurden vor der Partie verabschiedet. Stevens vertraute der gleichen Elf, die in der Vorwoche in Nürnberg mit 2:0 gewonnen hatte.

Frontzeck schenkte Amateur-Torhüter Marcus Hesse und Mirko Casper einen Bundesliga-Einsatz, auf die Bank mussten Kristian Nicht und Alexander Klitzpera, Moses Sichone (Nasenbeinbruch) und Sergio Pinto (Gelb-Sperre) fielen aus. Schon nach acht Minuten sah Hesse unglücklich aus, als der engagierte Olic den Keeper im Strafraum umspielte und die Führung aus spitzem Winkel auf dem Fuß hatte. Doch Verteidiger Nico Herzig klärte auf der Linie.

Sieben Minuten später nutzte Olic eine Vorlage von Rafael van der Vaart und ließ Hesse aus 14 Metern keine Chance. Der Linksfuß aus Kroatien erzielte auch das 2:0 mit rechts, als er nach einem van-der-Vaart-Freistoß im Strafraumgetümmel einen Pass von Sorin zu seinem fünften Saisontor verwertete. Die Westdeutschen versuchten es mit Kontern gegen das motivierte Spiel der Hamburger, doch nacheinander scheiterten Laurentiu Reghecampf (32.) und Marius Ebbers (36.), dem nur Zentimeter zum Anschlusstreffer per Kopf fehlten.

Der lauffreudige Sorin nutzte stattdessen eine Traumvorlage von David Jarolim zum Enstand. In der 82. Minute verpasste Mahdavikia die große Chance, sich mit seinem 27. Treffer für den HSV zu verabschieden. Dafür machte es Sorin besser - und mit seinem vierten Saisontor nachdrücklich auf sich aufmerksam. Von Britta Körber, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/sport/fussball/t/rzo336357.html
Samstag, 19. Mai 2007, 19:03 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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