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Samstag, 15. Juni 13

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Essen - Rot-Weiss Essen plant den Neu­auf­bau in der Fuß­ball-Regio­nal­liga ohne Lorenz-Gün­ther Köst­ner. Nur einen Tag nach dem besie­gel­ten Abstieg aus der 2. Bun­des­liga gab der Tra­diti­ons­club wie erwar­tet das Ende der...

Ro­stock - „Hansa fore­ver”: Erst sang der wort­karge Frank Pagels­dorf mit den Fans die Ver­eins­hymne, dann been­dete er die Spe­kula­tio­nen um seine Zukunft beim Bun­des­liga-Auf­stei­ger.

Stutt­gart - Von der aus­gelas­senen Feier erhol­ten sich die Helden des VfB Stutt­gart noch am trai­nings­freien Montag, die Meis­ter­macher hin­gegen konnten die Füße nicht hoch­legen. Das DFB-Pokal­finale gegen den 1. FC...

Wunder bleibt aus: Schalke erneut Vizemeister

Gelsenkirchen - Das blau-weiße Fußball-Wunder ist ausgeblieben.

FC Schalke 04 - Arminia Bielefeld

Der Schalker Bordon (r) und Bielefelds Bollmann versuchen den Ball zu spielen.

Zwar erfüllte der Tabellen-Zweite FC Schalke 04 mit dem 2:1 (2:0)-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld am letzten Spieltag der Saison seine Pflicht. Doch zum Titel reichte es nicht.

Wegen des gleichzeitigen 2:1 des Spitzenreiters VfB Stuttgart gegen Energie Cottbus blieb dem Revierclub am Ende nur die fünfte Bundesliga-Vizemeisterschaft nach 1972, 1977, 2001 und 2005. Durch die Treffer von Lincoln (11.) und Halil Altintop (16.) vor 61 482 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena konnten sich die Schalker in einem der spannendsten Liga-Finals der Historie am Ende wenigstens mit der direkten Qualifikation für die Champions League etwas trösten. Der Anschlusstreffer von Radim Kucera in der Nachspielzeit war schließlich ohne Bedeutung.

Dennoch flossen bei vielen Fans die Tränen, weil der große Traum vom achten Titel unerfüllt blieb. Im nächsten Jahr will es Schalke wieder versuchen: „Wir kämpfen weiter, wir alle zusammen”, sagte Trainer Mirko Slomka, der Glückwünsche nach Stuttgart schickte. „Mit acht Siegen in Serie am Ende vorn zu stehen, verdient großen Respekt. Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, haben noch mal alles versucht und extrem viel Druck entwickelt. Leider hat es nicht ganz gereicht. Trotzdem ein Riesenkompliment an meine Mannschaft für diese Saison.”

Schon lange vor dem Anpfiff war die Stimmung prächtig, selbst der Himmel strahlte blau-weiß. Die Fans unterstützten ihre Mannschaft nach Leibeskräften. Slomka musste kurzfristig Linksverteidiger Christian Pander (Rückenprobleme) durch Lewan Kobiaschwili ersetzen. Erstmals seit Wochen durfte Halil Altintop von Beginn an neben Gerald Asamoah und Kevin Kuranyi stürmen. Die königsblauen Fans hofften vor allem auf ein schnelles Führungstor, um den Spitzenreiter aus Stuttgart im Fernduell unter Druck zu setzen. Und die Anhänger wurden nicht enttäuscht.

Nach dem 1:0 durch den zuletzt arg kritisierten Spielmacher Lincoln (11.) brach unglaublicher Jubel los, der nur fünf Minuten später Orkanstärke erreichte. Halil Altintop versenkte den Ball mit seinem sechsten Saisontreffer aus zwölf Metern im Netz. Mit der Nachricht vom 1:0 von Cottbus in Stuttgart nach 20 Minuten schienen die königsblauen Meisterträume plötzlich sogar realistisch, auch wenn die Freude nur acht Minuten dauerte, weil die Schwaben den 1:1-Ausgleich erzielten. Bis zur Pause hatten erneut Halil Altintop (27.) und Kuranyi (28.) sogar noch die Chance, auf das Wunschergebnis von 4:0 zu erhöhen. Pech für Schalke, dass sich Asamoah kurz vor der Pause verletzte und durch Mesut Özil ersetzt werden musste.

Auch nach dem Wechsel setzten die Schalker ihren Sturmlauf auf das von Mathias Hain gut gehütete Bielefelder Tor fort. Zunächst hielt Hain einen Schuss von Hamit Altintop, dann sprang Radim Kucera für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie ein. Doch mit dem 2:1 für Stuttgart zerschlugen sich die letzten Hoffnungen der Knappen endgültig, obwohl sie bis zur letzten Sekunde mit großer Leidenschaft kämpften. „Wir konnten aber auch nicht zu wild spielen, weil wir ja auch den zweiten Platz sichern mussten”, sagte Slomka.

Die beste Chance der Arminen, für die es um nichts mehr ging, vergab vor dem 1:2 der eingewechselte Artur Wichniarek. Der Pole (73.) scheiterte mit einem Schuss aus 15 Metern am aufmerksamen Schalke-Schlussmann Manuel Neuer, ehe Kucera noch auf 1:2 verkürzte. Für Arminias Präsident Hans-Hermann Schwick war die Niederlage kein Beinbruch: „Wir waren ja schon vorher gerettet. Ich bin froh, dass wir im nächsten Jahr wieder dabei sind.” Von Ulli Brünger und Heinz Büse, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/sport/fussball/t/rzo336358.html
Samstag, 19. Mai 2007, 18:31 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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