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Samstag, 15. Juni 13

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Letz­ter Koblen­zer Sai­son­auf­tritt mit Nie­der­lage

TuS bleibt nur die Sta­tis­ten­rol­le

Frei­burg - Den Klas­sen­ver­bleib hat TuS Koblenz bereits in der Vor­woche gesi­chert. So konnte die Mann­schaft gelas­sen zum letzten Sai­son­spiel nach Frei­burg reisen - und eine emo­tions­gela­dene Partie mit­erle­ben.

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Eine starke Vor­stel­lung bot erneut TuS-Tor­hüter Dennis Eil­hoff, der in dieser Situa­tion gegen Alex­ander Iaschwili die Ober­hand behält und später sogar einen Elf­meter des Geor­giers abwehrte. Ob er auch in der nächs­ten Saison im TuS-Tor steht, ist offen.

Der letzte Sai­son­auf­tritt von Zweit­ligist TuS Koblenz war noch einmal voller Emo­tio­nen. Bei der 0:2-Nie­der­lage gegen den SC Frei­burg traf die Mann­schaft von Trainer Uwe Rapol­der auf einen Gast­geber, der zum einen noch die Chance hatte auf­zustei­gen. Zum anderen stand Volker Finke, seit 16 Jahren Trainer im Breis­gau, zum letzten Mal an der Außen­linie.

Den Koblen­zern blieb ange­sichts dieser Aus­gangs­lage nur die Sta­tis­ten­rolle. Das war auch auf dem Platz zu spüren. Denn der Auf­stei­ger, der den Klas­sen­ver­bleib bereits in der Vor­woche gesi­chert hatte, kam gegen die über­lege­nen Frei­bur­ger selten zum Zug.

Ra­pol­der: "Nach vorne einfach zu unprä­zise"

Nur in der Anfangs­phase hielten die Gäste gut dage­gen, zwangen den SC zu einigen Abspiel­feh­lern in der Abwehr. Nutzen konnten die Koblen­zer, die zuvor immer­hin dreimal sieg­reich waren, diese Gele­gen­hei­ten indes nicht. "Wir haben nach vorne einfach zu unprä­zise gespiel­t", sagte Rapol­der nach der Partie, zeigte sich aber wenig unge­hal­ten darü­ber. Denn die TuS wollte nicht den Spiel­ver­der­ber geben.

Beleg dafür: Anel Dzaka ent­schärfte in der achten Minute seine Großchance - er stand frei vor SC-Tor­wart Alex­ander Walke - mit einem über­has­teten Quer­pass per­sön­lich. Danach konnte der Auf­stieg­saspi­rant - ange­trie­ben von Alex­ander Iaschwili - sein bekann­tes Kurz­pass­spiel auf­zie­hen. "Wir waren einfach zu weit weg von unsern Gegen­spie­lern", monierte Martin Forkel nach der Par­tie.

Der erste große Auf­reger der Partie folgte dann in der 30. Minute. Jona­than Pitroipa stürmte allein auf TuS-Tor­wart Dennis Eilhoff zu, legte den Ball links vorbei und fiel. Das Stadion kochte, die Pfeife von Schieds­rich­ter Florian Meyer blieb stum­m.

Allzu lange mussten die Frei­bur­ger Anhän­ger ihrem Unmut aber nicht Luft machen. In der 34. Minute brachte ein Eigen­tor die Führung des SC. Sascha Riether setzte den Ball an den Pfos­ten, der dann von Frank Wib­lis­hau­sers Bein ins Tor tru­del­te.

Sturm­lauf hatte Erfol­g

Ernst­hafte Bemühun­gen der TuS, das Spiel in der Fol­gezeit noch zu drehen, blieben aus. Einzig erwäh­nens­wert: Einen Dzaka-Frei­stoß aus 20 Metern in der 53. Minute klärte Andreas Iberts­ber­ger mit dem Kopf. Ansons­ten ver­brachte der Auf­stei­ger, bei dem Chris­tian Holzer in der zweiten Hälfte für Rüdiger Ziehl spielte, den heißen Nach­mit­tag vor­nehm­lich vor dem eigenen Tor. Denn: Der SC hoffte zu diesem Zeit­punkt noch, mit einem 3:0-Erfolg - bei gleich­zei­tigem Rosto­cker Remis - den Auf­stieg zu schaf­fen. Der Sturm­lauf hatte Erfolg: In der 57. Minute erhöhte Karim Matmour auf 2:0.

Wenig später hatte Iaschwili bei seinem letzten Auf­tritt für den SC die Chance, vom Elf­meter­punkt zu erhöhen. Er schei­terte aber an Dennis Eil­hoff, der auch den Nach­schuss parie­ren konnte. Auch der Keeper gab sich nach der Nie­der­lage gelas­sen: "Es war ja klar, dass ich so viel aufs Tor bekomme. Es ging ja um viel für Frei­bur­g."

Bitter für die TuS: Ralf Kling­mann, der in der zweiten Hälfte für Wib­lis­hau­ser in die Partie gekom­men war, wurde nach 76 Minuten vom Platz getra­gen. Dia­gnose: Außen­ban­driss, zudem war nach Angaben von Mann­schafts­arzt Gerd Blau­mei­ser das Kreuz­band insta­bil.

Auf dem Platz drängte Frei­burg weiter nach vorne. Trotz zahl­rei­cher Gele­gen­hei­ten für den SC blieb es am Ende aber beim 2:0. Auf­grund der Siege von Rostock und Duis­burg fiel der Sieg aber nicht ins Gewicht, der SC bleibt in Liga zwei. Die Anhän­ger kon­zen­trier­ten sich deshalb schon fünf Minuten vor dem Spie­lende auf Abschieds­gesänge für Volker Finke. Und Uwe Rapol­der erklärte artig: "Eine großar­tige Ära geht zu Ende. Und wir waren dabei."

Holger Schle­per


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/sport/r/tus-1.html
Montag, 21. Mai 2007, 07:50 © RZ-Online GmbH (aj)
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