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Samstag, 15. Juni 13

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Meister VfB baut an Team für Königsklasse

Stuttgart - Von der ausgelassenen Feier erholten sich die Helden des VfB Stuttgart noch am trainingsfreien Montag, die Meistermacher hingegen konnten die Füße nicht hochlegen.

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VfB-Team-Manager Heldt (l) und Trainer Veh wollen langfristigen Erfolg.

Das DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Nürnberg fest im Blick, muss die Stuttgarter Chefetage Personalentscheidungen treffen und dabei eine ähnlich glückliche Hand beweisen wie vor der Sensations-Saison mit dem unverhofften fünften Meistertitel. „Wir müssen uns schon verstärken, das ist klar”, sagte Trainer Armin Veh. Wenn der VfB auf der internationalen Fußball-Bühne der Champions League nicht nur eine Statistenrolle spielen will, müssen Hochkaräter her.

Teammanager Horst Heldt will die Mannschaft deshalb „punktuell” verstärken. „Wir haben Spieler, die ihre Karriere noch vor sich haben, denen darf man keinen fertigen Spieler vor die Nase setzen”, beschreibt Veh den Drahtseilakt, neues Personal zu holen, ohne die das vorbildlich intakte Mannschaftsgefüge zu zerstören. Präsident Erwin Staudt erhielt in dieser Mission vom Mannschaftskapitän sogar einen Auftrag: „Fernando Meira sagte zu mir während des Autokorsos: Achten sie darauf, dass wir charakterlich zusammen passen.”

Dass die Erfolgself nach dem Vorbild der einstigen „Jungen Wilden” auseinander bricht, glaubt Staudt nicht. „Keiner ist auf Abwanderungspfaden.” Die Begehrlichkeiten der Konkurrenz sind zwar schon lange geweckt, doch Leistungsträger wie Mario Gomez (Vertrag bis 2011), Robert Hilbert, Meira (beide bis 2010) oder Sami Khedira (2009) sind langfristig an den Verein gebunden. Offene Baustellen sind hingegen die vorzeitigen Vertragsverlängerungen bei Nationalspieler Thomas Hitzlsperger und Abwehrrecke Matthieu Delpierre, deren Verträge 2008 auslaufen.

Die Chancen, dass der Franzose bleibt, sind gestiegen: Nichts spräche gegen eine Vertragsverlängerung, berichtete der 26-Jährige, auf den andere Vereine schon länger ein Auge geworfen haben. Delpierre kann sich nun in der Champions League endlich für die „Equipe Tricolore” ins Spiel bringen.

Wegen der Dreifachbelastung in der neuen Saison hält der VfB nach einem Mittelfeldspieler und einem Stürmer Ausschau. Yildiray Bastürk (Hertha BSC) ist erster Kandidat für die Spielmacherposition und muss sich noch nur für das VfB-Angebot entscheiden. Während eine Verpflichtung des vom Hamburger SV ausgeliehenen Benjamin Lauth wenig wahrscheinlich erscheint, ist eine Rückkehr zweier Altlasten des Giovanni-Trapattoni-Intermezzos ausgeschlossen. Bei den ausgeliehenen Danijel Luboja und Jon Dahl Tomasson würde der Verein sogar einen Verlust in Kauf nehmen, um die Millionen teuren Stars loszuwerden.

Mit garantierten 20 Millionen Euro an Einnahmen aus der Champions League hat der VfB weiteren finanziellen Spielraum. Dieser soll aber nicht dazu genutzt werden, in „Steine statt Beine” zu finanzieren. Einen von der Stadt Stuttgart vorgeschlagenen Kauf des Gottlieb- Daimler-Stadions lehnt der Verein weiter ab. „Wir wollen in drei bis vier Jahren ein reines Fußballstadion ohne Laufbahn und da jetzt richtig Gas geben”, sagte Staudt.

Doch zuvor soll das erste Double der Vereinsgeschichte perfekt gemacht werden. Von Dienstag an gilt die volle Konzentration dem Pokalendspiel in Berlin gegen den 1. FC Nürnberg. „Ich denke, dass wir als Meister die Favoritenrolle einnehmen müssen. Und das tun wir auch”, sagte Veh, der einen Schlendrian nach der Meisterfeier nicht zulassen will: „Es soll keiner meinen, dass wir uns nicht optimal auf das Spiel vorbereiten. Wir haben noch etwas gutzumachen gegen Nürnberg.” Schließlich gelangen den Franken als einziger Bundesliga- Mannschaft zwei klare Siege gegen die Schwaben. Von Marc Zeilhofer, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/21/sporttt/t/rzo336707.html
Montag, 21. Mai 2007, 14:57 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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