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Montag, 19. Nov. 18

Online-TauschbörsenMün­chen/Köln - Ich gebe dir etwas, du gibst mir dafür etwas zurück: Das uralte Tausch­prin­zip kommt dank des Inter­nets zu neuer Blüte.

Zürich/Bern - Die öster­rei­chi­sche Betei­ligungs­gesell­schaft Victory zieht sich aus dem Schwei­zer Tech­nolo­gie­kon­zern Ascom zurück. Die Gesell­schaft der beiden Finan­ciers Ronny Pecik und Georg Stumpf ver­kaufte ihren...

Bonn - Die Gewerk­schaft ver.di hat den Streik bei der Deut­schen Telekom nach eigenen Angaben aus­gewei­tet. „Am Mitt­woch betei­lig­ten sich bun­des­weit ins­gesamt 25 000 Men­schen an den Pro­tes­ten”...

Se­att­le - Der welt­größte Inter­net-Ein­zel­händ­ler Amazon hat nach eigenen Angaben von Mitt­woch mit Bril­liance Audio den größten unab­hän­gigen Audio­buch-Ver­leger in den USA gekauft.

Darm­stadt­/Bad Homburg (dpa/l­he) - Inter­net­nut­zer können sich freuen: Das Land­gericht Darm­stadt hat einen Anbie­ter von Gewinn­spie­len im Inter­net wegen irre­führen­der Ange­bote ver­urteilt.

Ber­lin - Die Zahl der Inter­net-Nut­zer hat sich einer neuen Studie zufolge welt­weit mit heute 1,23 Mil­liar­den Men­schen inner­halb von fünf Jahren ver­dop­pelt. Im Jahr 2002 hätten ledig­lich etwas mehr als 600 Mil­lio­nen...

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Legale Online-Tauschbörsen für Bücher- und Filmfans

München/Köln - Ich gebe dir etwas, du gibst mir dafür etwas zurück: Das uralte Tauschprinzip kommt dank des Internets zu neuer Blüte.

Online-Tauschbörsen

Im Internet lassen sich Spiele auch legal tauschen. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

Auf speziellen Online-Marktplätzen wechseln Bücher, Film-DVDs oder Kindersachen munter den Besitzer.

Häufig dienen virtuelle Ersatzwährungen als Tauschmittel. Daneben fallen Versand-, teilweise auch Transaktions- oder Mitgliedsgebühren an. Weil sich auch Angebot und Tauschprozess unterscheiden, lohnt ein Vergleich der Portale.

Das Grundprinzip der Tauschbörsen ist einfach: Nutzer stellen Artikel ein, erhalten bei einem Tausch Guthaben und können dies bei passender Gelegenheit wieder in andere Artikel investieren. „Wer viel liest, hört, schaut oder spielt, kommt hier einfach an Nachschub”, urteilt Tobias Weidemann, Redakteur bei der in München erscheinenden Zeitschrift „PC Welt”. Das Risiko an Musik- oder Filmraubkopien zu geraten, schätzt er niedrig ein.

Das Portal „Hitflip” (www.hitflip. de) nimmt seinen Mitgliedern Aufwand ab, kostet aber auch etwas mehr. Nutzer geben lediglich den ISBN- oder EAN-Code des Artikels ein, wodurch automatisch eine Beschreibung aus der Produkt-Datenbank hinzugefügt wird. Anhand aktueller Preise legt das System fest, wie viele Verrechnungseinheiten „Flips” der Besitzer für den Artikel erhält. Ein Tausch kostet den Empfänger daneben 99 Cent Transaktionsgebühr, der Versender zahlt Porto und Verpackung. Platzt ein Tausch, bietet die Plattform eine Rückerstattungs-Garantie. Reicht das Guthaben nicht aus, lassen sich Flips auch kaufen. Einer kostet 5,99 Euro.

Keine Gebühren fallen bei „Tauschticket” (www.tauschticket.de) an. Nutzer legen hier selbst fest, wie viele „Tickets” sie pro Produkt verlangen und wickeln den Tausch eigenständig ab. Eine Datenbank erleichtert auch hier das Einstellen der Angebote. Für viele Tauschvorgänge und positive Bewertungen werden Bonustickets vergeben.

Bei der Medien-Tauschbörse „Balu” (www. balu.de) ist das Angebot kleiner, dafür verspricht die Seite sofortige Verfügbarkeit. Lässt es der Anbieter zu, kann um die Höhe des Tauschpreises gefeilscht werden. Zusätzlich zu den bis zu fünf „Chips” kostet jeder Tausch zwischen 10 und 50 Cent Systemgebühr. Platzt ein Tausch, wird alles zurückerstattet. Bonuschips belohnen „fleißige” Mitglieder. Unter www.tauschmonster.de stehen Artikel rund ums Kind im Mittelpunkt: Spielzeug, Freizeitartikel, Kleidung. Die Börse verlangt pro Jahr zwölf Euro Mitgliedsgebühr und pro Tausch zwei „Tauschtaler” jeweils von Anbieter und Empfänger. Letzterer zahlt den Versand. Ein Tauschtaler entspricht zehn Cent.

Geben und nehmen ohne Geld machen lokal organisierte Tauschringe seit langem vor. Diese Form der Nachbarschaftshilfe bietet das Projekt „Bambali” (www.bambali.net) auf einem Marktplatz nicht nur für Waren, sondern auch für Dienstleistungen wie Kinderbetreuung, Gartenarbeit oder handwerkliche Hilfe. Ob direkt oder mittels der Tauschwährung „Bam” getauscht wird, steht den Mitgliedern frei. Die Einträge werden dem Webseitenbetreiber zufolge zwar begutachtet, wie seriös die Angebote aber wirklich sind, muss selbst überprüft werden.

Bei den klassischen Tauschringen stoßen Online-Marktplätze auf Skepsis. Die Vertrauensbildung sei bei einer Kontaktaufnahme im Internet schwerer, sagt Dagmar Capell, Herausgeberin des „Tauschmagazins” (www.tauschmagazin.de) in Hamburg. Wichtig sei auch ein genauer Blick in die Teilnahmebedingungen. Wer deshalb von Angesicht zu Angesicht tauschen will, kann sich an einen der rund 300 Tauschringe (www.tauschringadressen.de) wenden.

Bücher, Musik, Filme, Spiele I: www.hitflip.de

Bücher, Musik, Filme, Spiele II www. tauschticket.de

Bücher, Musik, Filme, Spiele III: www.balu.de

Portal für Kinderprodukte: www.tauschmonster.de

Portal für Dienstleistungen: www.bambali.net

Informationen über Tauschsysteme: www.tauschmagazin.de

Tauschringe in Deutschland: www.tauschringadressen.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/05/23/service/computer/t/rzo337164.html
Mittwoch, 23. Mai 2007, 9:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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