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Freitag, 14. Juni 13

Kirn - Der FSV Mainz 05 hat am Diens­tag­abend ein Test­spiel gegen den Ver­bands­ligis­ten Ale­man­nia Waldal­ges­heim mit 6:0 (1:0) gewon­nen. Die Treffer für den Fuß­ball-Zweit­ligis­ten erziel­ten Damir Vran­cic, Bo Svens­son...

El­vers­berg - Fuß­ball-Zweit­ligist 1. FC Kai­sers­lau­tern hat den letzten Test vor dem Sai­sonauf­takt mit dem DFB-Pokal­spiel beim SV Wil­helms­haven nur teil­weise bestan­den.

Kai­sers­lau­tern - Sein Leicht­sinn ist einem 53 Jahre alten Can­nabis­züch­ter in Kai­sers­lau­tern zum Ver­häng­nis gewor­den. Der Mann hatte seine Pflan­zen auf den Balkon gestellt, wie die Polizei am Diens­tag berich­tete.

Weis­kir­chen - Bei einem Fami­lien­streit im saar­län­dischen Weis­kir­chen hat ein Mann in der Nacht zum Diens­tag auf seinen Stief­sohn geschos­sen. Poli­zei­anga­ben zufolge zielte der 1952 gebo­rene Stief­vater auf den etwa 26...

Bir­ken-Honig­ses­sen (dpa/lr­s)  Ein Schaden von schät­zungs­weise 400 000 Euro ist am frühen Diens­tag beim Brand zweier Wohn­häu­ser in Bir­ken-Honig­ses­sen (Kreis Alten­kir­chen) ent­stan­den. Ein 45 Jahre alter Bewoh­ner kam mit...

Saar­brü­cken - Mit einem großen Feuer unter amt­licher Auf­sicht sind am Diens­tag im Saar­land vom Zoll beschlag­nahmte gefälschte Mar­ken­arti­kel ver­nich­tet worden. In der Müll­ver­bren­nungs­anlage Velsen seien unter ande­rem...


"So wird die Buga": Schloss als neues Glanz­licht

RZ-Se­rie 1: Pracht­bau am Rhein öffnet sich

KOBLENZ. Die Koblen­zer und ihr Schloss: eine schwie­rige Geschich­te. Und sie beginnt mit einem wesent­lichen Punkt: Es ist eigent­lich nicht ihr Schloss. Eigentü­mer ist die Bun­des­repu­blik. Und die hat zuletzt "Nor­mals­terb­liche" nicht gerne als Besu­cher der his­tori­schen Räum­lich­kei­ten gese­hen. Das soll sich bis 2011 grund­legend ändern, wie der erste Teil der RZ-Se­rie "So wird die Buga" zeigt.

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Der Schlosspark spielt bei Besuchern - und den Koblenzern selbst - derzeit keine große Rolle. Betritt man ihn von den Rheinanlagen aus (unten links), wartet dort ein ein ziemlich verwilderter und wenig einladender Park. Hinter viel Grün lassen Bäume und Gestrüpp gerade so das Schloss erahnen (rechts). Eine Neugestaltung soll das Schloss und den Park zu einem neuen Glanzlicht am Rhein werden lassen.

Das Kur­fürst­liche Schloss soll zur Bun­des­gar­ten­schau ein neues Glanz­licht am Rhein werden und damit den Gegen­part zum Deut­schen Eck über­neh­men. Das kün­digen Han­spe­ter Faas, Geschäfts­füh­rer der Buga-Gm­bH, und Ulrike Kirch­ner, Lei­terin der Planung und Aus­stel­lungs­kon­zep­tion, im Gespräch mit der RZ an. "Das Ufer wird dann einen rich­tigen Anfang und ein Ende haben", meint Faas.

Sowohl der Innen­bereich zur Neu­stadt hin als auch der his­tori­sche Garten Lennés zum Rhein werden neu gestal­tet und sollen das Schloss zum Magne­ten für Besu­cher, aber auch für Koblen­zer machen. Und: Auch das Schloss selbst wird in Teilen geöff­net.

Der Weg zum Schloss: Prä­gen­des Element soll die Haupt­achse sein, die von der Schloss­straße auf das Schloss zuläuft. Wird dafür die Neu­stadt tiefer gelegt? Einer Ent­schei­dung des Stadt­rats - vor­aus­sicht­lich in einer Son­der­sit­zung am 30. August - will Faas nicht vor­grei­fen, auch wenn er kein Befür­wor­ter der Idee ist. Eine Fahrt von der Mainzer Straße aus sähe danach wie folgt aus: unter der Pfaf­fen­dor­fer Brücke hin­durch, dann wieder nach oben. Gemein­sam mit der Abfahrtss­pur der Brücke wieder nach unten und zum Theater hin wieder auf die Ober­fläche. Der Fußweg auf das Schloss zu müsste dennoch einen kleinen Hügel beschrei­ben - die Neu­stadt kann, so Faas, nicht tief genug gelegt werden. Sinn soll ein (fast) ebener­diger Zugang zum Schloss sein, der von keiner Straße gekreuzt wird.

Der Schloss­platz: Auto­frei und blüten­reich wird sich dieser prä­sen­tie­ren. "Der gesamte Innen­bereich soll lang­fris­tig als Grün­anlage funk­tio­nie­ren", kündigt Faas an. Sechs gleich große Rasen­flächen geben dem Platz seine Ord­nung, davon vier zum Schloss hin. Letz­tere werden kar­ree­för­mig ange­legt. Zur Mitte hin steigen sie bis auf eine Höhe von einem Meter an und bilden eine Art grüne Pyra­mide. Darauf sollen großzü­gige Farb­fel­der zur Buga, lang­fris­tig dann Rasen­flächen ent­ste­hen. Daher sind dann auch die Tage der Groß­kon­zerte vor dem Schloss gezählt (siehe "Schloss fällt für Groß­kon­zerte weg", Seite 17). In der Bepflan­zung zu den seit­lichen Anbau­ten, den soge­nann­ten Zir­kular­bau­ten, wird sich deren Hal­brund wie­der­fin­den. Reprä­sen­tativ soll die Gestal­tung sein. "Sie soll die cha­rak­teris­tischen Eigen­hei­ten des Ortes stär­ken", wie Pla­nerin Kirch­ner betont.

Das Schloss: Der Mit­tel­teil des Schlos­ses wird sich der breiten Öffent­lich­keit öffnen. Gastro­nomie wird dort ent­ste­hen, Gar­ten­saal, Mar­mor­saal, Kai­ser­saal und angren­zende Berei­che werden nutzbar und ein direk­ter Weg zum Schloss­park geöff­net. "Der Durch­gang ist wich­tig", betont Kirch­ner. Von der Schloss­straße über den Vor­platz durch das Schloss in den Park und dann in die Rhein­anla­gen: Diese attrak­tive Route soll bald möglich sein.

Der Schloss­park: In Anleh­nung an seine ursprüng­liche Gestal­tung wird die alte Gar­ten­anlage von Lenné neu ent­wickelt. Von der Mitte aus werden Ter­ras­sen seit­lich abfal­len - eine Gelän­destruk­tur, wie sie bereits der berühmte Gar­ten­pla­ner im Sinn hatte. Das Denkmal von "Vater Rhein und Mutter Mosel" wird damit auf dem Podest in der Mitte noch stärker betont. Gerade Wege wird es zum Rhein hinab nicht geben: Ganz nach his­tori­schem Vorbild laden hori­zon­tal zum Rhein ange­legte Wege zum Fla­nie­ren durch üppige Baum­bestän­de, Lau­bengänge und Rosen­hänge ein.

Das Schloss und die Rhein­anla­gen: Zwei neue Durch­gänge öffnen den Besu­chern auf der Höhe des Gör­res-Denk­mals den Weg durch die alte Infan­terie­mauer zu den Rhein­anla­gen. Auch für die Durch­gänge gilt: Am His­tori­schen ori­entiert, aber "neu inter­pre­tier­t", wie Faas ankün­digt. Zudem wird es par­allel zum Mit­tel­teil des Schlos­ses eine etwa 100 Meter breite, begeh­bare Freitreppe von den Rhein­anla­gen hin­unter zum Fluss geben. "Sie schafft eine ganz neue Auf­ent­halts­qua­lität", ist Kirch­ner sicher.

Das Schloss und der Ver­kehr: Eine Grund­vor­aus­set­zung für die Neu­gestal­tung ist aus Sicht der Buga-Pla­ner, dass der Verkehr aus dem Innen­bereich des Schlos­ses ver­schwin­det. Alle 400 Stell­plätze werden gestri­chen. Statt­des­sen ent­steht ein neuer Park­platz für 250 Autos zwi­schen der Pfaf­fen­dor­fer Brücke und dem Zir­kular­bau. Weitere Stell­flächen wird es in der Tief­garage unter dem Schloss­vor­platz geben, für die die Pro­vin­zial als Inves­tor gefun­den wurde. Für den Bau der Tief­garage gibt es aus Sicht von Buga-Chef Faas übri­gens eine klare Zei­tach­se: Spätes­tens im Herbst 2009 muss die fertige und abge­dich­tete Beton­decke frei­gege­ben werden. Faas: "Dann müssen wir anfan­gen, dort zu pflan­zen."

Ingo Schnei­der

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Dienstag, 31. Juli 2007, 09:04 © RZ-Online GmbH (to)
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