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Samstag, 25. August 07

Größte Blitzmaschine EuropasWolfs­burg - Stünd­lich kracht und blitzt es im Wolfs­bur­ger Phaeno. Nicht der Kli­mawan­del, sondern die größte Blitz­maschine Europas ist für das Spek­takel ver­ant­wort­lich.

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Gewitter im Phaeno: Größte Blitzmaschine Europas vorgestellt

Wolfs­burg - Stünd­lich kracht und blitzt es im Wolfs­bur­ger Phaeno.

Größte Blitzmaschine Europas

Eine Blitz­maschine erzeugt im Wolfs­bur­ger Phaeno Blitze. (Bild: dpa)

Nicht der Kli­mawan­del, sondern die größte Blitz­maschine Europas ist für das Spek­takel ver­ant­wort­lich.

„Ein Gewitter ist eines der erschre­ckends­ten und fas­zinie­rends­ten Natur­schau­spiele zugleich”, sagte Phaeno-Direk­tor Wolf­gang Guthardt bei der Vor­stel­lung des „EnBW Ener­gyTo­wers”. Der rund vier Meter hohe Trans­for­mator pro­duziert mit lautem Knis­tern vor den Augen der Besu­cher mehrere Meter lange helle Blitze. Das Wolfs­bur­ger Wis­sen­schafts­museum will spie­lerisch Ein­bli­cke in Natur­phäno­mene wie Wind oder Feuer geben. Ins­gesamt gibt es mehr als 250 Expe­rimen­tier­sta­tio­nen.

„Blitze suchen immer etwas, um sich ent­laden zu können”, erklärt Sascha Sko­rupka von der Firma Artewis in Han­nover, die den „EnBW Ener­gyTower” baute. Im Phaeno können sie ihre Energie an langen Metall­stan­gen los­wer­den. In der freien Natur bevor­zugen sie hohe Gebäude oder Bäume - und können dabei ein Feuer ver­ursa­chen. Da die Blitze Metall beson­ders anzie­hend finden, dienen Metall­lei­tun­gen an vielen Gebäu­den als Blitz­ablei­ter, an ihnen wird die Energie in die Erde geführt, wo sie sich ohne Schaden ver­teilt.

„Der TÜV war hier und hat alles geprüft. Das Leben der Besu­cher steht nicht auf dem Spiel”, ver­spricht Guthardt. Ein groß­maschi­ges Draht­netz hängt von der Decke und umschließt großflächig den Trans­for­mator. Dieser Fara­day­scher Käfig schützt das Pub­likum - sollte ein Blitz wider Erwar­ten keine der Stangen finden, würde sich die Energie in diesem Netz ver­lie­ren. Haupt­bestand­teile der Blitz­maschine sind zwei Spulen. Die eine sieht aus wie ein großer Korb aus dickem Kup­fer­draht und sitzt am Fuß der Maschine. Aus der Mitte des Korbes reckt sich die zweite Spule als meter­hoher Zylin­der in die Höhe.

„Auf dieser zweiten Spule haben fünf Men­schen an zwei Tagen einen mehr als zwei Kilo­meter langen dünnen Kup­fer­draht gewi­ckelt”, erklärte Sko­rupka. In diesen beiden Spulen kann eine Span­nung von meh­reren Mil­lio­nen Volt erzeugt werden. Ganz oben am Kopf der Maschine sitzt ein dicker Ring, über den sich die Blitze ent­laden.

Mit der Blitzmaschine soll den Besu­chern aller­dings nicht nur das Natur­schau­spiel näher gebracht werden. Sie erin­nert auch an den Erfin­der Nikola Tesla. Der 1856 im heu­tigen Kroa­tien gebo­rene Tesla hat mit seinen Ideen die Grund­lagen für die Strom­ver­sor­gung gelegt. 1884 war Tesla als Assis­tent von Thomas Alva Edison, dem Erfin­der der Glüh­birne, nach Amerika gegan­gen. Doch während Edison auf Gleich­strom setzte, beschäf­tigte sich Tesla mit Wech­sel­strom. Sein Traum war die draht­lose Ener­gieü­ber­tra­gung. Dafür baute er einen Trans­for­mator wie er ähnlich jetzt in Wolfs­burg steht.

Im Gegen­satz zu Gleich­strom hat Wech­sel­strom beim Trans­port über längere Stre­cken keine nen­nens­werte Ver­luste. „Tesla haben wir zu ver­dan­ken, dass wir Strom aus Steck­dosen bekom­men”, erzählt Sko­rupka. Trotz seiner bahn­bre­chen­den Erfin­dun­gen sei Tesla jedoch 1943 verarmt gestor­ben und bei vielen in Ver­ges­sen­heit geraten.

Das künstliche Blitzgewitter wird noch bis Januar in Wolfs­burg zu sehen sein. Vom 3. Oktober zeigt zudem eine Son­deraus­stel­lung mit 20 wei­teren Expo­naten eine Son­deraus­stel­lung zum Thema Energie. Die Blitz­maschine soll dann im Früh­jahr 2008 auf Reisen gehen.

Infos rund um die Blitz­maschine: www.phaeno.de Von Anita Pöhlig, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/08/24/magazin/reise/t/rzo358737.html
Freitag, 24. August 2007, 16:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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