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Donnerstag, 1. Okt. 20

Flachbild-TVBerlin - Die neusten Flach­bild-Fern­seher werden auch auf der dies­jäh­rigen Inter­natio­nalen Fun­kaus­stel­lung (IFA) zu den Stars der Unter­hal­tungs­elek­tro­nik­bran­che zählen.

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Flach-TV weiter Umsatztreiber der Branche

Berlin - Die neusten Flach­bild-Fern­seher werden auch auf der dies­jäh­rigen Inter­natio­nalen Fun­kaus­stel­lung (IFA) zu den Stars der Unter­hal­tungs­elek­tro­nik­bran­che zählen.

Flachbild-TV

TV-Flach­bild­schirme waren im ver­gan­genen Jahr Pub­likums­magnet auf der IFA (Sym­bol­bild).

Als flache Design-Objekte haben sich die Geräte inzwi­schen als unbe­strit­tene Zug­pferde der Kon­sumen­ten­elek­tro­nik eta­bliert und spülen der Indus­trie kräf­tige Umsätze in die Kassen. Die erfolg­rei­chen Erben der betag­ten Röhren­fern­seher tragen nach Angaben von Sharp-Geschäfts­füh­rer Frank Bolten bereits die Hälfte des Gesam­tum­sat­zes in der so genann­ten CE-Branche (Con­sumer Elec­tro­nics) bei, der sich in diesem Jahr auf mehr als 23 Mil­liar­den Euro bezif­fern soll.

Der Trend geht auch weiterhin zu immer größe­ren Größen. Die Kunden kauften besser aus­gestat­tete Geräte und größere Bild­schirm­klas­sen, sagte Hans-Joachim Kamp, Auf­sichts­rats­mit­glied des Bran­chen­ver­bands gfu und IFA-Vor­stands­vor­sit­zen­der. Mit Bild­schirm­dia­gona­len über hundert Zoll hatten die großen Elek­tro­nik­kon­zerne bereits auf der ver­gan­genen IFA und auf der Con­sumer Elec­tro­nics Show in Las Vegas im Januar ihre Größen­rekorde auf­gestellt. Den größten Fern­seher, „den man auch kaufen kann” will diesmal Samsung mit einem 70-Zoll-LCD-Gerät nach Berlin bringen.

Selbst in der Liga der großen Dis­plays haben sich LCD-Fern­seher gegenü­ber den Plasma-Bild­schir­men inzwi­schen im Markt durch­gesetzt. Schien die Pro­duk­tion von solchen Flüs­sig­kris­tall-Dis­plays in diesen Dimen­sio­nen noch vor einigen Jahren als nahezu unmög­lich oder zumin­dest unren­tabel, ist bei der Fer­tigung heute kein Limit mehr abzu­sehen. Noch im Jahr 2001 war der welt­weit erste LCD-Schirm in 32-Zoll-Größe eine Sen­sation, heute misst der größte LCD von Sharp aus dessen neuer Fabrik im japa­nischen Kameyama eine Dia­gonale von 108 Zoll (2,74 Meter) und über­trumpft damit selbst Pana­sonics größten Plasma um fünf Zoll.

Erneut legt der Absatz der LCD-TVs in diesem Jahr nach Angaben von Kamp um 50 Prozent auf 3,8 Mil­lio­nen Geräte zu, während der Markt für Plasma-Fern­seher ein Wachs­tum ledig­lich um 20 Prozent auf 500 000 Stück vor­wei­sen kann. Selbst Plasma-Spe­zia­list Pana­sonic wird künftig ver­stärkt auch LCDs anbie­ten. Einen ersten Fern­seher mit einer Bild­schirm­dia­gonale von 37 Zoll aus seiner „Viera”-Reihe will das Unter­neh­men zunächst in Japan ab Sep­tem­ber ins Pro­gramm auf­neh­men. Der süd­korea­nische Her­stel­ler Samsung will aber auch wei­ter­hin zwei­glei­sig fahren. „Wir werden uns von Plasma nicht ver­abschie­den”, sagt Samsung-Manager Michael Kur­piers.

In Sachen Bild­qua­lität haben die Her­stel­ler bei ihren neuen TV-Model­len weiter mit ver­schie­denen Tech­nolo­gien nach­gear­bei­tet. Kris­selige Bilder, schwa­che Farb­wie­der­gabe, so genannte Kome­ten­schweife bei schnel­len Bild­fol­gen oder die viel zitier­ten „Klötz­chen­arte­fakte” sollen künftig als über­wun­dene Kin­der­krank­hei­ten gelten. Nach der erfolg­rei­chen Ein­führung des Logos „HD ready” für Geräte, die Filme in hoch­auf­gelös­ter Form wie­der­geben können, ent­wickelt sich inzwi­schen „Full HD” zum Stan­dard hoch­wer­tiger Geräte.

Full-HD-fähige Fernseher stellen in 1080 Bild­zei­len jedes ein­zelne Pixel eines HD-Films dar und sollen damit für best­mög­liche Qua­lität sorgen. Wie das Bran­chen­maga­zin „c't” berich­tete, arbei­tet der Bran­chen­ver­band EICTA nach dem Muster des Logos „HD ready” auch an einer Aus­zeich­nung für Geräte mit Voll-HD-Auf­lösung. Kann der Fern­seher HD-Filme in voller Auf­lösung mit den für das Kino typi­schen 24 Voll­bil­dern pro Sekunde wie­der­geben, trägt er den Zusatz 24p.

Doch bei all der neuen, aus­geklü­gel­ten Fern­seh­tech­nolo­gie mit Full HD, 24p und 100 Hertz hapert es nach Ein­schät­zung von Exper­ten für ein exzel­len­tes TV-Bild noch immer an einer ganz anderen Stelle, und zwar an der Kom­muni­kation mit den neuen Abspiel­geräten für HD-Filme: Alle HD-Disc-Player gäben derzeit ent­spre­chende Filme statt wie auf­genom­men in 24 Voll­bil­dern pro Sekunde in 60 Voll- oder Halb­bil­dern wieder, berich­tete kürz­lich die „c't” (Heft 17). Dafür würden die ein­zel­nen Bilder abwech­selnd zwei und drei Mal an den Fern­seher gesen­det - mit der Folge, dass vor allem lang­same Kame­raschwenks mit merk­lichem Ruckeln auf dem Bild­schirm erschei­nen. „Die Geräte haben massive Pro­bleme bei der Umrech­nung der HD- Signale”, bestätigt auch Lothar Keres­ted­jian, Ent­wick­lungs-Direk­tor des Ham­bur­ger Pro­duk­tions­stu­dios Enter­active Enter­tain­ment. Von Renate Grim­ming, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/08/25/service/computer/t/rzo358966.html
Samstag, 25. August 2007, 22:13 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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