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Freitag, 14. Juni 13

Auf der PoleIstan­bul - Ferrari-Fahrer Felipe Massa holte in der Qua­lifi­kation zum Großen Preis der Türkei seine fünfte Pole Posi­tion in dieser Saison und machte damit deut­lich...

UnzufriedenIstan­bul - Fer­nando Alonso hält trotz ver­ord­neter Ruhe nicht still. Der spa­nische Formel-1-Welt­meis­ter kri­tisierte vor dem Großen Preis der Türkei seinen Arbeit­geber McLaren-Mer­cedes.

Istan­bul - Toro Rosso-Mit­besit­zer Gerhard Berger hat Gespräche mit Formel-1-Pilot Ralf Schu­macher über ein mög­liches Enga­gement bestätigt. „Er ist zu uns gekom­men.

Massa erobert Pole-Position vor Hamilton

Istan­bul - Ferrari-Fahrer Felipe Massa holte in der Qua­lifi­kation zum Großen Preis der Türkei seine fünfte Pole Posi­tion in dieser Saison und machte damit deut­lich, dass die Roten im WM-Titel­kampf gegen die klar führen­den Sil­ber­pfeile längst nicht auf­gege­ben haben.

Auf der Pole

Felipe Massa hat beim Qua­lify­ing die Nerven behal­ten und ist auf die Pole gefah­ren.

In 1:27,329 Minuten verwies Massa WM-Spit­zen­rei­ter Lewis Hamil­ton im McLaren-Mer­cedes nur um die Win­zig­keit von 0,044 Sekun­den auf den zweiten Platz. Dritter wurde auf dem 5,338 km langen Istan­bul Park Circuit der Finne Kimi Räik­könen im zweiten Ferrari vor Welt­meis­ter Fer­nando Alonso. Der Spanier verlor nach der ver­ord­neten Haus­ruhe das interne Duell mit Hamil­ton: Seinen 100. Grand Prix muss er von Platz vier aus angehen.

„Das ist nicht die optimale Start­posi­tion”, meinte der recht gries­grä­mig drein­schau­ende Alonso, der sich bei der Rei­fen­wahl nach eigener Aussage ver­zockt hat. Dagegen durfte sich Rivale Massa über den ersten Haupt­gewinn des Woche­nen­des freuen. „Ich bin sehr glück­lich über das Ergeb­nis nach dem schlech­ten Resul­tat in Ungarn”, meinte er. In Buda­pest war er in der Qua­lifi­kation als 14. schon früh geschei­tert, weil nicht nach­getankt worden war. Im Rennen reichte es nur zum 13. Rang.

Bester Deut­scher in Istan­bul war der Mön­chen­glad­bacher Nick Heid­feld im BMW-Sauber. Er wurde hinter seinem pol­nischen Renn­stall-Kol­legen Robert Kubica Sechs­ter, Nico Rosberg kam im Wil­liams- Toyota auf Rang acht. Schlech­ter lief es für Ralf Schu­macher, Sebas­tian Vettel und Adrian Sutil. Sie schie­den bereits im ersten ersten Durch­gang der Qua­lifi­kation aus. Schu­macher konnte als 18. kaum Argu­mente für einen neuen Vertrag für die kom­mende Saison sammeln. Vettel belegte im Toro Rosso nur Rang 20, Sutil im Spyker den 21. Platz.

McLaren-Mercedes hatte nach den Vor­fäl­len von Ungarn allen Even­tua­litäten vor­gebaut. Im letzten Qua­lifi­kati­ons-Abschnitt in Istan­bul kamen sich die beiden Titel­kan­dida­ten Hamil­ton und Alonso erst gar nicht in die Quere. „Wir haben beschlos­sen, alle stra­tegi­schen Ent­schei­dun­gen vor der Qua­lifi­kation zu treffen und nicht während­des­sen”, meinte Hamil­ton. „Soweit hat das gut funk­tio­niert.”

In Buda­pest war die Fehde zwi­schen den beiden in dieser Saison domi­nie­ren­den Fahrern eska­liert, als Alonso seinen Team­kol­legen so lange in der Box blo­ckierte, dass dieser keine schnelle Runde mehr in der Qua­lifi­kation fahren konnte. Zuvor hatte Hamil­ton ent­gegen einer Tea­man­ord­nung Alonso nicht über­holen lassen. Bei einer Auss­pra­che ver­ord­neten die Renn­stall-Verant­wort­lichen Frieden. Doch Alonso monierte vor dem Rennen bereits man­gelnde Unter­stüt­zung. „Ich habe dem Team eine Menge gegeben. Seit ich im Dezem­ber gekom­men bin, habe ich dem Team eine halbe Sekunde, sechs Zehn­tel­sekun­den, gebracht. Und ich sehe nicht, dass das Team mir etwas zurück­gege­ben hat”, hatte er schon vor dem Zeit­trai­ning vor Jour­nalis­ten gesagt.

Dass er in der Qualifikation für das Rennen am Sonntag auf die falschen Reifen setzte, nahm er auf die eigene Kappe. „Es scheint so, dass die wei­chere Rei­fen­vari­ante die bessere gewesen wäre. Es war meine Ent­schei­dung, ich hatte das Team auf­gefor­dert die harten Reifen drauf­zuma­chen. Ich habe ein biss­chen Lot­terie gespielt”, sagte Alonso.

Vor dem zwölf­ten von 17 Grand Prix liegt er mit ins­gesamt 73 Zählern sieben Punkte hinter dem 22 Jahre alten Neuling Hamil­ton (80). Räik­könen (60) und Massa (59) folgen auf den Plätzen drei und vier. Heid­feld (42) ist Fünfter. Auch im Team­klas­sement liegt McLaren- Mer­cedes mit 138 Punkten klar vor Ferrari (119) und BMW- Sauber (71).

Heidfeld konnte zufrieden sein, obwohl er als Sechs­ter einen Platz hinter dem Team­kol­legen Kubica landete. „Die Runde war wirk­lich gut. Sicher­lich ist aber die dre­ckige Seite ein kleiner Nach­teil”, sagte er. BMW-Motor­sport­chef Mario Theis­sen hoffte, dass Heid­feld und Kubica nicht wie auf dem Nür­burg­ring anein­ander­gera­ten. Auch dort waren sie Seite an Seite gest­artet: „Ich bin zuver­sicht­lich, dass die beiden das im Griff haben. Es ist klar, dass beide Fahrer ganz nach vorne wollen. Das ist eine spe­zielle Situa­tion.”

Rosberg war über­rascht von seinem achten Rang. „Ich hatte nicht erwar­tet, dass wir die vierte Kraft sein könnten an diesem Woche­nende.” Für Ralf Schu­macher blieb nur das Prinzip Hoff­nung. „Letztes Jahr bin ich auch schon hier von hinten gest­artet”, sagte er und setzt auf eine ähn­liche Auf­hol­jagd wie 2006. Damals war er von Start­platz 15 noch auf Rang sieben vor­gefah­ren.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/08/25/sport/formel1/t/rzo358891.html
Samstag, 25. August 2007, 16:35 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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