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Dienstag, 11. September 07

Eva HermanHamburg - Ex-Mode­rato­rin Eva Herman (48) hat sich für „Miss­ver­ständ­nisse” ent­schul­digt, die durch ihr Lob für den Umgang der Natio­nal­sozia­lis­ten mit der Familie ent­stan­den sind.

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Herman bedauert Missverständnisse - „Es tut mir leid”

Hamburg - Ex-Mode­rato­rin Eva Herman (48) hat sich für „Miss­ver­ständ­nisse” ent­schul­digt, die durch ihr Lob für den Umgang der Natio­nal­sozia­lis­ten mit der Familie ent­stan­den sind.

Eva Herman

Eva Herman ent­schul­digt sich.

„Es tut mir leid, wenn meine Äuße­run­gen Anlass zu Miss­ver­ständ­nis­sen gegeben haben. Wenn ich damit die Gefühle von Men­schen - ins­beson­dere Opfern der Nazi-Dik­tatur oder ihren Angehö­rigen - ver­letzt haben sollte, dann möchte ich mich dafür ent­schul­digen”, sagte Herman der „Bild”- Zeitung vom Diens­tag. Die Kam­pagne „Laut gegen Nazis” for­derte die Autorin auf, auf ihrer Inter­netseite die Ver­lin­kung zu der Kam­pagne zu ent­fer­nen und diese nicht mehr in den Zusam­men­hang mit ihrer Person zu stellen. Der Verweis war Diens­tagnach­mit­tag noch auf Hermans Home­page vor­han­den.

Die frühere „Tagesschau”-Sprecherin, in vierter Ehe ver­hei­ratet und selbst Mutter eines Sohnes, hatte den Umgang der Natio­nal­sozia­lis­ten mit der Familie gelobt. Der Nord­deut­sche Rund­funk (NDR) been­dete dar­auf­hin die Zusam­men­arbeit mit Herman. Die 48- Jährige stand zuletzt für die Talks­how „Herman und Tietjen” sowie die Rate­sen­dung „Wer hat's gesehen?” vor der Kamera. Der NDR gab bis Diens­tagnach­mit­tag keine Aus­kunft darüber, ob ein neuer Co-Mode­rator für Tietjen gefun­den worden ist. Die nächste Ausgabe der Talks­how ist für Frei­tag­abend (22 Uhr) vor­gese­hen.

Hermans umstrit­tene Äuße­run­gen hatten heftige Kritik aus­gelöst. Frühere Kol­legen der Ham­bur­gerin distan­zier­ten sich von der gelern­ten Hotel­kauf­frau. Das ZDF lud sie aus der „Kerner”-Talks­how aus, in der sie Diens­tag­abend ihr neues Buch „Das Prinzip Arche Noah. Warum wir die Familie retten müssen” vor­stel­len wollte. „Natür­lich bin ich traurig, dass mich einige Leute in eine Ecke stellen, in die ich nicht gehöre”, meinte Herman in der „Bild”. Aber es gebe auch viele Freunde und Kol­legen, die ihr Mut zusprächen. Außer­dem habe sie „über 1000 Mails” bekom­men - „95 Prozent davon Zustim­mung”. Herman: „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich das genaue Gegen­teil eines Nazis bin.” Hermans Tätig­keit bei der „Tages­schau” ruhte schon seit 2006, nach einer Pub­lika­tion über den Sinn der Eman­zipa­tion.

Der Kampagnenleiter von „Laut gegen Nazis - Rechte Gewalt kann jeden treffen”, Jörn Menge, bedau­erte in einem Schrei­ben an Herman, dass er das mit der Mode­rato­rin pro­duzierte Hörbuch leider nicht stoppen könne. „Auf­grund Ihrer doch offen­sicht­lich selbst pro­pagier­ten Ansich­ten möchten wir kei­ner­lei Ver­bin­dung mehr mit Ihnen oder Ihrer Person halten”, teilte Menge der Autorin nach seinen Angaben am Montag (10.9.) mit. Hermans Ansich­ten ver­harm­los­ten die Geschichte. Und genau dagegen kämpfe die Kam­pagne an. „Im Gegen­satz zu Ihnen sind wir durch­aus der Auf­fas­sung, dass nichts von den Nazi- Ideo­logien stehen bleiben darf.” Hermans Ver­hal­ten sei im Zusam­men­hang mit der Kam­pagne „ver­ant­wor­tungs­los und kon­tra­pro­duk­tiv, weil Sie neues rechts­extre­mes Gedan­ken­gut fördern und legi­timie­ren”.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/09/11/magazin/t/rzo362796.html
Dienstag, 11. September 2007, 17:10 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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