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Donnerstag, 13. September 07

Leipzig - Das Drama „Emmas Glück” von Sven Tad­dicken ist am Don­ners­tag bei der Film­kunst­messe Leipzig mit dem undo­tier­ten Gilde- Film­preis als bester deut­scher Strei­fen aus­gezeich­net worden.

Ben und Casey AffleckLondon - Ein Hol­lywood-Film über das Ver­schwin­den eines vier­jäh­rigen Mäd­chens soll wegen der Ähn­lich­keit mit dem Fall Made­leine McCann zunächst nicht in bri­tischen Kinos gezeigt werden.

Los Angeles - Die Oscar-Aka­demie setzt im kom­men­den Jahr wieder auf einen bis­sigen Komiker, der die Bush-Regie­rung gerne aufs Korn nimmt. Zum zweiten Mal wird der ame­rika­nische Komö­diant und Schau­spie­ler Jon Stewart...

Über­lin­gen - Großes Starauf­gebot und Schau­lau­fen auf dem Roten Teppich: Für die Walser-Ver­fil­mung „Ein flie­hen­des Pferd” war in Über­lin­gen am Boden­see in Baden-Würt­tem­berg-Pre­miere.

Olden­burg - Mit der deut­schen Komödie „Stel­lungs­wech­sel” hat am Mitt­wocha­bend das 14. Inter­natio­nale Film­fest Olden­burg begon­nen. Zur fei­erli­chen Eröff­nung im Olden­bur­ger Staats­thea­ter kamen zahl­rei­che Pro­minente...

München (dpa) ­ Regis­seur Rainer Kauf­mann will den Zuschau­ern mit seinen Filmen in erster Linie Ver­gnü­gen berei­ten: „Ich bin ein Unter­hal­tungs­regis­seur”, sagte er im Inter­view mit der Deut­schen Presse-Agentur dpa.

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Rainer Kaufmann sieht sich als Unterhaltungsregisseur

München (dpa) ­ Regis­seur Rainer Kauf­mann will den Zuschau­ern mit seinen Filmen in erster Linie Ver­gnü­gen berei­ten: „Ich bin ein Unter­hal­tungs­regis­seur”, sagte er im Inter­view mit der Deut­schen Presse-Agentur dpa.

«Ein fliehendes Pferd»

Der Autor und „sein” Regis­seur: Martin Walser und Rainer Kauf­mann.

Sein Spiel­film „Ein flie­hen­des Pferd” mit Katja Riemann, Ulrich Tukur, Ulrich Noethen und Petra Schmidt-Schal­ler in den Haup­trol­len kommt am Don­ners­tag (20. Sep­tem­ber) ins Kino. Der Strei­fen nach einer Novelle von Martin Walser schil­dert die Begeg­nung zweier Paare, die am Boden­see Ferien machen. Dabei ent­spinnt sich ein kom­pli­zier­tes Geflecht aus Sehnsüch­ten, Ängsten und Begier­den.

Sie haben diese Novelle wie so viele andere Jugend­liche in der Schule gelesen. Waren Sie damals schon so fas­ziniert, wie heute?

Kaufmann: „In der Schule konnte ich gar nichts damit anfan­gen und ich glaube das hing damit zusam­men, dass einem als Schüler diese Pro­bleme so fremd sind. Man ist in einer Phase des Lebens, wo man sich löst, wo man auf­bricht, wo man glaubt, alles geht. Und die Figuren, die in der Novelle beschrie­ben werden, sind Figuren, die in der Mitte des Lebens stehen. Ich sage immer, um diesen Film wirk­lich genießen zu können, muss man die erste große Krise in seinem Leben hinter sich haben.”

Was hat den Aus­schlag gegeben, dass sie einen Film daraus gemacht haben?

Kaufmann: „Als ich jetzt die Novelle wieder gelesen habe, habe ich gemerkt, dass sie unglaub­lich witzig geschrie­ben ist mit viel Humor und diese Erkennt­nis war für mich der Schlüs­sel, über­haupt einen Film zu machen. Denn ich bin ein Unter­hal­tungs­regis­seur. Ich emp­finde auch den Namen Unter­hal­tungs­regis­seur nicht negativ. Das ist das, was man haben will, wenn man ins Kino geht: Man will unter­hal­ten sein.”

Das Drehbuch im Film ist ja an die moderne Zeit ange­passt, auch wenn die lite­rari­sche Vorlage von 1978 stammt. Warum war es so wichtig, die Geschichte in die heutige Zeit zu ver­legen?

Kaufmann: „Die Novelle spielt ganz stark in der Zeit, in der sie geschrie­ben ist. Und das ist eine Gesell­schaft gewesen, in der die soge­nannte sexu­elle Revo­lution Fuß gefasst hatte und diese beiden gesell­schaft­lichen Ansätze lässt Walser auf­ein­ander prallen. Diese Auf­geschlos­sen­heit oder angeb­liche Auf­geschlos­sen­heit und das Spießige, Ver­bar­rika­dierte auf der anderen Seite. Das kann man so nicht mehr über­tra­gen.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/09/13/magazin/kino/t/rzo363267.html
Donnerstag, 13. September 2007, 9:30 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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