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Dienstag, 02. Oktober 07

Autor Günter Ruch vor dem DomporMainz - Span­nende his­tori­sche Romane mit akri­bisch recher­chier­tem Hin­ter­grund sind Günter Ruchs Lei­den­schaft. Mit "Die Herrin auf Burg Ham­mer­stein" legt er ein Buch vor...

Hella Elges ist im Konradhaus MaKoblenz - Die Lebens­mitte ist nicht unbe­dingt ein ruhiger Abschnitt, kor­respon­diert doch das "Zwi­schen­zeug­nis" oftmals nicht mit den eins­tigen Erwar­tun­gen. Das Kon­rad­haus prä­sen­tiert nun am Samstag, 20 Uhr...

Koblenz - Otto Waalkes kommt zurück auf die Bühne - und zurück nach Koblenz: Am Sonntag, 28. Oktober, tritt der Ost­friese pünkt­lich um 18.07 Uhr in der Rhein-Mosel-Halle auf. Ein Gespräch über die neue Show.

Mainz - Ein Woche­nende lang war das Phi­loso­phi­cum auf dem Campus fest in den geschick­ten Händen von Jong­leu­ren, Gauk­lern und Akro­baten. Fragen dieser Art können jedem irgend­wann in den Sinn kommen...

Theater über die Bilanz zur Lebensmitte

Koblenz - Die Lebens­mitte ist nicht unbe­dingt ein ruhiger Abschnitt, kor­respon­diert doch das "Zwi­schen­zeug­nis" oftmals nicht mit den eins­tigen Erwar­tun­gen.

Hella Elges ist im Konradhaus Ma

Hella Elges ist im Kon­rad­haus Marie, ein Film­star, dessen Leben zer­rinnt.

Das Kon­rad­haus prä­sen­tiert nun am Samstag, 20 Uhr, mit dem Solostück "Mein letzter Film" von Bodo Kirch­hoff eine Lebens­bilanz, die trotz Ruhm und Geld kei­nes­wegs ein "Weiter so" anstrebt.

Ständig auf dem Präsentierteller der Öffent­lich­keit zu stehen - für manche Pro­minente, gleich ob Schau­spie­ler, Poli­tiker oder Sport­ler, scheint es nichts Wich­tige­res zu geben. Aller­dings kostet ein solches Leben viel Kraft, denn das Private schmilzt unter dem Schein­wer­fer der Öffent­lich­keit wie ein Eisberg am Äquator.

Der Film- und Fern­seh­star Marie (Hella Elges), Pro­tago­nis­tin des Solostücks "Mein letzter Film" von Bodo Kirch­hoff, hat dieses Leben einfach satt. "Marie ist eine 50-jährige Frau, die es nicht mehr erträgt, in den Stu­dio­wel­ten zu einer Kunst­figur zurecht­geschnei­dert zu werden, und die deshalb einfach aus­bricht, um ein Leben zu führen, in dem sie die Fäden in der Hand halt", erklärt Inten­dan­tin Ingrid Sehorsch, die das rund 90 Minuten dau­ernde Mono­logstück im Kon­rad­haus insze­niert hat.

Die Entscheidung, einen Schlussstrich unter ein öffent­liches Leben zu ziehen, ist aber nur der klei­nere Part der Lebens­bilanz von Marie. Der größere ist ihrem Lie­bes­leben gewid­met, das trotz Ruhm und Schön­heit nicht unbe­dingt eine Erfolgs­story ist. Ihr ehe­mali­ger Ehemann Richard hat zwar als Regis­seur ihre Film­kar­riere unge­mein geför­dert, aber er konnte gleich­sam bei keiner Fil­mas­sis­ten­tin seine Hände bei­ein­ander halten. Dass die Ehe vor einem Jahr zer­brach, ist somit logi­sche Kon­sequenz. In die Brüche ging aber nicht nur die Ehe der eins­tigen Film­diva, sondern auch die Affären mit Thomas, dem Fuß­ball­trai­ner, oder Paul, dem Poli­tiker.

Ihre "Halb­zeit­bilanz" zieht Marie natür­lich mit einem Film, der expli­zit für ihren Ex-Mann und ihre Gelieb­ten bestimmt ist. Als Kulisse für diesen Monolog hat Regis­seu­rin Ingrid Sehorsch unter anderem einen über­dimen­sio­nalen Fern­sehr­ahmen in die Mitte der Kam­mer­bühne im Kon­rad­haus gerückt. Ein­gefan­gen in diesem Fern­sehr­ahmen, der im 21. Jahr­hun­dert für viele eh zum wahren Platz der Wirk­lich­keit gewor­den ist, spielt Hella Elges den See­len­strip­tease der Marie, der aller­dings nicht mit Rache oder Abrech­nung gleich­gesetzt oder ver­wech­selt werden sollte. "Ich sehe Marie nicht so sehr als eine frus­trierte, ver­bit­terte Frau, deren besten Jahre vorbei sind, sondern als jeman­den, der jetzt, mit 50 Jahren, noch mal durch­star­ten will und der sich dies auch zutraut", sagt Sehorsch.

Die zwei Jahrzehnte Ehe, Eitelkeiten, Pro­fil­neu­rosen, Blitz­licht­gewit­ter und Affären werden in Kirch­hoffs Stück nicht chro­nolo­gisch erzählt. Maries letzter Film ist viel­mehr eine punk­tuelle Erin­nerung, die vom Fuß­ball­gucken mit dem Lieb­haber zur Tot­geburt ihres Kindes oder zu anderen Ereig­nis­sen hin- und her­springt. (Peter Karges)

Karten: Tel. 0261/9730551

RZO


http://rhein-zeitung.de/on/07/10/02/magazin/szeneregional/t/rzo367657.html
Dienstag, 02. Oktober 2007, 10:49 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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