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Freitag, 05. Oktober 07

Karl LagerfeldParis - Nach sechs Tagen Mode­woche sind die Flaggen gehisst - die Trends sind klar. Erstaun­liche Einig­keit scheint bei den Pariser Prêt-à-porter-Desi­gnern darüber zu herr­schen...

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Lagerfeld greift bei Pariser Sommermode nach den Sternen

Paris - Nach sechs Tagen Mode­woche sind die Flaggen gehisst - die Trends sind klar.

Karl Lagerfeld

In einem Kleid von Karl Lager­feld posiert ein Model auf dem Lauf­steg in Paris. (Bild: dpa)

Erstaunliche Einig­keit scheint bei den Pariser Prêt-à-porter-Desi­gnern darüber zu herr­schen, was Frauen im Sommer 2008 kleidet: viel Farbe, Dekor und eine archi­tek­toni­sche Schnitt­führung.

Dabei gibt es unterschiedliche Ausprä­gun­gen wie den neuen Hippie-Look mit Flat­ter­tüchern und Walle-Klei­dern, einen 20er-Jahre-Trend mit läs­sigen Hängern, Futu­ris­tisches mit stren­gen Linien oder ein aus­gefeil­tes Spiel mit Volumen.

Die Rock­länge, ewige Frage der Frauen, scheint dagegen kein Thema. Hier ist vieles erlaubt: Mini, knapp knie­lang, Midi oder über­lang mit Schleppe. Die Hosen prä­sen­tie­ren sich hin­gegen meist in ori­enta­lisch anmu­ten­den Formen: oben weit und locker und unten schmal zulau­fend oder gar als Jodphur - der Rei­ter­hose aus Indiens kolo­nia­len Zeiten. Schuhe treten super­hoch auf - als Pla­teaus oder mit Blei­stift­absatz.

Karl Lagerfeld drehte sich in seiner Chanel-Schau in Rich­tung Ster­nen­him­mel. Nacht­blau domi­nierte seine Kol­lek­tion: Er zeigte zarte, mit „pla­neta­ren” Glit­zer­stei­nen über­säte Roben und Kom­bina­tio­nen, die die ame­rika­nische Flagge ver­frem­deten. Dar­unter waren ein ster­nenü­ber­säter dun­kelblauer Shorts-Anzug mit rot-weißem Tail­len­bund und ein ele­gan­tes Sei­den­kleid mit klas­sisch wir­ken­der „US”-Strei­fen­jacke.

Wo Blau ist, dürfen Jeans nicht fehlen: Lager­feld schnei­det sie in die aktu­elle Marlene-Form und kom­biniert sie zur feinen ärmel­losen Bluse in pud­rigem Rosé. Jeans-Höschen in Slip-Form passen zu schmal tail­lier­ten Jacken. Die Ent­würfe gaben sich beson­ders detail­reich: Auf schwar­zen Abend­klei­dern ziehen sich lange Per­len­schnüre durch Ösen, Schuhe tragen kleine Geld­bör­sen am Riem­chen, dichte Gold­pail­let­ten formen sich zu Kreisen oder Schlei­fen.

Die Fangemeinde von Stefano Pilati, Desi­gner des Pariser Tra­diti­ons­hau­ses Yves Saint Laurent, wächst von Saison zu Saison. Ihm ist es gelun­gen, dem Saint-Laurent-Stil treu zu bleiben und dennoch eine urei­gene Hand­schrift zu ent­wickeln. Seine Schau expe­rimen­tierte mit futu­ris­tischen Formen und Volumen. Die Schul­tern einer scharf tail­lier­ten Kostümja­cke in Dun­kel­blau run­deten sich zu Ellip­sen, das mes­sing­far­bene Abend­kleid wurde durch den Fal­ten­wurf im Rücken auf­gebla­sen, die fließende asym­metrisch geschnit­tene Robe in einem wun­der­baren Pflau­men­ton geriet durch eine Schleppe in Bewe­gung.

Etwas blass erschien dagegen zunächst die Kol­lek­tion der begab­ten Céline-Desi­gne­rin Ivana Omazic. Zwar waren ihre mäd­chen­haf­ten Kleider in Weiß mit aus­gestell­ten Röcken, ihre auf Figur geschnit­tenen Westen und weiten Hosen perfekt gemacht, doch fehlte ein wenig der Kick. Dann kam aber ein leuch­ten­des Zin­nober­rot ins Spiel, das sowohl Tren­chcoats als auch Cock­tail­klei­der zum Blick­fang machte. Die pas­sen­den hoch­hacki­gen San­dalen in buntem Lack haben das Zeug zum Kult­objekt.

Stella McCartneys lockere Overalls sind über und über mit Blüten bedruckt, duftig und leicht. Bei aller Roman­tik wirken ihre Ent­würfe kraft­voll und sexy, auch dank der Kom­bina­tion mit weiten Her­ren­jacken. Längst hat McCart­ney sich vom Ruf der pri­vile­gier­ten Beatles-Tochter eman­zipiert. In Paris steht sie für junge, zeit­gemäße Weib­lich­keit, ver­kör­pert zwei­fel­los ein strah­len­des Element des modi­schen Kalei­doskops der franzö­sischen Haupt­stadt. Von Ste­fanie Schütte, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/10/05/magazin/szene/t/rzo368076.html
Freitag, 05. Oktober 2007, 14:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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