IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Mittwoch, 26. Feb. 20
RZ-Akademie

Karlsruhe/St. Gallen (dpa/tmn) - Blogs und Pod­casts spielen in der Wei­ter­bil­dung von Führungs­kräf­ten noch kaum eine Rolle. Wich­tiger gewor­den ist dagegen das per­sön­liche Coa­ching.

Bonn - Selbst­stän­dige sollten auch wei­ter­hin die Kosten für die Fahrt zur Arbeit notie­ren. Denn die Kürzung bei der Ent­fer­nungs­pau­schale werde derzeit gericht­lich geprüft...

Bochum - Gute Pro­dukte einer Firma garan­tie­ren nicht, dass diese auch ein guter Arbeit­geber ist. Poten­zielle Bewer­ber sollten sich daher gründ­lich über das Unter­neh­men infor­mie­ren und mög­lichst vor Ort Ein­drü­cke...

Hens­tedt-Ulzburg - Schon Schüler sollten laut Exper­ten eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung besit­zen, auch wenn sie noch keinen Beruf ausüben. Kommen sie beim Sport oder in ihrer Frei­zeit zu Schaden und sind dadurch...

Hamburg - Der Inter­natio­nale Tag des Lehrers soll an die wich­tige Rolle der Päd­ago­gen bei der Aus­bil­dung der jungen Gene­ration erin­nern. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Bessere Arbeits­bedin­gun­gen für Lehrer -...

Wies­baden/Berlin - In Deutsch­lands Klas­sen­zim­mern stehen immer ältere Lehrer vor den Schü­lern. Die 792 000 haupt­beruf­lichen Lehr­kräfte an den all­gemein­bil­den­den und beruf­lichen Schulen waren im ver­gan­genen Schul­jahr...

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Privat-Surfen am Arbeitsplatz kann den Job kosten

Rostock/Erfurt - Schnell bei eBay nach der lau­fen­den Auktion geschaut oder den Flug für den nächs­ten Urlaub gebucht: Wer am Arbeits­platz privat im Inter­net surft, ist oft auf ver­bote­nem Terrain unter­wegs.

Privat-Surfen am Arbeitsplatz

Wer bei der Arbeit privat surft, ris­kiert seinen Job. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Denn hat der Chef dies aus­drück­lich unter­sagt, kann neben einer Abmah­nung auch die frist­lose Kün­digung ins Haus flat­tern. Bis zu einem gewis­sen Maß tole­rie­ren die meisten Arbeit­geber zwar, wenn sich die Ange­stell­ten bei­spiels­weise in ihrer Pause online infor­mie­ren. Wer aber stun­den­lang auf Kosten des Chefs surft und mög­licher­weise ille­gale Web­sei­ten anschaut, muss mit Kon­sequen­zen bis hin zu einem Straf­ver­fah­ren rechnen.

„Die Rechtsprechung orientiert sich hier am pri­vaten Tele­fonie­ren”, erläu­tert Rechts­anwalt Johan­nes Richard aus Rostock. Meis­tens seien Surfen und Tele­fonie­ren erlaubt, aber nur wenige Minuten oder in einer bestimm­ten Zeit wie der Pause. Arbeit­geber hätten aber auch das Recht, das Surfen kom­plett zu ver­bie­ten. „Das kann durch eine Betriebs­ver­ein­barung oder eine Indi­vidual­ver­ein­barung erfol­gen”, sagt Richard. Hält sich der Ange­stellte nicht an diese Rege­lung, werde er nor­maler­weise zunächst abge­mahnt.

Wer jedoch erwi­scht wird, wie er am Arbeits­platz auf por­nogra­fischen Seiten unter­wegs ist, kann seinen Job sofort ver­lie­ren. „Außer­ordent­liche Kün­digun­gen sind aber nur möglich, wenn für den Arbeit­geber die Wei­ter­führung des Ver­hält­nis­ses unzu­mut­bar ist”, erklärt der Anwalt. „Es kommt darauf an, was ich im Inter­net mache.”

Besteht zwischen dem Chef und seinen Ange­stell­ten über­haupt keine Ver­ein­barung über die pri­vaten Nutzung des Netzes, ist das Surfen erst einmal grundsätz­lich nicht erlaubt, sagt Chri­stoph Schmitz-Scho­lemann vom Bun­des­arbeits­gericht in Erfurt. „Denn das Inter­net ist eine Arbeitsein­rich­tung des Arbeit­gebers. Pri­vat­briefe kann man auch nicht auf Kosten des Arbeit­gebers fran­kie­ren.”

Nimmt das Surfen über­hand, werde der Firma Arbeits­zeit ent­zogen. Sind die besuch­ten Web­sei­ten zudem noch mora­lisch frag­wür­dig, könne der Chef sehr schnell mit Kon­sequen­zen drohen. „Es lässt sich auch alles immer zurück­ver­fol­gen, von wo aus welche Nutzung erfolgte”, warnt Schmitz-Scho­lemann. „Auch wer 15 Minuten täglich in der Pause einen schwung­haf­ten eBay-Handel betreibt, begeht eine Pflicht­ver­let­zung.”

Dass viele Unternehmen ihren Ange­stell­ten die Inter­net­nut­zung zum Pri­vatspaß ver­bie­ten, ist nach Ansicht von Thomas Hoeren vom Insti­tut für Infor­mati­ons-, Tele­kom­muni­kati­ons- und Medi­enrecht der Uni­ver­sität Münster nicht grund­los. Beson­ders in Bran­chen, in denen die Ange­stell­ten Kon­troll- und Über­wachungs­auf­gaben wahr­neh­men, könne die Ablen­kung durch den Com­puter fatal sein. „Wer eine Maschine kon­trol­lie­ren soll und nachts vier Stunden surft, ist ein Problem.”

Um Pro­bleme von Anfang an zu ver­mei­den, können bestimmte Web­sei­ten einfach gesperrt werden. Dies sei tech­nisch möglich, sagt Hoeren. In der Regel sei mit 20 gesperr­ten Seiten - dar­unter die Home­pages von begehr­ten Online-Auk­tions­häu­sern, Mail-Konten und Ero­tik­sei­ten - alles geklärt. Von Ange­lika Röpcke, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/08/27/service/berufbildung/t/rzo359166.html
Montag, 27. August 2007, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion