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Sonntag, 31. Mai 20
RZ-Akademie

Karlsruhe/St. Gallen (dpa/tmn) - Blogs und Pod­casts spielen in der Wei­ter­bil­dung von Führungs­kräf­ten noch kaum eine Rolle. Wich­tiger gewor­den ist dagegen das per­sön­liche Coa­ching.

Bonn - Selbst­stän­dige sollten auch wei­ter­hin die Kosten für die Fahrt zur Arbeit notie­ren. Denn die Kürzung bei der Ent­fer­nungs­pau­schale werde derzeit gericht­lich geprüft...

Bochum - Gute Pro­dukte einer Firma garan­tie­ren nicht, dass diese auch ein guter Arbeit­geber ist. Poten­zielle Bewer­ber sollten sich daher gründ­lich über das Unter­neh­men infor­mie­ren und mög­lichst vor Ort Ein­drü­cke...

Hens­tedt-Ulzburg - Schon Schüler sollten laut Exper­ten eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung besit­zen, auch wenn sie noch keinen Beruf ausüben. Kommen sie beim Sport oder in ihrer Frei­zeit zu Schaden und sind dadurch...

Hamburg - Der Inter­natio­nale Tag des Lehrers soll an die wich­tige Rolle der Päd­ago­gen bei der Aus­bil­dung der jungen Gene­ration erin­nern. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Bessere Arbeits­bedin­gun­gen für Lehrer -...

Wies­baden/Berlin - In Deutsch­lands Klas­sen­zim­mern stehen immer ältere Lehrer vor den Schü­lern. Die 792 000 haupt­beruf­lichen Lehr­kräfte an den all­gemein­bil­den­den und beruf­lichen Schulen waren im ver­gan­genen Schul­jahr...

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Studium für Erzieherinnen: Neue Angebote zur Weiterbildung

Bremen/Erfurt - Erzie­herin­nen werden in vielen Ländern aka­demisch aus­gebil­det - nicht so in Deutsch­land: Nur rund drei Prozent des Fach­per­sonals in den Kin­der­tagesstät­ten ver­fügen über einen Hoch­schul­abschluss.

Studium für Erzieherinnen

In Deutsch­land sind nur wenige Erzie­herin­nen aka­demisch aus­gebil­det. (Bild: dpa/tmn)

Doch auch hier­zulande haben sich die ersten Aus- und Wei­ter­bil­dungs­ange­bote für Erzie­herin­nen an den Hoch­schu­len eta­bliert. Die Aus­rich­tun­gen sind unter­schied­lich. Sie reichen vom Bache­lor-Studium für berufs­erfah­rene Erzie­herin­nen ohne Abitur bis zum Fern­stu­dien­gang.

An der Universität Bremen etwa wird eine zwei­jäh­rige berufs­beglei­tende Wei­ter­bil­dung in Form von Block­ver­anstal­tun­gen ange­boten. „Die Bil­dungs­pläne der Länder legen inzwi­schen fest, wie die Erzie­hung und Bildung im Kin­der­gar­ten­alter aus­zuse­hen hat”, sagt Claudia Keden­burg von Zentrum für Wei­ter­bil­dung der Uni­ver­sität Bremen. Die Themen des Bremer Wei­ter­bil­dungs­stu­diums „Früh­kind­liche Bildung” reichen von der Sprach­för­derung bis zu Erkennt­nis­sen der Neu­rowis­sen­schaf­ten. Neben Natur­wis­sen­schaf­ten und Rhyth­mik steht auch die Kurz­betreu­ung außer­halb von festen Gruppen auf Pro­gramm: Ob im Kin­der­hotel oder dem Möbel­kauf­haus auf der grünen Wiese - Ange­bote zur Kurz­zeit­betreu­ung nehmen zu.

Ein neuer sie­bens­emest­riger Bache­lor-Stu­dien­gang „Bildung und Erzie­hung in der Kind­heit” für berufs­erfah­rene Erzie­herin­nen startet zum Win­ter­semes­ter an der Hoch­schule für Ange­wandte Wis­sen­schaf­ten Hamburg. Eben­falls im Herbst beginnt in Thürin­gen erst­mals das berufs­beglei­tende Studium „Bildung und Erzie­hung von Kindern” für Erzie­herin­nen mit Berufs­erfah­rung. Behan­delt werden Themen wie Leitung und Mana­gement sowie die Umset­zung von Bil­dungs­pro­zes­sen. „Die Bedeu­tung der frühen Kind­heit wird her­vor­geho­ben”, sagt Prof. Ronald Hofmann vom Fach­bereich Sozi­alwe­sen der Fach­hoch­schule Erfurt.

„Interessenten einer Nachqualifizierung sollten sich fragen, welche Fort­bil­dun­gen sie bereits gemacht haben und wo ihnen noch Kom­peten­zen fehlen”, rät Norbert Hocke. Der Leiter des GEW-Vor­stand­bereichs Jugend­hilfe und Sozi­alar­beit in Berlin emp­fiehlt, darauf zu achten, wie stark die Ver­zah­nung zwi­schen Theorie und Praxis im jewei­ligen Bil­dungs­ange­bot ist.

Das Ein­stiegs­gehalt einer Erzie­herin liegt bei etwa 1700 Euro brutto. „Die Fach­kräfte in den Kitas gehören zu den am schlech­tes­ten bezahl­ten in päd­ago­gischen Arbeits­fel­dern”, bemän­gelt Jürgen Schwo­chow von der Bun­des­ver­eini­gung Evan­geli­scher Tage­sein­rich­tun­gen für Kinder in Berlin. Auch der erfolg­rei­che Abschluss einer Hoch­schul-Qua­lifi­kation führe meist nicht zu einer bes­seren Bezah­lung. „Die erhält nur, wer eine Lei­tungs­funk­tion über­nimmt”, sagt Norbert Hocke.

„Die erworbenen Kenntnisse werden aber durch­aus gebraucht”, sagt Schwo­chow. Beson­ders Erzie­herin­nen in Lei­tungs­funk­tio­nen kämen in Zukunft kaum ohne Zusatz­qua­lifi­katio­nen aus. Doch ein Studium sei nicht für jede Erzie­herin zwin­gend nötig. „Der Trend geht hin zur berufs­beglei­ten­den Lang­zeit­fort­bil­dung, um die beruf­lichen Kom­peten­zen für bestimmte Ein­satz­fel­der zu erwei­tern”, sagt Schwo­chow. Fach­kräf­tebe­darf besteht wei­ter­hin. Allein durch Ver­ren­tung müssen in den kom­men­den fünf Jahren 20 000 Erzie­herin­nen-Stellen besetzt werden.

Uni Bremen/Zentrum für Wei­ter­bil­dung: www.uni4kita.de

Gewerkschaft Erzie­hung und Wis­sen­schaft: www.gew.de Von Sabine Schra­der, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/09/03/service/berufbildung/t/rzo360827.html
Montag, 03. September 2007, 9:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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