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Montag, 25. Mai 20
RZ-Akademie

Karlsruhe/St. Gallen (dpa/tmn) - Blogs und Pod­casts spielen in der Wei­ter­bil­dung von Führungs­kräf­ten noch kaum eine Rolle. Wich­tiger gewor­den ist dagegen das per­sön­liche Coa­ching.

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Bochum - Gute Pro­dukte einer Firma garan­tie­ren nicht, dass diese auch ein guter Arbeit­geber ist. Poten­zielle Bewer­ber sollten sich daher gründ­lich über das Unter­neh­men infor­mie­ren und mög­lichst vor Ort Ein­drü­cke...

Hens­tedt-Ulzburg - Schon Schüler sollten laut Exper­ten eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung besit­zen, auch wenn sie noch keinen Beruf ausüben. Kommen sie beim Sport oder in ihrer Frei­zeit zu Schaden und sind dadurch...

Hamburg - Der Inter­natio­nale Tag des Lehrers soll an die wich­tige Rolle der Päd­ago­gen bei der Aus­bil­dung der jungen Gene­ration erin­nern. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Bessere Arbeits­bedin­gun­gen für Lehrer -...

Wies­baden/Berlin - In Deutsch­lands Klas­sen­zim­mern stehen immer ältere Lehrer vor den Schü­lern. Die 792 000 haupt­beruf­lichen Lehr­kräfte an den all­gemein­bil­den­den und beruf­lichen Schulen waren im ver­gan­genen Schul­jahr...

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Studieren in den Niederlanden- Spontan mal zum Dozenten

Ennigerloh/Rheine/Recke (dpa) - Abwechs­lungs­reich, sozial, gute Berufs­aus­sich­ten: Logopä­die ist für sie das Rich­tige, glaubt Kata­rina Fenske.

Deutsche studieren in den Niederlanden

Immer mehr Deut­sche ent­schei­den sich für ein Studium in den Nie­der­lan­den. (Bild: dpa)

In Deutsch­land bilden staat­liche und private Schulen die Sprach­the­rapeu­ten aus.

„Die privaten Schulen sind mir viel zu teuer”, sagt die 20-Jährige aus Enni­ger­loh-Osten­felde im Kreis Waren­dorf. Die Plätze in den güns­tige­ren staat­lichen Schulen sind begrenzt, außer­dem möchte sie einen aka­demi­schen Abschluss erwer­ben. Ihre Lösung liegt beim Nach­barn: Sie beginnt im Sep­tem­ber ein Studium in Heerlen in den Nie­der­lan­den. So wie eine wach­sende Zahl deut­scher Abi­turi­enten.

Die Gründe für die deut­schen Stu­dienan­fän­ger, in die Nie­der­lande zu ziehen, sind dabei viel­fäl­tig: Es werden Stu­dien­fächer ange­boten, die es in Deutsch­land gar nicht gibt. „Der Renner ist derzeit Horse Busi­ness Mana­gement”, sagt Peter Ste­gel­mann, Geschäfts­füh­rer des Unter­neh­mens Edu-Con aus Rheine, das die Web­seite „stu­die­ren-in-holland.de” betreibt. Die Stu­den­ten lernen in diesem Stu­dien­gang etwa, einen Betrieb zu führen, der teure Spring­pferde ver­kauft. Ein wei­terer Grund ist ein oftmals hoher Numerus clausus in Deutsch­land, der das Wunsch­stu­dium ver­hin­dert. Außer­dem liegen die Nie­der­lande häufig nah am Hei­mat­ort - die Stu­den­ten kämen meist aus Nord­rhein-West­falen und Nie­der­sach­sen, berich­tet Ste­gel­mann.

Inzwischen sorgten auch die Berichte von posi­tiven Erfah­run­gen anderer Deut­scher für Nachzug in die Nie­der­lande, sagt er. „Wenn die ersten zufrie­den sind, kommen andere nach.” Seit Jahren steigt somit die Zahl der deut­schen Stu­die­ren­den in den Nie­der­lan­den, nach Angaben des Sta­tis­tischen Bun­des­amtes allein vom Stu­dien­jahr 2005/2006 auf 2006/2007 um gut 1000 auf knapp 13 000. „In der Regel sind deren Jobaus­sich­ten ganz her­vor­ragend”, sagt Ste­gel­mann.

Zu den zufrie­denen Grenz­gän­gern gehört Theresa Jahnel aus Recke-Ober­stein­beck (Kreis Stein­furt). Sie stu­diert in Enschede - rund zehn Kilo­meter von deutsch-nie­der­län­dischen Grenze ent­fernt - ange­wandte Kom­muni­kati­ons­wis­sen­schaf­ten. Zwölf der 65 Stu­den­ten ihres Stu­dien­jahrs kommen aus Deutsch­land. „Der Campus ist einfach super­schön”, schwärmt die 22-Jährige.

Der einfache Zugang zu den Dozenten hat sie richtig über­rascht: „Wenn man eine Frage hat, kann man spontan bei den Dozen­ten vor­bei­schauen, oder man schreibt eine E-Mail”, berich­tet sie. „Auf die hat man spätes­tens am nächs­ten Tag eine Antwort.” Auch die Pra­xis­ori­entie­rung des Stu­diums gefällt ihr. Von Anfang an arbei­tete sie in Gruppen mit anderen Stu­den­ten an kon­kre­ten Fra­gestel­lun­gen.

Bisher spra­chen auch die gerin­gen Kosten für ein Studium in den Nie­der­lan­den. Von den 1500 Euro Stu­dien­gebühren pro Jahr bekamen die deut­schen Stu­die­ren­den rund 1000 Euro zurück. Stu­dienan­fän­ger müssen ab dem kom­men­den Semes­ter aller­dings die vollen Gebühren bezah­len. Unter bestimm­ten Voraus­set­zun­gen erhal­ten die deut­schen Stu­die­ren­den deut­sches oder nie­der­län­disches Bafög.

Die meisten Lehrveranstaltungen werden auf Nie­der­län­disch abge­hal­ten. Die Uni­ver­sitäten bieten dafür Sprach­kurse vor Beginn des Stu­diums an. Auch Kata­rina Fenske büffelt bereits in Heerlen die Sprache des Nach­barn.

Infos zum Stu­dien­stand­ort Nie­der­lande: www.stu­die­ren-in-holland.de Von Nicole Fen­neker, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/09/04/service/berufbildung/t/rzo361149.html
Dienstag, 04. September 2007, 11:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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