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Samstag, 4. Juli 20
RZ-Akademie

Karlsruhe/St. Gallen (dpa/tmn) - Blogs und Pod­casts spielen in der Wei­ter­bil­dung von Führungs­kräf­ten noch kaum eine Rolle. Wich­tiger gewor­den ist dagegen das per­sön­liche Coa­ching.

Bonn - Selbst­stän­dige sollten auch wei­ter­hin die Kosten für die Fahrt zur Arbeit notie­ren. Denn die Kürzung bei der Ent­fer­nungs­pau­schale werde derzeit gericht­lich geprüft...

Bochum - Gute Pro­dukte einer Firma garan­tie­ren nicht, dass diese auch ein guter Arbeit­geber ist. Poten­zielle Bewer­ber sollten sich daher gründ­lich über das Unter­neh­men infor­mie­ren und mög­lichst vor Ort Ein­drü­cke...

Hens­tedt-Ulzburg - Schon Schüler sollten laut Exper­ten eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung besit­zen, auch wenn sie noch keinen Beruf ausüben. Kommen sie beim Sport oder in ihrer Frei­zeit zu Schaden und sind dadurch...

Hamburg - Der Inter­natio­nale Tag des Lehrers soll an die wich­tige Rolle der Päd­ago­gen bei der Aus­bil­dung der jungen Gene­ration erin­nern. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Bessere Arbeits­bedin­gun­gen für Lehrer -...

Wies­baden/Berlin - In Deutsch­lands Klas­sen­zim­mern stehen immer ältere Lehrer vor den Schü­lern. Die 792 000 haupt­beruf­lichen Lehr­kräfte an den all­gemein­bil­den­den und beruf­lichen Schulen waren im ver­gan­genen Schul­jahr...

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Beschönigen ist okay: Legale Tricks bei der Bewerbung

Hamburg/Frei­burg - Ziel­stre­big statt ver­bis­sen, sorg­fäl­tig statt penibel - bei Bewer­bun­gen nega­tive Eigen­schaf­ten ins rechte Licht zu rücken ist nicht ver­werf­lich. Dennoch gilt es, bei der Wahr­heit zu bleiben.

Bewerbung

Ein biss­chen Schön­fär­berei ist erlaubt. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

„Wenn der Schwin­del auf­fliegt, ist das Ver­trau­ens­ver­hält­nis zum Arbeit­geber zer­stört”, warnt Claudia von Schult­zen­dorff, Bewer­bungs­trai­nerin aus Frei­burg. Ein biss­chen kaschie­ren in der Bewer­bung ist üblich: Ein­fache Büro­mit­arbei­ter werden zu Assis­ten­ten und die Ruck­sack­tour durch Latein­ame­rika zur Sprach- und Kul­tur­reise. „Solange dabei nur ein wenig Schön­fär­berei betrie­ben und keine in Wirk­lich­keit nicht vor­han­denen Qua­lifi­katio­nen vor­gespie­gelt werden, ist das auch okay”, erklärt Verena S. Rott­mann, Rechts­anwäl­tin aus Hamburg.

Bewerben heißt, für die eigene Person zu werben. Das ist wie in anderen Lebens­berei­chen auch: „Jeder neue Leben­spart­ner zeigt erstmal seine bes­seren Seiten, bevor er erläu­tert, warum seine Ex ihn ver­las­sen hat”, erklärt Jürgen Hesse, Kar­rie­rebe­rater vom Büro für Berufs­stra­tegie in Berlin.

Bewerber sollten die Fähig­kei­ten her­aus­stel­len, die in der Stel­len­aus­schrei­bung gefragt sind. „Kri­minell ist hin­gegen jede Form der Hoch­sta­pelei, also das Vor­spie­geln von Qua­lifi­katio­nen oder Fähig­kei­ten”, erklärt Rott­mann. Bei­spiels­weise gefälschte Zeug­nisse oder Angaben über nie erreichte Abschlüsse sind geset­zes­wid­rig.

„Auch Personaler sind geschult und erken­nen meist sehr schnell, wenn durch ein Kar­ten­haus der Wind pfeift”, fügt Carsten Buch­ber­ger, Recrui­ting­bera­ter aus Hamburg, hinzu und rät zu einem ehr­lichen Lebens­lauf. Akzente und Her­vor­hebun­gen im Anschrei­ben oder im Lebens­lauf sind in Ordnung: „Aber man muss damit rechnen, dass jemand im Gespräch Details der Angaben wissen möchte”, sagt Buch­ber­ger.

Aber es gibt auch unzuläs­sige Fragen des Arbeit­gebers, bei denen der Bewer­ber ein „Recht auf Lüge” hat. Fragen zum Gesund­heits­zustand oder nach der Fami­lien­pla­nung bei­spiels­weise dürfen unrich­tig beant­wor­tet werden. „Der Chef kann Ihnen dann nachträg­lich nichts anhaben”, erklärt Rott­mann.

In den seltensten Fällen ist ein Lebens­lauf lücken­los und ohne Schwach­stel­len. „Ab Zeit­lücken von mehr als drei Monaten werden viele Per­sonal­chefs schon miss­trau­isch”, erklärt Rott­mann. Hier hilft es, den Lebens­lauf nicht tabel­larisch, sondern nach the­mati­schen Schwer­punk­ten zu ordnen. Das lenkt den Blick des Lesers auf die wesent­lichen Inhalte, und Lücken fallen weniger auf. Zeit­löcher von mehr als sechs Monaten sollten geschickt aus­gefüllt werden: „bei­spiels­weise durch selbst­stän­dige Tätig­keit, Aus­hilfs­jobs oder die Pflege eines Angehö­rigen”, erklärt Rott­mann.

Literatur: Verena S. Rott­mann: Legale Bewer­bungs­tricks, Wal­halla, ISBN: 978-3-8029-3799-6, 9,95 Euro; Jürgen Hesse und Chris­tian Schra­der: Pra­xis­mappe - So schrei­ben Sie einen über­zeu­gen­den Lebens­lauf - Pro­bleme beheben, Lücken füllen, Dar­stel­lung opti­mie­ren (mit CD-ROM), Eich­born, ISBN: 978-3-8218-3897-7, 14,90 Euro. Von Miriam Braun, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/09/10/service/berufbildung/t/rzo362400.html
Montag, 10. September 2007, 9:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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