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Sonntag, 20. Sept. 20
RZ-Akademie

Karlsruhe/St. Gallen (dpa/tmn) - Blogs und Pod­casts spielen in der Wei­ter­bil­dung von Führungs­kräf­ten noch kaum eine Rolle. Wich­tiger gewor­den ist dagegen das per­sön­liche Coa­ching.

Bonn - Selbst­stän­dige sollten auch wei­ter­hin die Kosten für die Fahrt zur Arbeit notie­ren. Denn die Kürzung bei der Ent­fer­nungs­pau­schale werde derzeit gericht­lich geprüft...

Bochum - Gute Pro­dukte einer Firma garan­tie­ren nicht, dass diese auch ein guter Arbeit­geber ist. Poten­zielle Bewer­ber sollten sich daher gründ­lich über das Unter­neh­men infor­mie­ren und mög­lichst vor Ort Ein­drü­cke...

Hens­tedt-Ulzburg - Schon Schüler sollten laut Exper­ten eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung besit­zen, auch wenn sie noch keinen Beruf ausüben. Kommen sie beim Sport oder in ihrer Frei­zeit zu Schaden und sind dadurch...

Hamburg - Der Inter­natio­nale Tag des Lehrers soll an die wich­tige Rolle der Päd­ago­gen bei der Aus­bil­dung der jungen Gene­ration erin­nern. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Bessere Arbeits­bedin­gun­gen für Lehrer -...

Wies­baden/Berlin - In Deutsch­lands Klas­sen­zim­mern stehen immer ältere Lehrer vor den Schü­lern. Die 792 000 haupt­beruf­lichen Lehr­kräfte an den all­gemein­bil­den­den und beruf­lichen Schulen waren im ver­gan­genen Schul­jahr...

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Lieber zu viele als zu wenige: Kommas richtig setzen

Stutt­gart/Berlin - Max denkt immer an sich selbst zuletzt.

Handgeschriebenes

Mit der Zei­chen­set­zung haben viele Leute Pro­bleme. (Bild: Wentker/dpa/tmn)

Moritz hin­gegen denkt immer an sich, selbst zuletzt. Ein kleines Zeichen hat oft eine sehr große Wirkung.

„Kommas helfen dem Leser die gram­mati­sche Struk­turie­rung eines Satzes zu erken­nen. Texte werden durch Kommas les­barer”, erklärt Rein­hard Markner von der For­schungs­gruppe Deut­sche Sprache in Berlin. Trotz­dem sind viele Schrei­ber ver­wirrt. Und das kann im Berufs­leben üble Folgen haben.

Die wich­tigs­ten Regeln sollte deshalb jeder kennen. „Bei der Reform, der 'Reform der Reform' und der 'Reform der Reform der Reform', hat man zu sehr an den kind­lichen Schrei­ber gedacht”, sagt Josef Kraus, Prä­sident des Deut­schen Leh­rer­ver­ban­des in Bonn. „Leider zu Lasten der Les­bar­keit.”

Zu den wichtigsten Kommas gehören die zwi­schen Auf­zäh­lun­gen. „Hier gibt es meis­tens keine Pro­bleme”, erklärt Kraus. Nur bei Appo­sitio­nen in der Auf­zäh­lung müsse man vor­sich­tig sein: Max, Moritz, der Klas­sen­spre­cher und Lotte sind vier Per­sonen. Max, Moritz, der Klas­sen­spre­cher, und Lotte hin­gegen sind drei Per­sonen. Im zweiten Satz ist Moritz der Klas­sen­spre­cher, im ersten Satz ist der Klas­sen­spre­cher eine eigene Person.

Kommas vor Nebensät­zen mit Kon­junk­tion sind leicht zu ver­ste­hen: Ich bin traurig, weil sich mein Wunsch nicht erfüllt. Aber auch zwi­schen zwei Haupt­sätze gehört ein Komma: Max liest Zeitung, Moritz singt. Werden diese aller­dings durch ein „und” oder ein „oder” ver­bun­den, darf das Komma gesetzt oder weg­gelas­sen werden. „Bei Sätzen wie 'Er kam mit seiner Freun­din und seine Frau war zu Hause' kann das Fehlen einer ein­deu­tigen Regel ver­wir­ren, und man muss den Satz noch mal lesen”, meint Rein­hard Markner.

Eine weitere Kann-Regel greift bei dem erwei­ter­ten Infi­nitiv. Auch hier dürfen unter bestimm­ten Umstän­den Kommas gesetzt werden: Ist der erwei­terte Infi­nitiv nicht näher bestimmt und nicht mit einem Ein­leit­wort wie als, anstatt, außer, ohne, um ver­bun­den, kann auf das Komma ver­zich­tet werden: „Den Gedan­ken aus­zuwan­dern hatte er schon lange ins Auge gefasst.” Gerade Sätze mit erwei­ter­tem Infi­nitiv würden schnell sehr lang, warnt Josef Kraus. „Ich würde daher immer das Komma setzen.”

Viele Kommas ergeben sich ganz von selbst. „Wie man spricht und wo man Sprech­pau­sen macht, werden Kommas gesetzt”, erklärt Rein­hard Markner. Schon in der Ent­ste­hungs­geschichte war die Kom­maset­zung aller­dings nicht strikt gere­gelt. Kommas wurden prin­zipi­ell gesetzt, wenn es Pausen im Sprach­fluss gab. Geschrie­bene Texte sollte sich der Autor daher am besten selbst laut vor­lesen.

„Wer zweifelt, soll lieber immer wieder in die Regeln rein schauen und sie natür­lich auch ständig anwen­den”, sagt Martin Gomol­zig vom Verband Bildung und Erzie­hung Baden-Würt­tem­berg in Stutt­gart. Auch Josef Kraus meint, dass nur Übung den Meister macht: „Es gibt ver­schie­dene Übungs­hefte, und auch im Duden werden die Kom­mare­geln auf etwa acht Seiten mit vielen Bei­spie­len abge­han­delt.” Wer die zwei- bis dreimal durch­gear­bei­tet hat, der mache sicher zwei Drittel weniger Kom­mafeh­ler. Von Miriam Braun, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/09/24/service/berufbildung/t/rzo365681.html
Montag, 24. September 2007, 9:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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