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Donnerstag, 27. Feb. 20
RZ-Akademie

Karlsruhe/St. Gallen (dpa/tmn) - Blogs und Pod­casts spielen in der Wei­ter­bil­dung von Führungs­kräf­ten noch kaum eine Rolle. Wich­tiger gewor­den ist dagegen das per­sön­liche Coa­ching.

Bonn - Selbst­stän­dige sollten auch wei­ter­hin die Kosten für die Fahrt zur Arbeit notie­ren. Denn die Kürzung bei der Ent­fer­nungs­pau­schale werde derzeit gericht­lich geprüft...

Bochum - Gute Pro­dukte einer Firma garan­tie­ren nicht, dass diese auch ein guter Arbeit­geber ist. Poten­zielle Bewer­ber sollten sich daher gründ­lich über das Unter­neh­men infor­mie­ren und mög­lichst vor Ort Ein­drü­cke...

Hens­tedt-Ulzburg - Schon Schüler sollten laut Exper­ten eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung besit­zen, auch wenn sie noch keinen Beruf ausüben. Kommen sie beim Sport oder in ihrer Frei­zeit zu Schaden und sind dadurch...

Hamburg - Der Inter­natio­nale Tag des Lehrers soll an die wich­tige Rolle der Päd­ago­gen bei der Aus­bil­dung der jungen Gene­ration erin­nern. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Bessere Arbeits­bedin­gun­gen für Lehrer -...

Wies­baden/Berlin - In Deutsch­lands Klas­sen­zim­mern stehen immer ältere Lehrer vor den Schü­lern. Die 792 000 haupt­beruf­lichen Lehr­kräfte an den all­gemein­bil­den­den und beruf­lichen Schulen waren im ver­gan­genen Schul­jahr...

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Firmen achten zu sehr auf ersten Eindruck von Bewerbern

Osna­brück - Bei der Auswahl von neuem Per­sonal achten Unter­neh­men zu sehr auf den ersten Ein­druck eines Bewer­bers.

Bewerbungsmappe

Bei Bewer­bungs­gesprächen zählt nicht nur der erste Ein­druck. (Bild: dpa)

„Nur sehr erfah­rene Per­sonal­chefs machen sich ein umfas­sen­des Bild von ihrem Gegenü­ber”, sagte der Per­sön­lich­keits­for­scher Julius Kuhl.

Der an der Universität Osnabrück leh­rende Pro­fes­sor erforscht seit mehr als 20 Jahren die Per­sön­lich­keit von Men­schen. Kuhl for­derte, dass die Per­sonal­chefs sich mehr Zeit bei der Rekru­tie­rung von Bewer­bern nehmen sollten. „Wenn man allein den ersten Ein­druck ent­schei­den lässt, kann dies äußerst nega­tive Folgen für das Unter­neh­men haben.” Nach Angaben von Kuhl ver­las­sen sich die Men­schen in der heu­tigen Gesell­schaft zu oft auf die so genannte Erst­reak­tion und urtei­len zu schnell über andere Men­schen. „Dabei sagt der zweite Ein­druck, die Zweit­reak­tion, viel mehr über die Per­sön­lich­keit der ein­zel­nen Men­schen aus”, meinte der 60 Jahre alte For­scher.

Auch die erste Reak­tion der Men­schen auf Stress gebe nicht zwin­gend darüber Auf­schluss, wie belast­bar die jewei­lige Person sei. „Es gibt Men­schen, die zunächst sehr sen­sibel auf jeg­lichen Druck rea­gie­ren”, berich­tete der Wis­sen­schaft­ler. „Trotz­dem kann es sein, dass diese Men­schen pro­blem­los mit Stress fertig werden.” Im Gegen­satz dazu gebe es Men­schen, die äußer­lich „cool” auf Druck rea­gier­ten, sagte Kuhl. „Doch wenn der Stress zu groß ist, können sich diese sehr selbst­bewusst wir­ken­den Per­sonen in hilflose Wesen ver­wan­deln.”

Kuhl kritisierte außerdem , dass Führungs­kräfte bei der Moti­vation von Mit­arbei­tern oft Fehler machten. „Oft wollen sie das Ziel zu schnell errei­chen und schauen nur auf Ergeb­nisse”, meinte der For­scher. „Dabei ver­ges­sen sie, die Mit­arbei­ter bei ihrer Arbeit zu beglei­ten.” Gerade per­sön­liche Bezie­hun­gen spielen laut Kuhl bei der Moti­vation eine ent­schei­dende Rolle. „Für dau­erhaf­ten Ansporn braucht man Men­schen im direk­ten Umfeld, denen man ver­trauen kann”, sagte Kuhl.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/10/01/service/berufbildung/t/rzo367436.html
Montag, 01. Oktober 2007, 11:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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