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Sonntag, 12. Juli 20
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Leuchtdioden gelten als Lichtquelle der Zukunft

Leverkusen/Ingol­stadt (dpa/tmn) - Autos hatten bis Mitte der 90er Jahre Schein­wer­fer und Rück­leuch­ten, die allein dem Zweck dienten, bei Dun­kel­heit für Licht zu sorgen sowie Brems­manö­ver oder Abbie­gen anzu­zei­gen.

Leuchtdioden

Ab 2008 gegen Auf­preis: Audi R8 mit kom­plet­ter LED-Beleuch­tung. (Bild: Audi/dpa/tmn)

Dann ent­deck­ten Ent­wick­ler die Beleuch­tung als Spiel­wiese: Es ent­stan­den Klarglas-Schein­wer­fer, die Licht­quel­len zu Desi­gnob­jek­ten machten. Außer­dem stellte man Halo­gen­lam­pen Xenon-Technik zur Seite. Doch die Revo­lution steht noch bevor: Auf der Inter­natio­nalen Auto­mobilaus­stel­lung (IAA) in Frank­furt/Main wurden im Sep­tem­ber zahl­rei­che Neu­hei­ten mit LEDs vor­gestellt - bald dürften Leucht­dioden bis­herige Leucht­mit­tel ganz ersetzt haben.

„Das Thema LED wird sich im Bereich der Auto­beleuch­tung noch viel stärker durch­set­zen”, sagt Auto­mobil­for­scher Prof. Fer­dinand Duden­höf­fer vom Pro­gno­sein­sti­tut B&D Fore­cast in Lever­kusen. „Bereits in etwa fünf Jahren werden wir nicht mehr nur Ober­klasse-Modelle, sondern auch klei­nere Autos mit LED-Leuch­ten auf den Straßen sehen.” Eine Ablö­sung der bekann­ten Lampen durch die Leucht­diode hält Fer­dinand Duden­höf­fer in etwa zehn Jahren für durch­aus denkbar.

„Wir befin­den uns auf diesem Gebiet mitten in einer gigan­tischen Ent­wick­lung”, sagt Josef Schloss­macher, Audi-Spre­cher in Ingol­stadt. Der Her­stel­ler zählt zu den Pio­nie­ren beim Einsatz von Leucht­dioden im Auto. Bereits 2002 hatte das Unter­neh­men ent­spre­chende Brems­leuch­ten erst­mals ange­boten, im Jahr 2003 folgte das LED-Tag­fahr­licht.

Auch letzte rechtliche Probleme werden bald genom­men sein - bisher sind LEDs für das Fahr- und Fern­licht nicht grundsätz­lich zuge­las­sen. Der Her­stel­ler Lexus musste ein erstes so aus­gerüs­tetes Modell mit einer Aus­nah­mege­neh­migung in Europa auf die Straßen bringen. „Die größten Hürden wurden aber in der Zwi­schen­zeit aus der Welt geschafft”, erklärt Albrecht Kraus, Leiter des Ligh­ting App­lica­tion-Centers beim Auto­mobil­beleuch­tungs-Her­stel­ler Philips in Aachen.

In abseh­barer Zeit werden daher weitere Modelle mit ent­spre­chen­der Licht­tech­nik auf den Markt kommen, unter anderem von Audi: „Audi wird als erster Her­stel­ler ein Fahr­zeug mit kom­plet­ter LED-Beleuch­tung anbie­ten”, kündigt Josef Schloss­macher an. So wird es den Sport­wagen R8 von 2008 an gegen Auf­preis mit dieser Option geben.

Dass Leuchtdioden so stark auf dem Vor­marsch sind, ist auch Folge ein­zel­ner Vor­teile des Prin­zips. Laut Fer­dinand Duden­höf­fer lassen sich die grundsätz­lichen Vorzüge der Leucht­dioden in drei Berei­che auf­tei­len: Lebens­dauer, Ener­gie­ver­brauch und Design.

„Die Lebens­dauer der Leucht­dioden ist auf das gesamte Auto­leben aus­gelegt”, sagt Albrecht Kraus. Der Aus­tausch defek­ter Glühlam­pen ist also nicht mehr not­wen­dig. Die Auto­her­stel­ler pro­fitie­ren von einem anderen Vorzug: LED-Leuch­ten setzen sich immer aus einer Viel­zahl ein­zel­ner Leucht­dioden zusam­men, was Desi­gnern indi­vidu­elle Anord­nun­gen ermög­licht. Wichtig für Auto­fah­rer ist der dritte Punkt: Leucht­dioden gelten als beson­ders genüg­sam beim Ener­gie­ver­brauch.

Trotz allen Fortschritts ist im Hin­blick auf die Licht­menge noch hoher Aufwand erfor­der­lich. Gemes­sen wird diese in Lumen: Eine Halo­gen­lampe kommt laut Albrecht Kraus auf 1500 Lumen, eine Xenon-Lampe auf 3000 Lumen - eine Leucht­diode nur auf 100 Lumen. Es müssen also etliche LEDs ein­gesetzt werden, um die Werte der Kon­kur­renz zu errei­chen. Doch wer sich früher eine Leucht­diode ange­schaut hat und sie mit den aktu­ellen Gene­ratio­nen ver­gleicht, kann sich vor­stel­len, was in ein paar Jahren aus dieser Tech­nolo­gie gewor­den sein kann. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/10/04/service/berufbildung/t/rzo367997.html
Donnerstag, 04. Oktober 2007, 9:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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