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Sonntag, 31. Mai 20
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Ganzjahresreifen sind gefragt - Nicht für jeden Fahrer geeignet

Bonn/München - All­jähr­lich werden Auto­fah­rer zum Wechsel von Sommer- auf Win­ter­rei­fen und umge­kehrt auf­gefor­dert. Der Rat wird den Auto­besit­zern immer öfter befolgt.

Ganzjahresreifen sind gefragt

Viele Auto­fah­rer lassen Ganz­jah­res­rei­fen auf­zie­hen. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Vor allem auch, da seit dem Jahr 2006 die Straßen­ver­kehrs­ord­nung vor­schreibt, die Fahr­zeu­gaus­rüs­tung - und damit die Reifen - den Wet­ter­ver­hält­nis­sen anzu­pas­sen. Doch mancher Auto­fah­rer hat keine Lust auf den Wech­sel­auf­wand. So können in jüngs­ter Zeit auch Ganz­jah­res­rei­fen zuneh­mend Erfolge feiern.

Nach Angaben des Bundesverbands Rei­fen­han­del und Vul­kani­seur­hand­werk (BRV) in Bonn lag die Pkw-Umrüst­quote im Winter 2006/07 bei 57,4 Prozent und damit um 3,7 Pro­zent­punkte über dem Vorjahr. Mit solchen Größen­ord­nun­gen können Ganz­jah­res­rei­fen zwar noch nicht mit­hal­ten, trotz­dem ist die für Sommer und Winter geeig­nete Berei­fung ver­stärkt gefragt. Derzeit sind laut BRV von den 47 Mil­lio­nen im Jahr in Deutsch­land ver­kauf­ten Pkw-Reifen ein bis zwei Mil­lio­nen Ganz­jah­res­rei­fen. „Ein Markt­anteil von zehn Prozent wäre viel­leicht in Zukunft möglich”, sagt BRV-Geschäfts­füh­rer Hans-Jürgen Drechs­ler.

Wenn es um die Ent­schei­dung für den Rei­fen­kauf geht, ist abzu­wägen, welche Anfor­derun­gen auf die Reifen zukom­men. „Gene­rell ist darauf hin­zuwei­sen, dass ein Ganz­jah­res­rei­fen immer einen Kom­pro­miss dar­stellt”, warnt Werner Sau­erhö­fer vom Deut­schen Ver­kehrs­sicher­heits­rat (DVR) in Bonn. Weil er so kon­stru­iert ist, dass er für den Sommer wie für den Winter taugt, liegen seine Eigen­schaf­ten prin­zipi­ell eher in der Mitte.

Hinzu kommt noch ein weiterer Faktor: „Ganz­jah­res­rei­fen ver­schie­dener Her­stel­ler sind im Hin­blick auf ihre Eigen­schaf­ten nicht ein­heit­lich”, sagt Rei­fen­experte Ruprecht Müller vom ADAC-Tech­nik­zen­trum in Lands­berg (Bayern). Die Bezeich­nung Ganz­jah­res­rei­fen gibt es offi­ziell nicht, es handelt sich ledig­lich um eine Dekla­rie­rung der Her­stel­ler. Und so kann es sein, dass sich ein Reifen eher an den Eigen­schaf­ten eines Som­mer­rei­fens ori­entiert, der andere jedoch stärker auf gute Eignung im Winter aus­gelegt ist.

Insgesamt jedoch unter­schei­den sie sich von den Saison-Spe­zia­lis­ten. So wird die Boden­haf­tung bei Win­ter­rei­fen unter anderem über eine Viel­zahl von Lamel­len im Profil erreicht, die zusam­men mit der weichen Gum­mimi­schung für eine bessere Ver­zah­nung mit dem Unter­grund sorgen. „Bei Win­ter­rei­fen ziehen sich diese Lamel­len über die gesamte Lauffläche, bei Ganz­jah­res­rei­fen dagegen sind sie nur in Teil­berei­chen der Lauffläche zu finden”, erläu­tert Müller.

Das verhindert zwar eine optimale Win­ter­taug­lich­keit - ist im Hin­blick auf den Som­mer­ein­satz aber sinn­voll. „Bei hohen Tem­pera­turen auf tro­ckener Straße stellen eine weiche Gum­mimi­schung und viele Lamel­len einen Nach­teil dar”, so Müller. Unter anderem wird das durch Ein­bußen bei der Brems­leis­tung oder bei flotten Kur­ven­fahr­ten deut­lich. Umge­kehrt beste­hen laut Werner Sau­erhö­fer Som­mer­rei­fen aus einer här­teren Gum­mimi­schung, die bei tro­ckener Fahr­bahn und hohen Tem­pera­turen für die nötige Sta­bilität sorgt. „Im Winter würde dieses harte Gummi aber durch die Kälte noch härter”, so Sau­erhö­fer.

Weil der Ganz­jah­res­rei­fen mit seinen Eigen­schaf­ten zwi­schen den Extre­men liegt, ist er auch nur für eine bestimmte Gruppe von Auto­fah­rern zu emp­feh­len: „Geeig­net sind Ganz­jah­res­rei­fen für Wenig­fah­rer und Men­schen, die nicht in jeder Situa­tion auf ihr Fahr­zeug ange­wie­sen sind”, sagt Hans-Jürgen Drechs­ler vom BRV. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/10/04/service/berufbildung/t/rzo367999.html
Donnerstag, 04. Oktober 2007, 9:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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