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Samstag, 22. Feb. 20
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Karlsruhe/St. Gallen (dpa/tmn) - Blogs und Pod­casts spielen in der Wei­ter­bil­dung von Führungs­kräf­ten noch kaum eine Rolle. Wich­tiger gewor­den ist dagegen das per­sön­liche Coa­ching.

Bonn - Selbst­stän­dige sollten auch wei­ter­hin die Kosten für die Fahrt zur Arbeit notie­ren. Denn die Kürzung bei der Ent­fer­nungs­pau­schale werde derzeit gericht­lich geprüft...

Bochum - Gute Pro­dukte einer Firma garan­tie­ren nicht, dass diese auch ein guter Arbeit­geber ist. Poten­zielle Bewer­ber sollten sich daher gründ­lich über das Unter­neh­men infor­mie­ren und mög­lichst vor Ort Ein­drü­cke...

Hens­tedt-Ulzburg - Schon Schüler sollten laut Exper­ten eine Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung besit­zen, auch wenn sie noch keinen Beruf ausüben. Kommen sie beim Sport oder in ihrer Frei­zeit zu Schaden und sind dadurch...

Hamburg - Der Inter­natio­nale Tag des Lehrers soll an die wich­tige Rolle der Päd­ago­gen bei der Aus­bil­dung der jungen Gene­ration erin­nern. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Bessere Arbeits­bedin­gun­gen für Lehrer -...

Wies­baden/Berlin - In Deutsch­lands Klas­sen­zim­mern stehen immer ältere Lehrer vor den Schü­lern. Die 792 000 haupt­beruf­lichen Lehr­kräfte an den all­gemein­bil­den­den und beruf­lichen Schulen waren im ver­gan­genen Schul­jahr...

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Mit hellem Licht durch dunkle Wochen - Fahren im Herbst

Bonn/München - Die Umstel­lung von der Som­mer­wärme zum kühlen und feuch­ten Herbst ist an sich schon eine unan­genehme Sache.

Fahren im Herbst

Nebel: In einer solchen „Wasch­küche” sollten Auto­fah­rer langsam fahren. (Bild: DVR/dpa/tmn)

Für Ver­kehrs­teil­neh­mer sind die kom­men­den Wochen und Monate aber auch ein Risiko.

Denn nach den meist unbeschwerten Fahrten während der hellen Jah­res­zeit, wartet die Natur wieder mit all jenen Dingen auf, die Straßen gefähr­lich machen. Eigent­lich sollte das Ein­schal­ten des Lichts zur bes­seren Sicht­bar­keit kein Thema mehr sei: „Das Ver­kehrs­minis­terium hat bereits im Oktober 2005 die Emp­feh­lung gegeben, auch tagsü­ber mit Licht zu fahren”, sagt Sven Rade­macher, Spre­cher des Deut­schen Ver­kehrs­sicher­heits­rates (DVR) in Bonn. Denn mit ein­geschal­teten Leuch­ten kann auch tagsü­ber die Erkenn­bar­keit erhöht werden.

Tatsächlich aber ist diese Emp­feh­lung noch nicht durch­gedrun­gen. Der Auto Club Europa (ACE) in Stutt­gart hat im Herbst 2006 bei der stich­pro­ben­arti­gen Über­prü­fung von mehr als 500 000 Fahr­zeu­gen fest­gestellt, dass mehr als 73 Prozent der Auto­fah­rer zumin­dest bei hei­terem bis wol­kigem Wetter noch ohne Abblend­licht unter­wegs sind.

Die Mischung aus beleuchteten und unbe­leuch­teten Fahr­zeu­gen hat zusätz­liche Nach­teile: „Das führt dazu, dass unbe­leuch­tete Fahr­zeuge noch weniger wahr­genom­men werden”, erklärt Maxi­milian Maurer vom ADAC in München. Ohnehin ist die Nutzung des Abblend­lichts am Tage nicht das Optimum. „Am besten ist viel­mehr das so genannte Tag­fahr­licht.” Diese Leuch­ten ver­brau­chen weniger Energie als das Abblend­licht.

„Gerade im Herbst kann es zu Blen­dun­gen durch die tief ste­hende Sonne kommen”, warnt Johan­nes Hübner vom Auto­mobilclub von Deutsch­land (AvD) in Frank­furt/Main. Ratsam sind daher Rei­nigungs­maß­nah­men: „Die Sau­ber­keit der Fahr­zeug­schei­ben ist sehr wichtig”, bestätigt Sven Rade­macher. Durch den Belag auf den Innen­sei­ten könne es zum Sch­lie­ren­effekt kommen.

Sehen und vor allem gesehen werden ist auch ein Thema für jene Ver­kehrs­teil­neh­mer, die nicht auf die Leucht­kraft von Schein­wer­fern ver­trauen können. „Spe­ziell für Fußgän­ger und auch für Rad­fah­rer ist es im Herbst wichtig, helle Klei­dung zu tragen”, erklärt Marion Stein­bach von der Deut­schen Ver­kehrs­wacht (DVW) in Bonn. Fußgän­ger mit dunkler Klei­dung könnten bei Dun­kel­heit erst aus einer Ent­fer­nung von etwa 25 Metern gesehen werden, mit heller Klei­dung dagegen schon aus 80 Metern, mit reflek­tie­ren­den Mate­ria­lien aus 150 Metern.

Ein wei­teres Herbst­thema ist Nebel, durch den sich Auto­fah­rer oft zu Fehlern ver­lei­ten lassen: „Man sollte sich bei gerin­ger Sicht im Nebel nicht an der Mit­tel­linie einer Straße ori­entie­ren - das kann schnell zu einem Unfall führen, wenn der Gegen­ver­kehr das gleiche tut”, warnt Stein­bach. Besser ist eine Ori­entie­rung an den Mar­kie­run­gen auf der in Fahrtrich­tung rechten Straßen­seite.

Und es warten noch andere Gefah­ren­klas­siker im Herbst: „Das gilt für die soge­nannte Bau­ernglätte”, erklärt Maxi­milian Maurer. Der Begriff steht für Ver­schmut­zun­gen der Fahr­bahn während der Ern­tezeit, die für Motor­rad- und Auto­fah­rer eine ris­kante Rutsch­bahn ergeben können. Ebenso rut­schig ist nasses Herbst­laub. Wer sich auf all diese Wid­rig­kei­ten ein­gestellt hat, für den dürfte es dann auch keine Über­raschung mehr sein, dass es laut dem AvD bereits bei Tem­pera­turen von sechs Grad über Null gerade auf Brücken zu Über­frie­run­gen kommen kann. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/10/04/service/berufbildung/t/rzo368000.html
Donnerstag, 04. Oktober 2007, 9:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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