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Donnerstag, 13. Aug. 20
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SportfachmannPotsdam/Bonn - Gesund und fit müssen sie sein, die ange­hen­den Sport­fach­leute. Denn viel Bewe­gung steht auf dem Pro­gramm des neuen Aus­bil­dungs­beru­fes Sport­fach­mann/Sport­fach­frau.

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Wie werde ich ...? Sportfachmann

Potsdam/Bonn - Gesund und fit müssen sie sein, die ange­hen­den Sport­fach­leute.

Sportfachmann

Sportfachleute müssen fit sein. (Bild: Europ. Spor­taka­demie des Landes Bran­den­burg/dpa/tmn)

Denn viel Bewe­gung steht auf dem Pro­gramm des neuen Aus­bil­dungs­beru­fes Sport­fach­mann/Sport­fach­frau.

Muskelbepackte Bodybuilder erwarte er nicht, sagt Holger Arnold von der Europäi­schen Spor­taka­demie Bran­den­burg in Potsdam. „Aber man sollte ein Herz für den Bereich Fit­ness­stu­dio oder Sport­ver­ein haben.”

Gut sechs Jahre nach Ein­führung des Lehr­berufs Sport- und Fit­ness­kauf­mann wird das Aus­bil­dungs­spek­trum nun um einen sport­prak­tischen Beruf erwei­tert. Sport­ver­eine, Ver­bände oder Fitness- und Gesund­heits­stu­dios setzen laut Arnold darauf, dass der neue Sport­fach­mann eher ihre Erwar­tun­gen erfüllt als der Sport- und Fit­ness­kauf­mann. Denn der habe sich zu sehr als Büro­mensch und zu wenig als „Sport-Fach­arbei­ter„ ent­puppt.

Die Sportfachleute werden überwiegend im Sport- und Trai­nings­betrieb zu finden sein. „Sie richten zum Bei­spiel die Strecke für einen Rol­lers­kate-Wett­bewerb her oder berei­ten die Anlage für ein Ski­sprin­gen vor. Sie orga­nisie­ren Wett­kämpfe von der Teil­neh­mer­liste bis zur Sie­ger­ehrung und betreuen Sport­ler”, erläu­tert Gabriele Jordan­ski vom Bun­des­insti­tut für Berufs­bil­dung (BIBB) in Bonn.

Auf dem Lehr­plan stehen neben typisch kauf­män­nischen Themen wie Orga­nisa­tion, Mar­keting und Betrieb­sabläufe von Anfang an Sport und Bewe­gung. Während sich die Sport- und Fit­ness­kauf­leute im dritten Lehr­jahr dann in Rech­nungs­wesen, Con­trol­ling und Per­sonal­wirt­schaft ver­tie­fen, liege für die Sport­fach­leute der Schwer­punkt auf der Sport­pra­xis, sagt Jordan­ski. Dazu gehören auch Trainer-Qua­lifi­katio­nen. Der Erwerb sei Pflicht und gehe zu 30 Prozent in die Endnote der ange­hen­den Sport­fach­leute ein, erläu­tert Yvonne Kretschmer vom Deut­schen Sport­stu­dio-Verband (DSSV) in Hamburg, dem Arbeit­geber­ver­band deut­scher Fitness- und Well­ness-Anlagen.

Das hat sich auch für den Sport- und Fit­ness­kauf­mann als sinn­voll erwie­sen. „Es hat sich gezeigt, dass er auch manch­mal sport­prak­tisch arbei­ten muss oder will”, sagt Gabriele Jordan­ski. Das sei in der über­arbei­teten Aus­bil­dungs­ver­ord­nung ab 2007 fest ver­ankert.

Voraussetzung für die Aus­bil­dung in beiden Berufen ist min­des­tens ein Haupt­schul­abschluss. Yvonne Kretschmer vom DSSV weiß aber aus Erfah­rung, dass die Mit­glie­der ihres Ver­ban­des lieber Anwär­ter mit min­des­tens einem Real­schul­abschluss sehen. Kun­den­bera­tung und -betreu­ung gehören zu beiden Berufs­bil­dern: „Man sollte schon gerne mit Men­schen umgehen und sie anlei­ten wollen”, sagt Holger Arnold.

Das Lehrlingsgehalt für die Sport­fach­leute liegt aller Voraus­sicht nach leicht unter­halb dessen, was ange­hende Sport- und Fit­ness­kauf­leute laut DSSV-Emp­feh­lun­gen erhal­ten sollten: 447 Euro im ersten, 489 Euro im zweiten und 586 Euro im dritten Lehr­jahr. Die Chancen auf Wei­ter­beschäf­tigung nach der Aus­bil­dung stehen nicht schlecht. Die Sport­bran­che sei schon seit einigen Jahren im Aufwind und habe nicht erst seit der Fuß­ball­welt­meis­ter­schaft 2006 mit der Wirt­schafts­kraft der Mine­ralöl­indus­trie oder der Land­wirt­schaft gleich­gezo­gen, so der DOSB.

Bundesinstitut für Berufs­bildund: www.bibb.de/de/aus­bil­dungs­pro­fil_2294.htm Von Nina C. Zim­mer­mann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/10/01/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo367391.html
Montag, 01. Oktober 2007, 9:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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