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Freitag, 14. Juni 13

UngläubigShang­hai - Freie Fahrt für Lewis Hamil­ton: Nach dem ein­deu­tigen Frei­spruch in der Brems-Affäre steht dem Angriff des bri­tischen Formel-1-Piloten auf den WM-Thron nichts mehr im Wege.

WechselShang­hai - Der Formel-1-Renn­stall Spyker, für den auch der Deut­sche Adrian Sutil fährt, ist end­gül­tig an den indi­schen Mil­liardär Vijay Mallah ver­kauft worden. Wie das ursprüng­lich nie­der­län­dische Team in Shang­hai...

Shang­hai - Ferrari-Fahrer Kimi Räik­könen hat auch im zweiten Trai­ning zum Großen Preis von China die Best­zeit erzielt. Der Finne, der bereits am Morgen Schnells­ter auf dem 5,451-Kilo­meter-Kurs in Shang­hai gewesen war...

Freispruch für Hamilton - Vettel-Strafe aufgehoben

Shang­hai - Freie Fahrt für Lewis Hamil­ton: Nach dem ein­deu­tigen Frei­spruch in der Brems-Affäre steht dem Angriff des bri­tischen Formel-1-Piloten auf den WM-Thron nichts mehr im Wege.

Ungläubig

Lewis Hamil­ton erzählt dem Gremium seine Version.

Zwei Tage vor dem Großen Preis in Shang­hai ent­schied die drei­köp­fige Kom­mis­sion des Inter­natio­nalen Auto­mobil­ver­ban­des FIA, den McLaren-Mer­cedes-Mann nach seinem aller­dings umstrit­tenen Fahr-Manöver beim chao­tischen Regen-Rennen in Japan nicht zu belan­gen. „Ich bin sehr glück­lich und überaus erleich­tert. Das war ein harter Tag, aber jetzt kann ich gut schla­fen”, sagte Hamil­ton. Bereits vor seiner einstün­digen Anhörung hatte er seine Unschuld beteu­ert: „Ich haben nie­man­den in Gefahr gebracht.”

Doch nicht nur für den Silberpfeil-Piloten endete der Tag, an dem sich sogar der chi­nesi­sche Fern­seh­sen­der CCTV 5 in seinen 12.00-Uhr-Nach­rich­ten dem Thema annahm, freudig. Auch Sebas­tian Vettel war mehr als zufrie­den. Die Strafe für seinen Auf­fahr­unfall mit dem aus­tra­lischen Red-Bull-Piloten Mark Webber unmit­tel­bar nach Hamil­tons Brems­manö­ver in einer Safety-Car-Phase wurde auf eine Rüge redu­ziert.

Angesichts der außer­gewöhn­lichen Wit­terung sei eine Strafe, die normal bei einem solchen Vorfall aus­gespro­chen werde, „nicht ange­mes­sen”, so die Begrün­dung des drei­köp­figen Gre­miums, dar­unter auch der Prä­sident des Deut­schen Motor­sport-Bundes, Hermann Tomczyk. Toro-Rosso-Fahrer Vettel aus Hep­pen­heim wird nun also doch nicht in der Star­tauf­stel­lung für das vor­letzte Rennen auto­matisch um zehn Plätze zurück­ver­setzt.

Ähnliches hätte wohl auch Hamilton gedroht, wenn das Gremium einen Verstoß gegen die Ver­kehrs­regeln bei der Safety-Car-Phase beim Grand Prix von Japan fest­gestellt hätte. Doch auch nach Aus­wer­tung der Ori­ginal-Auf­nah­men und auch des im Inter­net auf­getauch­ten Fan-Videos konnte kein Regel­bruch fest­gestellt werden. „Die FIA-Ste­wards fanden, dass Lewis hinter dem Safety Car keinen Fehler gemacht hat und so - wie hier zuvor behaup­tet worden war - auch nicht indi­rekt an dem dis­kutier­ten Auf­fahr­unfall betei­ligt gewesen ist”, sagte Mer­cedes-Motor­sport­chef Norbert Haug der dpa. Zu dem Schluss seien auch schon die Renn­kom­missare in Japan gekom­men. „Die Bestäti­gung dieser Ent­schei­dung gibt Lewis und dem Team nun die Mög­lich­keit, sich voll und ganz auf den Sport und den Kampf um die Welt­meis­ter­schaft zu kon­zen­trie­ren.”

Damit behält Hamil­ton seine 107 WM-Punkte und kann mit einem Sieg in Shang­hai seinen packende Pre­mie­ren­sai­son mit dem vor­zei­tigen Titel­gewinn krönen: Mit 22 Jahren und 9 Monaten wäre er der jüngste Cham­pion aller Zeiten. „Jetzt bin ich ent­spannt und kann das Woche­nende genießen”, betonte Hamil­ton. Er hat zwölf Punkte Vor­sprung auf Titel­ver­tei­diger Fer­nando Alonso und 17 auf Ferrari- Fahrer Kimi Räik­könen aus Finn­land.

Dabei hatte Hamilton vor der Ver­hand­lung noch Schlim­mes befürch­tet, zumal einige Fahrer ihn hart kri­tisiert hatten. Dar­unter vor allem Mark Webber, der dem Englän­der eine Mit­schuld an seinem Unfall mit Vettel gegeben hatte. Auch BMW-Sauber-Pilot Nick Heid­feld hielt eine Strafe für ange­mes­sen. „Er hat einen Fehler gemacht.”

Der rasende Neuling Hamil­ton, der hinter den nur unzu­rei­chend abge­dun­kel­ten Schei­ben des Ver­hand­lungs­raums auch unter Beo­bach­tung von vielen Jour­nalis­ten, Foto­gra­fen und Fernseh-Teams stand, sah dies anders. „Ich muss den Abstand zum Safety Car wahren und die Fahrer hinter mir zu meinem Wagen”, sagte Hamil­ton. Es sei nicht sein Job, sich um Piloten hinter ihm zu kümmern. Zudem habe er das erste Mal bei einem Regen­ren­nen die Führung inne gehabt und seine Sache gut gemacht, so Hamil­ton, wenn auch viel­leicht nicht am besten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/10/05/sport/formel1/t/rzo368276.html
Freitag, 05. Oktober 2007, 17:00 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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