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Freitag, 14. Juni 13

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Ver­wal­tung: Bis 2011 soll alles fertig sein

Die Löhr­straße wird zum Laufsteg

Koblenz - Die Fußgän­ger­zone in der Koblenzer Löhr­straße ist arg in die Jahre gekommen - nicht nur die Ober­fläche, sondern auch das, was darunter liegt. Das soll sich mit der nächsten Millionen-Baustelle in Koblenz ändern. Im nächsten Sommer fällt der Start­schuss.

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Ein Laufsteg aus hellen Platten, ein­gegrenzt durch dunklen Basalt: Wie auf dieser Visua­lisie­rung der Stadt könnte bald die Koblenzer Fußgän­ger­zone in der Löhr­straße aussehen.

Die Koblenzer Fußgän­ger­zone in der Löhr­straße soll zu einem Laufsteg werden. Der Stadtrat ent­schei­det morgen über die Pläne der Stadt­ver­wal­tung, wie sich die Achse vom Löhr­ron­dell zum Münzplatz bis zur Buga verändern soll. Mit groß­for­mati­gen Platten soll ein helles Band im Mit­tel­teil entstehen, das die Besucher auf der neuen Fla­nier­meile leitet. Ein klein­tei­liges Pflaster aus dunklem Basalt wird den Ein­gangs­bereich zu den Geschäf­ten und die abge­hen­den Sei­ten­gas­sen - Fischel­pas­sage und Klein­sch­mitts­gäss­chen - optisch absetzen. Ähnlich soll auch die Markt­straße gestaltet werden.

Kosten: 8 Millionen Euro

Die Gesamt­kos­ten des Projekts werden mit knapp 8 Millionen Euro beziffert. Bis spätes­tens zur Eröffnung der Bun­des­gar­ten­schau im Frühjahr 2011 soll die "neue" Fußgän­ger­zone fertig sein. Notwendig dafür ist aus Sicht der Ver­wal­tung ein Baubeginn im Sommer 2008.

"Als Ingenieur hat man nur ein Mal im Leben die Chance, eine solche Fußgän­ger­zone zu bauen", blickt Dirk Fischer begeis­tert in die Zukunft. Und das trotz aller Schwie­rig­kei­ten der Bau­maß­nahme, die dem stell­ver­tre­ten­den Leiter des Tief­bau­amts nur allzu bewusst sind. Denn es gilt nicht nur die Ober­fläche zu erneuern. Unter dieser wartet ein Kanal, der zum Teil aus dem 19. Jahr­hun­dert stammt. Und auch dieser muss erneuert werden - was im Übrigen bereits knapp 2 der kal­kulier­ten 8 Millionen Euro ver­schlin­gen wird.

Die Haupt­pro­bleme sind die große Enge der Fußgän­ger­zone und die Bedürf­nisse der anlie­gen­den Geschäfts­leute, die durch den Bau möglichst wenig gestört werden dürfen. "Wir werden deshalb den Kanal nicht in offener Bauweise erneuern", erläutert Fischer. Im Klartext: Der Boden wird nicht der Länge nach auf­gegra­ben. Statt­des­sen wird in die vor­han­denen Rohr­lei­tun­gen ein Schlauch ein­gezo­gen, der diese von innen aus­klei­det. Dazu müssten die Rohre nur an wenigen Stellen frei­gelegt werden. Mög­licher­weise können auch die vor­han­denen Kanalöff­nun­gen verwendet werden.

Mit der Umge­stal­tung der Fußgän­ger­zone werden auch das Löhr­ron­dell und der Platz vor der Herz-Jesu-Kirche eine neue Optik erhalten. Ziel: Beide zusammen sollen den Charakter eines Platzes erhalten. "Im Moment", so Fischer, "haben wir eher eine ziemlich breite Straße mit Neben­flächen." Am Ende soll ein Platz stehen, der von einer Straße durch­fah­ren wird. Dazu wird auch dort eine neue Gestal­tung der Plat­zober­fläche beitragen.

Wie die Beleuch­tung genau aussehen soll, ist noch nicht Gegen­stand der morgigen Ent­schei­dung im Rat. Der Ver­wal­tung schweben zeit­gemäße Leuchts­telen in der Löhr­straße und eher his­tori­sche Leuchten in der Markt­straße und den Neben­gas­sen vor. Passende Modelle müssen noch fest­gelegt werden.

Ein weiterer Punkt auf der Liste sind die Bus­hal­testel­len gegenüber dem Löhr-Center. "Diese werden durch eine Säge­zahn­auf­stel­lung dem tatsäch­lichen Hal­tebe­darf angepasst", erläutert Fischer. Dabei werden mehrere einzelne Hal­tebuch­ten hin­ter­ein­ander wie die Zähne an einer Säge schräg zur Straße ange­ord­net. Der Vorteil: Die Anordnung spart Platz, mehr Busse können halten. Und es wird zudem für sie einfacher, wirklich parallel an den Bordstein her­anzu­fah­ren - notwendig für einen bar­rie­refreien Einstieg der Fahrgäste.

Ebenerdig zum Löhr-Center?

Auf Höhe eben dieser Bus­hal­testel­len schwebt der Ver­wal­tung im Übrigen eine Que­rungs­hilfe zum Löhr-Center hin vor. "Bei Erhe­bun­gen wurde fest­gestellt, dass 120 Menschen pro Stunde die Straße einfach so über­que­ren." Nicht vor­gese­hen und ange­sichts der Ver­kehrs­dichte auf der Hohen­fel­der Straße alles andere als unge­fähr­lich. Mit einer Ver­kehrs­insel in der Mitte soll dieses "wilde" Über­que­ren sicherer gestaltet werden. Eine Kom­pro­miss­lösung mit Risiken, wie Fischer weiß. "Wir wollen kei­nes­falls erreichen, dass eine größere Menge Menschen als bisher die Straße überquert." Nur dem Ist-Zustand will man begegnen. Und es habe sich gezeigt, dass viele einfach nicht bereit sind, die Unter­führung zum Löhr-Center zu nutzen. Ein Punkt der Planungen, der nach Fischers Erwar­tun­gen noch zu einigen Dis­kus­sio­nen führen wird.

Ingo Schneider


http://rhein-zeitung.de/on/07/11/07/rlp/r/regio-1.html
Mittwoch, 07. November 2007, 08:43 © RZ-Online GmbH (aj)
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