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Samstag, 17. November 07

Amy WinehouseLondon - Eigent­lich sah für Amy Wine­house alles rosig aus. Fans rissen sich um Karten für ihre Groß­bri­tan­nien-Tournee. Ihr Album „Back To Black” ver­kauft sich präch­tig.

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Amy Winehouse muss mit ihren Dämonen fertig werden

London - Eigent­lich sah für Amy Wine­house alles rosig aus. Fans rissen sich um Karten für ihre Groß­bri­tan­nien-Tournee.

Amy Winehouse

Amy Wine­house hat schon wieder Pro­bleme.

Ihr Album „Back To Black” ver­kauft sich präch­tig. Und mit geplan­ten Shows in New York will sie dem­nächst in den USA durch­star­ten.

Doch nun scheint die 24-Jährige vor dem Aus zu stehen. Nach einem skan­dalö­sen Tou­rauf­takt und neuen Dro­gen­gerüch­ten machen sich Eltern, Freunde und Fans Sorgen um eine der auf­regends­ten Ent­deckun­gen der bri­tischen Musik­szene seit Jahren.

„All jene, die ihr nur das Beste wün­schen, sagen jetzt, sie sollte vorerst der Bühne den Rücken kehren, um mit ihren Dämonen fertig zu werden”, schrieb die „Times”. Zuvor wurde die Zeitung wie viele andere auch mit E-Mails von auf­gereg­ten und ver­ärger­ten Besu­chern des Kon­zerts zum Auftakt der Amy-Tournee bom­bar­diert, bei dem sie unter Drogen gestan­den haben soll.

„Von ihrem Genuschel war kein Wort zu ver­ste­hen”, schrieb Fan Annie aus Bir­ming­ham an die „Times”. „Sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, und es war pein­lich für die Band, die ver­zwei­felt ver­suchte, die Show am Laufen zu halten.” In einer anderen Mail hieß es: „Arme Amy, bring Dich selbst in Ordnung.”

Am Freitag kam zu den schlech­ten Nach­rich­ten über die Soul- und Jazz­rock-Sän­gerin mit der lasziv-rauen Stimme eine weitere hinzu: Ihr Tour-Manager Thom Stone kün­digte. Er legte eine ärzt­liche Beschei­nung vor, wonach in seinem Körper Spuren von „passiv auf­genom­menem Heroin” nach­gewie­sen worden seien. Stone erklärte, das Rausch­gift habe er unfrei­wil­lig im Wine­house-Tourbus ein­geat­met. Damit sei Schluss für ihn. Er wolle keinen Job, der seine Gesund­heit rui­niere.

Winehouse reagierte auf alle Warnungen und Vor­hal­tun­gen bislang mit jener Art von Trotz, die sie auch bei Büh­nen­auf­trit­ten immer wieder durch­bli­cken lässt. „Wenn irgend­jemand ihr sagt, sie müsse sich schonen, dann ist sie nur um so ent­schlos­sener, wei­terzu­machen”, erklärte ihr Spre­cher. Laut „Times” spielt auch recht viel Geld eine Rolle: Sollte sie alles hin­schmeißen, müsste sie rund eine Million Pfund (fast 1,5 Mil­lio­nen Euro) Ver­trags­strafe für die noch aus­ste­hen­den 15 Auf­tritte zahlen.

Das wäre für Wine­house trotz der guten Ver­kaufs­zah­len für „Back To Black” - bislang 3,3 Mil­lio­nen welt­weit - kein Pap­penstiel. Ganz zu schwei­gen von dem Ima­gescha­den. Exper­ten glauben, dass sie rein musi­kalisch das Zeug hat, bald wieder obenauf zu sein. „Selbst bei der kata­stro­pha­len Auf­takts­how bewies sie in einigen Momen­ten echte Genia­lität”, hieß es beim Sender BBC. Deshalb glaub­ten viele Fans - anders als bei Jun­kiero­cker Pete Doherty, der eben­falls immer wieder mit Dro­gen­geschich­ten in die Schlag­zei­len gerät - wei­ter­hin an ihren musi­kali­schen Erfolg.

Ob Winehouse mit ihren nächsten Auf­trit­ten die Kurve bekommt, hängt wohl auch von ihrem sen­siblen Ehemann Blake Fielder-Civil ab. Der sitzt seit einigen Tagen in Unter­suchungs­haft, weil er den Haupt­zeu­gen in seinem Ver­fah­ren wegen Kör­per­ver­let­zung besto­chen haben soll. Und nach dem, was in Lon­doner Medien über den 23-Jäh­rigen zu lesen ist, benimmt er sich hinter Gittern wie eine Heul­suse. „Er zieht Amy mit seinem Selbst­mit­leid nach unten”, sagte ein Freund Repor­tern. Oben­drein müsse die Sän­gerin mit Vor­wür­fen ihrer Schwie­ger­mut­ter fertig werden, wonach sie ihren Mann in die Verzweif­lung treibe.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/11/17/magazin/musik/t/rzo377782.html
Freitag, 16. November 2007, 12:10 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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