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Freitag, 14. Juni 13
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Bayern und Bayer 04 mit Torgala

Zürich - Mit Tor-Fes­tivals haben sich Bayern München und Bayer 04 Lever­kusen in die nächste UEFA-Pokal­runde geschos­sen und zugleich als Grup­pen­sie­ger die opti­male Aus­gangs­posi­tion für die K.o.-Runde im neuen Jahr ver­schafft.

FC Bayern München - Aris Saloniki

Die Bayern Luca Toni (r) und Franck Ribery ergän­zen sich her­vor­ragend.

„Vier Tore in einem Spiel habe ich seit meiner Kind­heit nicht mehr gemacht. Das ist die beste Art und Weise, das Jahr zu beenden”, schwärmte Mün­chens ita­lie­nischer Tor­jäger Luca Toni nach seinem Vie­rer­pack zum 6:0 über Aris Salo­niki. „Wir können stolz sein”, lobte Lever­kusens Natio­nal­spie­ler Stefan Kieß­ling sich und seine Kol­legen nach dem 5:0-Kan­ter­sieg beim FC Zürich. Als Erste ihrer Gruppen haben beide Clubs bei der Aus­losung der Runde der letzten 32 Teams den Vorteil, Grup­pen­dritte zuge­lost zu bekom­men und zudem zuerst aus­wärts antre­ten zu dürfen.

In München traf Toni, zauberte Franck Ribéry - aber der größte Sieger saß auf der Trai­ner­bank: Beim großen Feu­erwerk des FC Bayern zur Feier des per­fek­ten Jahres-Abschlus­ses konnte Ottmar Hitz­feld den Abend so richtig genießen. Durch den Grup­pen­sieg nahm der von einigen schon ange­zählte Coach des Bun­des­liga-Herbst­meis­ters das Heft des Han­delns nach dem Schluss­pfiff gleich in die Hand. „Natür­lich weiß ich schon, wie es weiter geht. Aber ich werde den Bayern meine Ent­schei­dung erst Ende Januar mit­tei­len”, sagte der 58-Jährige. Zwar wollte der gewiefte Tak­tiker „keine Tendenz” ver­raten, aber seine Rede­bei­träge nach dem höchs­ten Sieg in der Arena deu­teten deut­lich mehr auf einen Abschied zum Sai­son­ende hin als auf einen Ver­bleib.

Jedes der sechs Tore dürfte ebenso Balsam für die geschun­dene Trai­ner­seele gewesen sein wie auch die „Hitz­feld”Sprech­chöre der Fans. „Die Rück­runde werde ich auf jeden Fall bei Bayern sein und ich werde Vollgas geben, um noch den einen oder anderen Titel zu holen”, sagte Hitz­feld. „Es war viel Unruhe. Aber das Wich­tigste ist, auf dem Platz die Antwort zu geben, denn nur Siege helfen, um Ruhe zu haben.” Weih­nacht­liche Ruhe hätten sich die Bayern, die weiter die Chance auf drei Titel haben und in 28 Pflicht­spie­len nur einmal ver­loren, sicher ver­dient. Manager Uli Hoeneß ver­suchte in langen Aus­führun­gen die Wogen zu glätten. Doch es wird es erst dann ruhiger werden, wenn auch die Trai­ner­frage für die kom­mende Saison geklärt ist.

Dass es nach zuletzt enttäuschenden Heimd­arbie­tun­gen zur Ver­söh­nung mit den Fans reichte, war vor allem Toni, Ribéry und dem mehr­mals pat­zen­den grie­chi­schen Natio­nal­kee­per Chal­kias zu ver­dan­ken. Aus­gerech­net die von Oliver Kahn kri­tisier­ten Spieler waren die Erfolgs-Garan­ten. Viermal traf Toni, viermal leitete Ribéry ein. Chris­tian Lell und Philipp Lahm machten den Kan­ter­sieg perfekt.

Die schon zuvor für die nächste Runde qua­lifi­zier­ten Lever­kuse­ner krönten mit der Tor-Gala in Zürich einer starke Saison-Hälfte. „Wir haben gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind und wieder mit­hal­ten können”, resü­mierte Sport­direk­tor Rudi Völler. Mit dem Auf­stieg auf den vierten Bun­des­liga-Rang und dem ange­streb­ten Grup­pen­sieg auf inter­natio­naler Bühne hat der einst lau­nische Werk­sclub sein Soll gar über­trof­fen. „Eng­lische Premier-Clubs sind immer ein High­light”, meinte Völler in Anspie­lung auf das mög­liche Los Bolton Wan­derers.

„Es war überragend, so über 90 Minuten zu domi­nie­ren”, lobte Coach Michael Skibbe. Beson­ders erfreute ihn, dass Dimitri Bulykin seine Chance ein­drucks­voll nutzte und zwei Treffer - auch Vra­tis­lav Gresko und Tran­quillo Bar­netta trafen noch - zum Tor­fes­tival bei­steu­erte. Nach dem Doppel-Pack machte Skibbe dem rus­sischen Natio­nalstür­mer, dessen Leih­ver­trag am Jah­res­ende enden würde, ein Weih­nachts­geschenk: „Er kann jetzt in aller Ruhe mit der Familie in Moskau feiern. Sorgen muss er sich nicht machen, er ist eine gute Alter­native im Sturm.” Der Angrei­fer freut sich drüber, will künftig aber auch mehr spielen. „Ich möchte zur EURO 2008, das ist mein Ziel”, sagte er nach Bayers erstem Euro­pacup-Aus­wärts­sieg seit mehr als fünf Jahren. Von Chris­tian Kunz und Klaus Schwar­zer, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/12/20/sport/fussball/t/rzo387892.html
Donnerstag, 20. Dezember 2007, 15:34 © RZ-Online (NewsDesk)
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