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Freitag, 14. Juni 13
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Überlegener HSV nur mit Remis gegen Basel

Hamburg - Der Ham­bur­ger SV hat sich als Grup­pen­sie­ger im UEFA-Pokal in den Weih­nachts­urlaub ver­abschie­det.

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Rafael van der Vaart (l) setzt sich gegen Hodel und Carlito (r) vom FC Basel durch.

Doch beim 1:1 (0:0) gegen den FC Basel ver­brei­tete der Fußball-Bun­des­ligist nur selten Fest­tags­stim­mung.

Trotz einer Vielzahl von Chancen und drü­cken­der Über­legen­heit schaff­ten es die Han­sea­ten nicht, ihre makel­lose Euro­papo­kal-Bilanz zu ver­tei­digen und mussten im sechs­ten Spiel erst­mals ein Remis hin­neh­men. „Wenn heute eine Mann­schaft hätte gewin­nen müssen, dann hätten wir das sein müssen”, sagte HSV-Trainer Huub Stevens.

Torjubel

Die Ham­bur­ger Spieler beju­beln den 1:1-Aus­gleich.

Ivan Ergic (58.) hatte nach einem kol­lek­tiven Black­out der HSV-Deckung die defen­siv ein­gestell­ten Baseler über­raschend in Führung geschos­sen und den Bun­des­liga-Dritten geschockt. Zu diesem Zeit­punkt waren die Gäste vor 50 000 Zuschau­ern nach der Gelb-Roten Karte für Reto Zanni wegen wie­der­hol­ten Foul­spiels bereits in Unter­zahl. Wie schon im letzten Bun­des­liga-Spiel beim Karls­ruher SC rettete der äußerst enga­gierte Ivica Olic (73.) die Ham­bur­ger vor einer Nie­der­lage. „Es war schwie­rig, dann noch einmal zurück­zukom­men. Dann muss man auch mal damit zufrie­den sein”, meinte Stevens.

Der HSV hatte sich ebenso wie der Schwei­zer Erst­liga-Spit­zen­rei­ter bereits vor dem letzten Grup­pen­spiel für die K.o.-Runde qua­lifi­ziert. Durch den ersten Platz in der Gruppe D ver­mie­den die Ham­bur­ger, bei der Aus­losung in Nyon zunächst einen der Cham­pions-League-Abstei­ger zuge­teilt zu bekom­men. „Wir sind Gruppen-Erster gewor­den. Das ist gut so”, sagte Kapitän Rafael van der Vaart. „Wer hätte das vorher gedacht”, stellte auch Stevens zufrie­den fest.

Kopfballduell

Der Ham­bur­ger Bastian Rein­hardt (l) im Kopf­ball­duell mit dem Baseler Ben­jamin Huggel.

Obwohl die Partie nur noch eine geringe Bedeu­tung hatte, brachte HSV-Trainer Huub Stevens auch im 29. Saison-Pflicht­spiel seine derzeit stärkste Mann­schaft aufs Feld. Das Team um den abwan­derungs­wil­ligen Kapitän Rafael van der Vaart begann enga­giert und erspielte sich ein klares Über­gewicht gegen die bie­deren Schwei­zer.

Selbst die jüngsten Spekulationen um van der Vaart, an dem angeb­lich nun auch Juve­ntus Turin Inter­esse hat, schie­nen den Bun­des­liga-Dritten nicht zu stören. „Ich habe davon nichts gehört und werde mich nicht dazu äußern”, sagte HSV-Vor­stands­chef Bernd Hoff­mann im NDR-Hörfunk. Einen Wechsel seines Mit­tel­feld-Stars schon in der Win­ter­pause schloss er kate­gorisch aus.

Sitzfußball

Der Ham­bur­ger Ivica Olic (r) im Zwei­kampf mit dem Baseler Fran­cois Marque.

Einziger Makel der Ham­bur­ger war in der ersten Halb­zeit die schlechte Chan­cen­ver­wer­tung, die die defen­siv ein­gestell­ten Gäste vor einem frühen deut­lichen Rück­stand bewahrte. Bereits nach 70 Sekun­den schei­ter­ten Nigel de Jong und Bastian Rein­hardt frei­ste­hend nach einem van-der-Vaart-Frei­stoß am guten Baseler Tor­hüter Franco Costanzo. Wenig später war der Argen­tinier auch gegen van der Vaart (9.) auf dem Posten.

Vor allem der Niederländer und Mit­telstür­mer Olic beschäf­tig­ten die Deckung der Baseler. Inner­halb von einer Minute hatte van der Vaart (36.) gleich dreimal die Gele­gen­heit zur Führung, vergab aber ebenso wie Olic (32./34./38.) die besten Chancen. Sekun­den vor dem Halb­zeit-Pfiff wurde der Kroate von Fran­cois Marque im Straf­raum gelegt, doch Schieds­rich­ter Nicolai Voll­quartz ver­wei­gerte den Fou­lelf­meter. Die Schwei­zer ließen sich hin­gegen nur selten vor dem Tor von HSV-Schluss­mann Frank Rost blicken.

Laufduell

Der Ham­bur­ger David Jarolim (l) und der Baseler Ivan Ergic ver­suchen an den Ball zu kommen.

Auch nach dem Wechsel änderte sich zunächst nichts an den Kräf­tever­hält­nis­sen. Als der Baseler Zanni (49.) nach seiner Gelb-Roten Karte vom Platz musste, sprach alles für den Bun­des­ligis­ten. Um so größer der Schock, als die Schwei­zer völlig über­raschend durch Ergic (58.) in Führung gingen. Die Ham­bur­ger benötig­ten einige Zeit, um sich vom Schreck zu erholen. Erst Olic (73.) schaffte vier Tage vor Weih­nach­ten die Erlö­sung für den HSV. Von Britta Körber, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/12/20/sport/fussball/t/rzo387968.html
Donnerstag, 20. Dezember 2007, 22:52 © RZ-Online (NewsDesk)
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