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Sonntag, 16. Juni 13
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EM-Gold für Geisenberger - Leitner/Resch Dritte

Cesana/Italien - Mit ihrem gol­denen EM-Debüt hat Senk­recht­star­terin Natalie Gei­sen­ber­ger den arri­vier­ten Rodel-Assen die Schau gestoh­len und sich in den Favo­riten­kreis für die Heim-WM kata­pul­tiert.

Überraschung

Natalie Gei­sen­ber­ger lässt die ganze Kon­kur­renz stau­nend zurück.

„Das ist ein Wahn­sinns­titel. Ich bin total hin und weg”, jubelte die 19-Jährige aus Mies­bach nach ihrem Sieg bei der Euro­pameis­ter­schaft im ita­lie­nischen Cesana. „Jetzt gehe ich mit gestärk­tem Selbst­bewusst­sein nach Oberhof.” Eine erneute Ent­täu­schung auf der Olympia-Bahn von 2006 musste das durch eine Erkäl­tung geschwächte Erfolgs­duo Patric Leitner und Alex­ander Resch hin­neh­men: Der „Bayern-Express” ver­passte mit Rang drei seinen vierten EM-Sieg.

„Ich freue mich tierisch. Wenn man da nicht stolz ist, wann dann”, ließ Natalie Gei­sen­ber­ger nach dem ersten inter­natio­nalen Titel bei den Frauen ihren Gefühlen freien Lauf und schmückte Freund Egmont mit der Gold-Medaille. Ner­ven­stark ließ sich Gei­sen­ber­ger auch vom Schnee­trei­ben nicht irri­tie­ren und fing ihre 18 Jahre ältere Kon­kur­ren­tin Silke Kraus­haar-Pielach im ent­schei­den­den Lauf noch ab. Für die deut­schen Frauen war es der siebte EM-Titel in Serie.

Lob erhielt „Küken” Gei­sen­ber­ger, die sich zum Sai­son­start auf der WM-Bahn in Oberhof schon ihre erste deut­sche Meis­ter­schaft gesi­chert hatte, aber noch ohne Weltcup-Sieg ist, von Alt­meis­ter Georg Hackl: „Das hat sie toll gemacht, aber nun muss sie kon­zen­triert weiter arbei­ten und nicht abheben.” Auch Bun­des­trai­ner Thomas Schwab dämpfte die Eupho­rie um das Talent: „Sie muss noch mehr lernen, ihre guten ath­leti­schen Werte im Wett­kampf umzu­set­zen. Das gelingt ihr noch nicht zu 100 Prozent.”

Der „Bayern-Express” von Leitner/Resch konnte in Cesana nicht wie erhofft Revan­che für die Olympia-Pleite vor zwei Jahren mit Platz sechs nehmen. „Wir sind auch nur Men­schen und keine Maschi­nen”, sagte der krän­kelnde Steu­ermann Leitner nach Rang drei hinter den sieg­rei­chen Ita­lie­nern Chris­tian Ober­stolz und Patrick Gruber sowie den Öster­rei­chern Andreas und Wolf­gang Linger. Nach großen Pro­ble­men im ersten Lauf konnte das Erfolgs­duo am Ende froh sein, Bronze mit den zeit­glei­chen Ita­lie­ner Gerhard Plan­ken­stei­ner und Oswald Hasel­rie­der geholt zu haben. Die Olympia-Zweiten André Flor­schütz/Torsten Wust­lich (Oberhof/Ober­wie­sen­thal) wurden Fünfte, Marcel Lorenz/Chris­tian Baude (Oberhof) fuhren auf den neunten Rang.

Kraushaar-Pielach war einen Monat vor dem Ende ihrer Kar­riere nicht unglück­lich über EM-Silber. „Ich bin recht zufrie­den. Ich habe gewusst, dass es bei diesen Bedin­gun­gen als Aller­letzte am Start recht schwer wird”, beschrieb die 37-Jährige das Schnee-Rou­lette im ent­schei­den­den Durch­gang. Für eine Über­raschung sorgte Vero­nika Halder aus Öster­reich, die Welt­meis­terin Tatjana Hüfner Bronze um 9/1000 Sekun­den weg­schnappte. „Ich habe nicht genug Schuss zusam­men­gebracht. Sehen wir es als ver­patzte WM-Gene­ral­probe”, sagte die Ober­wie­sentha­lerin. Anke Wisch­new­ski wurde Sechste.

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/on/08/01/12/sport/t/rzo392814.html
Samstag, 12. Januar 2008, 20:12 © RZ-Online (NewsDesk)
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