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Dienstag, 05. Februar 08

Dégradé„Dégradé” ist der Name für einen aktu­ellen Mode-Tipp. Der franzö­sische Begriff bezeich­net einen har­moni­schen Farb­ver­lauf in der Klei­dung von hell nach dunkel, der auf Hose oder Pull­over zu sehen ist - oder vom einen auf...

Pink-TöneBerlin/Frank­furt/Main (dpa/tmn) - Ein Blick in die Ver­gan­gen­heit, ein Blick in die Zukunft - zarte Zurück­hal­tung auf der einen und Mut zu schril­len Tönen auf der anderen Seite: Bei Lid­schat­ten und Lip­pen­stif­ten können...

Han­nover - Mit seinem Nach­namen hat Detlev Schnee­weis eine blen­dende Berufs­wahl getrof­fen - er ist Zahn­arzt. Nicht bei all seinen Kol­legen wird der Nach­name zu einem echten Aus­hän­geschild.

Hamburg - Wer hätte das gedacht? Deut­sche Männer sind nach einer bri­tischen Studie in Europa Spitze, wenn es um die Kör­per­pflege geht.

München - Drei Viertel der Deut­schen sind nach Angaben des Nach­rich­ten­maga­zins „Focus” Kar­nevals- und Faschings­muf­fel - 75 Prozent gehen weder auf eine Faschings­ver­anstal­tung noch ver­klei­den sie sich. 88 Prozent der...

Bai­erbrunn - Frauen sind deut­lich aber­gläu­bischer als Männer. Während 47,5 Prozent der Frauen meinen, dass ein vier­blätt­riges Klee­blatt Glück bringt, teilen nur 24,6 Prozent der Männer diese Ansicht.

Duft zum Tag der Liebe: Am Valentinstag Klassiker schenken

Trier - Blumen, teure Cremes und Parfüm sind beliebte Geschenke zum Valen­tins­tag. Die Düfte aus dem Winter aller­dings sind am 14. Februar längst passé.

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Mairose und Jasmin prägen „Chanel Nº5”. Der Duft gilt als weib­lich und elegant. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Und die Som­merdüfte kommen zu diesem Zeit­punkt erst nach und nach in die Läden. Zeitlos sind Klas­siker.

Kein schnelllebiger, kurzweiliger Desi­gner­duft werde einem eta­blier­ten Klas­siker gerecht, sagt Duft­experte Karsten Zanters aus Trier, einer von 45 „Meister der Parfüms” in Deutsch­land. Denn sorgsam aus­gewählt, unter­streicht ein Klas­siker die indi­vidu­elle Note des Trägers. Die wich­tigs­ten Düfte und ihr Cha­rak­ter im Über­blick - für Frauen und Männer. Ein 50ml-Flakon kostet je nach Duft zwi­schen 48 und 96 Euro.

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Eigenwillig und pro­vokant - bei „Égoïste” von Chanel treffen fruch­tig-würzige und holzige Noten auf­ein­ander. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

CHANEL N°5: Chanel Nº5 ist ein ent­schei­den­der Duft in der Geschichte des Parfüms: Es ist der erste Duft, der ein Aldehyd ent­hielt und laut Zanters „die per­fekte Kom­posi­tion”. „Alde­hyde ver­schlei­ern die Duf­tin­haltss­toffe - daher sticht keine spe­zielle Duft­note mehr heraus.” So wurde Chanel Nº5 ein zeit­loser Duft - elegant, sehr feminin, mit einer Herz­note aus Mai-Rose und Jasmin. Nach Worten des Duft­exper­ten ist es ein Parfüm „ohne Alter” und daher für jüngere wie ältere Frauen ein Klas­siker. Es ist das „Parfüm für eine Frau mit dem Duft einer Frau”, wie Coco Chanel sagte.

OPIUM von YVES SAINT LAURENT: Opium gilt als blumig, schwüls­tig, opulent und sexy. Es ist Yves Saint Lau­rents Idee des Orients, ent­stan­den gegen Ende der 70er Jahre. Opium ist kom­poniert aus Ingre­dien­zien wie Man­darine, Gewürz­nelke, Pat­schuli, Amber und Vanille. Es ist ein auf­fäl­liger Duft: Die Frau, die Opium trägt, ist laut Zanters aus­drucks­stark und selbst­bewusst.

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Nur etwas für Selbst­bewusste - „Opium” von Yves Saint Laurent gilt als exo­tisch und opulent. (Bild: YSL Beauté/dpa/tmn)

JICKY von GUERLAIN: Jicky ist einer der ältes­ten Duft­klas­siker für Frauen über­haupt: Er wurde schon im späten 19. Jahr­hun­dert ein­geführt. Es ist das erste Parfüm, das auf dem Prinzip Kopf­note, Herz­note und Basis­note beruht - Ros­marin in der Kopf­note, Rose in der Herz­note und Holz und Vanille als Basis. Hinter dem Duft steht eine tra­gische Lie­bes­geschichte: Aimé Guer­lain benannte ihn nach dem Spitz­namen der Frau, in die er uns­terb­lich ver­liebt war, erläu­tert Zanters: Er sollte sie aber nie bekom­men - „und was zurück­blieb war einzig und allein ihr Duft”.

ANGEL von THIERRY MUGLER: Eine Frau, die Angel trägt, muss den Mut haben, nicht jedem zu gefal­len. Denn Angel pola­risiert: „Es ist ein unglaub­lich schwe­rer, süßer Duft mit Ingre­dien­zien, die an Nach­spei­sen erin­nern: Angel duftet nach Zucker­watte, nach Scho­kolade und nach roten, kan­dier­ten Äpfeln”, erläu­tert Zanters. Kind­heits­erin­nerun­gen vom Rummel haben Mugler inspi­riert. Cha­rak­teris­tisch ist der in Ster­nen­form geschlif­fene Flakon.

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„Jicky” von Guer­lain ist der erste Duft, der auf dem Prinzip Kopf­note-Herz­note-Basis­note beruht. (Bild: Guer­lain/dpa/tmn)

AMARIGE von GIVENCHY: Amarige ist laut Zanters ein sehr weib­liches Parfüm mit einem Hauch franzö­sischen Chics: „Ein blumig-beschwing­ter Duft mit zahl­rei­chen Blüten­akkor­den”. Auch holzig-ori­enta­lische Nuancen sind ent­hal­ten, dennoch wirkt der Duft dyna­misch. Amarige ist lebens­froh und bunt wie seine Trä­gerin: Eine moderne Frau, die es viel­fäl­tig, glit­zernd und golden mag. „Ein Duft für Frauen, die roten Lip­pen­stift tragen.”

LE MALE von GAULTIER: „Le Male ist ein Duft, der die Grenzen zwi­schen Damen- und Her­ren­duft ver­wischt”, sagt Zanters. Der Klas­siker ist süß und frisch, schwer und beschwingt zugleich - mit Minze in der Kopf­note, Laven­del in der Herz­note und sinn­lichem Vanille und Ton­kabohne in der Basis­note. Für „Le Male” braucht es einen mutigen Mann - einen, der sich den pudrig-süßen Duft zutraut, ohne seine Männ­lich­keit infrage gestellt zu fühlen.

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„Le Male” von Gaul­tier ist ein süßer, andro­gyner Duft für den Mann. (Bild: Jean Paul Gaul­tier/dpa/tmn)

ÉGOÏSTE von CHANEL: In seiner Süße und Schwere war dieser Duft anderen Düften bei seiner Lan­cie­rung 1990 um Jahre voraus, sagt Zanters. Denn in dem Flakon mit dunklem Holz­ver­schluss treffen fruch­tig-würzige Noten und ori­enta­lisch-holzige Nuancen auf­ein­ander. Dazu kommen San­del­holz und Ambrette-Körner. „Auf Égoïste wird man ange­spro­chen.” Es ist der Duft für den Mann, der sich von der Masse abheben möchte.

FAHRENHEIT von DIOR: Fahrenheit ist herb, tief und frisch-würzig. „Es ist ein mar­kan­ter, eckiger Duft mit extrem hohem Wie­derer­ken­nungs­wert”, sagt Zanters. Träger brau­chen eine gewisse Lebens­erfah­rung: „Das ist kein Tee­nager-Duft.” Es ist also eher das Eau de Toi­lette eines Mana­gers oder Geschäfts­manns - in jedem Fall aber auch eines Mannes, der bei alledem die Sinn­lich­keit nicht ver­loren hat.

Lite­ratur: Gisela Rei­necke, Claudia Pilatus: Parfum - Lexikon der Düfte; Komet Verlag Köln, ISBN: 978-3-89836-596-3, 14,95 Euro Von Sascha Abel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/01/magazin/szene/t/rzo398099.html
Freitag, 01. Februar 2008, 9:31 © RZ-Online (NewsDesk)
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