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Dienstag, 05. Februar 08

Dégradé„Dégradé” ist der Name für einen aktu­ellen Mode-Tipp. Der franzö­sische Begriff bezeich­net einen har­moni­schen Farb­ver­lauf in der Klei­dung von hell nach dunkel, der auf Hose oder Pull­over zu sehen ist - oder vom einen auf...

Pink-TöneBerlin/Frank­furt/Main (dpa/tmn) - Ein Blick in die Ver­gan­gen­heit, ein Blick in die Zukunft - zarte Zurück­hal­tung auf der einen und Mut zu schril­len Tönen auf der anderen Seite: Bei Lid­schat­ten und Lip­pen­stif­ten können...

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Hamburg - Wer hätte das gedacht? Deut­sche Männer sind nach einer bri­tischen Studie in Europa Spitze, wenn es um die Kör­per­pflege geht.

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Mode-Tipp Dégradé - Farbverlauf auf Pullover und Kleid

„Dégradé” ist der Name für einen aktu­ellen Mode-Tipp. Der franzö­sische Begriff bezeich­net einen har­moni­schen Farb­ver­lauf in der Klei­dung von hell nach dunkel, der auf Hose oder Pull­over zu sehen ist - oder vom einen auf das andere über­greift.

Dégradé

Bei Outfits im „Dégradé”-Look ver­lau­fen die Farben. (Bild: Prada/dpa/tmn)

Auch Kleider, Jacken und Mäntel mit dem Look waren im ver­gan­genen Februar in Mailand auf dem Lauf­steg von Prada zu sehen, als die neuen Winter-Looks 2007/2008 vor­gestellt wurden. Sie wech­sel­ten zum Bei­spiel von Braun nach Silber oder hatten einen Verlauf von Gold nach Schwarz oder Orange nach Anthra­zit.

Der Hersteller ist damit bislang allein auf weiter Flur, geredet hat über Dégradé aber die gesamte Branche. Und die Technik hat aller­lei fließende Farben in den aktu­ellen Kol­lek­tio­nen inspi­riert. „Dégradé ist zur Zeit ein sehr inno­vati­ves Thema in der Mode”, sagte René Lang, Mode­desi­gner aus Düs­sel­dorf, in einem Gespräch mit dem dpa-The­men­dienst. Erste Voraus­set­zung für einen gelun­genen Look seien aber edle Stoff­qua­litäten. Denn nur auf diesen komme der Farb­ver­lauf richtig zur Geltung. Nach Ansicht des Exper­ten vom Verband Deut­scher Mode- und Tex­til­desi­gner (VDMD) in Würz­burg lässt sich der Farb­ver­lauf beson­ders auf Strick­mate­ria­lien wie Wolle oder Cas­hmere gut umset­zen.

„Für wenig Geld und mit güns­tigen Stoffen lässt sich das nicht so leicht nach­machen”, sagte Lang. Die Umset­zung erfor­dere ein hohes Maß an tech­nischem Know-how und komme daher - wenn über­haupt - eher im hoch­wer­tigen, teuren Segment zum Einsatz. Möglich sei aber auch, dass Dégradé eine reine Desi­gnidee bleibt. Genau das mache aller­dings auch den beson­deren Cha­rak­ter dieser Optik aus.

Am geschmackvollsten kombinieren lässt sich Dégradé, indem zum Bei­spiel ein Farbton aus dem Verlauf an anderer Stelle wieder auf­gegrif­fen wird, so der Experte. Die Acces­soires können schlicht sein und sollten auf den Gesamt-Look abge­stimmt werden. Auf dem Lauf­steg waren die Farb­ver­läufe auch an Jacken und Hosen von männ­lichen Models zu sehen. Nach Ansicht von René Lang ist der Look aber eher etwas für Frauen: „Für Männer ist das zu modisch.” Bei den Herren kann er sich das Thema allen­falls im Detail an Ärmeln oder Fal­ten­naht vor­stel­len.

Ob sich der neue Look bei vielen Marken durch­setzt, ist nach Ansicht des Exper­ten schwer ein­zuschät­zen: „Ich glaube eher, das ist nach einer Saison wieder ver­schwun­den.” Denn für die breite Masse sei Dégradé zu spe­ziell. Und schließ­lich handle es sich bislang nur um eine Technik der Far­bappli­kation und nicht um einen kom­mer­ziel­len Trend.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/05/magazin/szene/t/rzo399060.html
Dienstag, 05. Februar 2008, 12:48 © RZ-Online (NewsDesk)
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