IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Kino-News Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Donnerstag, 07. Februar 08

Berlinale - StonesBerlin - Ein bißchen ent­täuscht waren die Fans schon, dass ihre Idole so schnell und ohne Auto­gramme zu geben über den roten Teppich schrit­ten - dennoch gab es am Don­ners­tag­abend bei der Eröff­nung der 58. Ber­linale...

Sandrine BonnaireBerlin - Die von Con­stan­tin Costa-Gavras gelei­tete Ber­linale-Jury hat sich kurz­fris­tig und über­raschend von acht auf sechs Mit­glie­der ver­klei­nert. Wie das Fes­tival zum Auftakt der 58. Inter­natio­nalen Film­fest­spiele...

New York - Par­tygirl Paris Hilton (26) ver­traut ganz auf ihre Schau­spiel­leh­rerin, wenn es um Film­rol­len geht. „Meine Schau­spiel­leh­rerin Ivana Chub­buck ist einfach klasse.

Berlin - Der Jury-Prä­sident der dies­jäh­rigen Ber­linale, Con­stan­tin Costa-Gavras, gehört zu den erfolg­reichs­ten europäi­schen Film­regis­seu­ren. Viele Kri­tiker feiern Costa-Gavras als „Meister des poli­tischen Kinos”.

Berlin - Ins Rennen um den Gol­denen Bären der 58. Ber­linale gehen 21 Filme aus aller Welt. 5 Filme laufen außer Kon­kur­renz im Wett­bewerb. dpa doku­men­tiert die im offi­ziel­len Wett­bewerb der Inter­natio­nalen...

London - Helen Mirren (62) hält es durch­aus für möglich, einen zweiten Teil des Films „The Queen” zu drehen - aller­dings mit Vor­behalt. Für ihre Verkör­perung der Königin von England bekam Mirren 2007 den Oscar als...

Aktuelle Filmstarts

Kino-Programm-Info

Film-Vorschau


Das Leben ist ein Schlager

Der Monat März gilt im All­gemei­nen nicht als Synonym für Roman­tik. Als Über­gang zwi­schen kalter und milder Jah­res­zeit kann er noch arg ungemüt­lich sein - wie die Lebens­situa­tio­nen der Men­schen in Martin Walz Film „März­melo­die”.

Märzmelodie

Anna (Alex­andra Neldel) und Thilo (Jan Henrik Stahl­berg) umarmen sich.

„Sie alle erleben, so wie die Natur, den schüch­ter­nen Beginn eines Früh­lings”, erklärt der Fil­mema­cher den Grund­ansatz seiner mit viel Musik gar­nier­ten Lie­bes­komö­die mit einer über­for­der­ten Grund­schul­leh­rerin und einem arbeits­losen Schau­spie­ler als Haupt­prot­ago­nis­ten.

Und so platzt immer wieder eine Blüte in Form eines deut­schen Schla­ger­frag­ments in Dialoge und Gedan­ken: Von Zarah Leander bis Gitte Haen­ning, Willi Fritsch bis Rio Reiser, Udo Lin­den­berg und Marius Müller-Wes­tern­hagen erweist sich das Liedgut als äußerst elo­quent, wo das unver­tonte Wort aufs Pein­lichste schei­tern würde. „In den Liedern lassen sich Dinge aus­drü­cken, die man schlicht gespro­chen nicht unter­brin­gen kann, weil das Pathos gren­zen­los würde”, sagt Martin Walz, der als Lieb­haber roman­tischer Komö­dien weniger fran­kophil ist, als sein Film ver­muten lässt.

Wie Alain Resnais 1996 in „Das Leben ist ein Chanson” hat er bekannte und weniger bekannte Songs in die Texte seiner Dar­stel­ler ein­gear­bei­tet. Die Remi­nis­zenz geht zurück auf den bri­tischen Dreh­buch­autor Dennis Potter, der mit seinem „Singing Detec­tive” in den 1980er Jahren sein bizar­res Sing­spiel-Film­for­mat kre­ierte. Für das deut­sche Pub­likum war schon Resnais' franzö­sische Chan­sonade eine Her­aus­for­derung.

Über erste Hemmschwellen hilft Martin Walz den Skep­tikern mit der Ver­siche­rung hinweg, dass es sich bei „März­melo­die” auf keinen Fall um ein Musical handelt: Die kür­zeste Ein­spie­lung dauert sieben Sekun­den, die längste ist eine Minute lang. „Es sind immer nur Sachen, die aus den Leuten heraus platz­ten, dann geht die Szene normal weiter.” Das hat eine komö­dian­tische Kom­ponente, hilft aber auch der Emo­tio­nalität.

In emo­tio­naler Schief­lage befin­den sie sich alle: Die Leh­rerin Anna (Alex­andra Neidel) ent­wickelt, von ihrem Freund ver­las­sen, eine Schulpho­bie. Der arbeits­lose Schau­spie­ler Thilo muss in einem Call Center Weine ver­kau­fen und leidet gele­gent­lich unter gesti­ger Abwe­sen­heit. Jan Hendrik Stahl­berg, Schau­spie­ler und Regis­seur (Mux­mäu­schen­still, Bye, Bye Ber­lus­coni), spielt den sym­pathi­schen Loser, der in Kneipen immer noch mit seiner einst erfolg­rei­chen Seri­enfi­gur ver­wech­selt wird.

Sein Kollege Florian (Gedeon Burkhard) ist gut im Geschäft, ver­liebt in Katja (Jana Palaske), hat aber Bin­dungs­ängste wegen eines Mus­kel­lei­dens. Valerie (Inga Busch) ver­kauft sich nach der Baby­pause als Arbeits­wütige ohne fami­liäre Ver­pflich­tun­gen. Ihr Mann Moritz (Gode Benedix) nutzt das neue Zeit­kon­zept als betreu­ender Vater, um mit anderen Papas in der Wohnung eine Live-Session zu ver­anstal­ten. Musik, hier aus­nahms­weise einmal live, löst die Blo­cka­den im Leben dreier Paare. Dabei weht ein wenig franzö­sisches Flair durch Berlin als Schau­platz eines melo­dischen Feel­good­movies. Von Ricarda Schra­der, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/06/magazin/kino/t/rzo398775.html
Dienstag, 05. Februar 2008, 9:17 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

Druckversion